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Google Meet: Neue Bandbreiten-Tools und KI-Notizen ab Juli

06.07.2026 - 01:03:04 | boerse-global.de

Google und Microsoft erweitern Verwaltungsoptionen für Bandbreite, Sicherheit und KI in Meet und Teams. Admins erhalten mehr Kontrolle.

Google Meet & Teams: Neue Admin-Tools für Bandbreite und KI
Google - Ein stilisierter, leuchtender Google Meet-Logo, teilweise dekonstruiert, mit verschwommenem Rechenzentrum im Hintergrund, symbolisiert granulare Kontrolle. 06.07.2026 - Bild: über boerse-global.de

Administratoren erhalten immer feinere Werkzeuge, um Bandbreite, Sicherheit und KI-Funktionen in den großen Produktivitätssuiten zu steuern. Die aktuellen Updates von Google Meet und Workspace sowie Microsoft Teams zeigen einen klaren Branchentrend: Unternehmen fordern mehr Autonomie bei der Nutzung von Kollaborationstools.

Bandbreite und Videoqualität im Griff

Google hat im April 2026 die Verwaltungseinstellungen für die Videoqualität verfeinert. Seit Anfang Juli folgen nun neue Bandbreiten-Management-Tools in der Google Meet-Admin-Konsole. Administratoren können dort aktualisierte Einstellungen nutzen, um den Datenverbrauch zu senken und die Anrufstabilität zu verbessern.

Besonders für Unternehmen mit begrenzter Netzwerkkapazität sind diese Kontrollmöglichkeiten relevant. IT-Abteilungen können je nach Infrastruktur entweder die Gesprächsqualität priorisieren oder Daten sparen. Die Anpassung erfolgt dynamisch an die aktuellen Gegebenheiten.

Sicherheit: Mobile Geräte nach Abteilungen verwalten

Google Workspace hat sein Sicherheitsframework erweitert. Seit Anfang Juli 2026 können Administratoren Berechtigungen für das Mobile Device Management (MDM) auf einzelne Organisationseinheiten verteilen. Statt einer einheitlichen Richtlinie für das gesamte Unternehmen verwalten jetzt designierte Administratoren den Zugriff mobiler Geräte für bestimmte Abteilungen oder Regionen.

Das erleichtert die Sicherheitsarbeit in großen Konzernen erheblich. Jede Abteilung bekommt genau die Kontrollen, die sie braucht – ohne dass die Zentrale jedes Detail vorgeben muss.

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KI-Funktionen: Der „Kill Switch" für Microsoft Teams

Die Integration generativer KI in Produktivitätstools schreitet rasant voran. Am 3. Juli 2026 hat Google die Funktion „Take notes for me" für Google Meet vorgestellt. Sie nutzt Gemini-KI, um Besprechungen automatisch zu transkribieren und zusammenzufassen. Die Ergebnisse landen direkt in Google Drive und werden per E-Mail verteilt. Verfügbar ist das Tool für Abonnenten bestimmter Professional- und Ultra-Tarife.

Doch die schnelle KI-Einführung erzeugt auch Gegenbewegungen. Microsoft hat im Juli 2026 einen „Kill Switch" für seine Teams-Plattform eingeführt. Meeting-Organisatoren und Präsentatoren können damit KI-Assistenten wie Copilot, Facilitator und Recap während einer Sitzung deaktivieren. Da diese KI-Funktionen an die Transkription gekoppelt sind, stoppt der Schalter auch die Aufzeichnung. Der Rollout begann Anfang Juli, die weltweite Verfügbarkeit ist für Ende des Monats geplant.

Neue Funktionen im Workspace-Ökosystem

Google rollt im Juli 2026 weitere Updates für Workspace aus. Ab dem 13. Juli können Nutzer 3D-Balkendiagramme in Google Sheets importieren. Weitere Neuerungen:

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Ab Juli 2026 können Sie in Google Meet die Videoqualität dynamisch an Ihre Netzwerkkapazität anpassen und MDM-Berechtigungen pro Abteilung vergeben. Gleichzeitig gibt es für Teams einen Kill Switch für KI-Assistenten. Unser Leitfaden erklärt, wie Sie diese neuen Funktionen in Ihrer Organisation ausrollen. Admin-Leitfaden jetzt sichern

  • Gemini-Integration: Die Gemini-App unterstützt jetzt spezifische Datenregionen. In Google Slides lassen sich komplette Präsentationen per KI-Prompt erstellen.
  • Mobile Produktivität: KI-Übersichten und die „Ask Gemini"-Funktion sind nun in der Drive-App für Android und iOS verfügbar. Auch die Verwaltung delegierter Gmail-Konten ist mobil möglich.
  • Bildungstools: Lehrer und Schüler können Gemini Canvas-Kreationen direkt in Google Classroom teilen.

Nicht alle Neuerungen stoßen auf Begeisterung. Eine aktuelle Google-Werbekampagne, die die Unterzeichnung der Unabhängigkeitserklärung mit modernen Kollaborationstools und KI nachstellt, sorgte nach ihrer Veröffentlichung am 4. Juli 2026 für gemischte Reaktionen. Während einige den kreativen Einsatz der Plattform lobten, kritisierten andere die Vermischung von Geschichtsnarrativen mit moderner KI-Technologie.

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