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Google Messages: Keep-Integration bringt gemeinsame Checklisten

Veröffentlicht am: 02.09.2026 um 12:44 Uhr | Redaktion boerse-global.de

Google erweitert Messages um gemeinsame Keep-Checklisten und Chat-Designs. Parallel bringen Zoho, Salesforce und weitere Anbieter KI-Integrationen voran.

Google Messages erhält neue Funktionen für Chats und Gestaltung
Ein modernes Büro-Schreibtisch-Setup mit einem Smartphone in einer minimalistischen Umgebung bei natürlichem Tageslicht. Illustration mit AI erstellt.

Im Rahmen des aktuellen Android-Updates hat der Technologiekonzern Google weitreichende Neuerungen für seine Kommunikationsanwendung Google Messages angekündigt. Seit Anfang September 2026 stehen Nutzern erweiterte Funktionen zur Verfügung, die insbesondere die Verzahnung produktiver Anwendungen und die individuelle Gestaltung der Benutzeroberfläche betreffen.

Kollaborative Checklisten und neue Design-Optionen für Google Messages

Ein zentraler Bestandteil des Updates ist die tiefe Integration von Google Keep in den Messenger. Über eine neu eingeführte Plus-Schaltfläche können Nutzer Checklisten aus dem Notizdienst direkt in Konversationen einbetten. Der wesentliche Vorteil dieser Funktion besteht darin, dass alle Teilnehmer eines Chats die Listen gemeinsam bearbeiten können. Dies soll die Koordination von Aufgaben oder Einkäufen innerhalb der Messaging-App vereinfachen.

Zusätzlich hat Google die Personalisierungsmöglichkeiten innerhalb der Chats erweitert. Mit der Einführung benutzerdefinierter Designs können Anwender nun aus einer Sammlung kuratierter Hintergrundbilder wählen oder eigene Fotografien verwenden, um die optische Erscheinung ihrer Konversationen individuell anzupassen. Der Rollout dieser Funktionen begann am 1. September 2026.

Fortschritte bei KI-gestützten Kollaborationsplattformen für Unternehmen

Parallel zu den Neuerungen im Konsumentenbereich verzeichnet der Markt für Unternehmenssoftware bedeutende technologische Sprünge. Zoho hat die Version 7.0 seiner Kommunikationsplattform Cliq veröffentlicht. Diese integriert nun KI-Agenten basierend auf dem Model Context Protocol (MCP), um Multimedia-Zusammenfassungen und Live-Transkripte zu erstellen.

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Die Plattform unterstützt verschiedene KI-Modelle, darunter Gemini, Cohere, DeepSeek und Claude, und nutzt automatisierte Workflows durch einen spezialisierten Bot.

Auch in der Partnerschaft zwischen Salesforce und Anthropic gibt es Fortschritte. Unter dem Namen Claudeforce wird die Integration von Claude in Salesforce vorangetrieben, die bereits 37 vorgefertigte Vertriebsfertigkeiten umfasst. Während die Lösung für Pilotkunden bereits verfügbar ist, startete die offene Beta-Phase im September 2026. Claude soll dabei als Standardmodell für die Integration in Slack fungieren.

Effizienzsteigerung im Datenmanagement und Kundenservice

Weitere Integrationen zielen auf die Optimierung von Arbeitsabläufen in spezialisierten Branchen ab. Workday demonstrierte Ende August eine Verbindung zu Gemini Enterprise, die es Mitarbeitern ermöglicht, Leistungsbeurteilungen direkt aus Gmail heraus zu initiieren. Dabei betonte das Unternehmen die Bedeutung von Sicherheitsvorgaben und Governance-Strukturen für den Einsatz von KI-Agenten.

Im juristischen Bereich integriert RelativityOne den Microsoft Copilot, um Berichte und Koordinationsaufgaben innerhalb der Plattform zu verbessern. Hintergrund dieser Entwicklung ist eine Untersuchung der ILTA, wonach bereits 68 Prozent der Anwaltskanzleien Copilot nutzen. Ähnliche Bestrebungen zur Informationsoptimierung zeigt Ideagen Mail Manager.

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Eine aktuelle Studie verdeutlicht den Bedarf: Demnach finden 51 Prozent der Führungskräfte im Architektur-, Ingenieur- und Bauwesen benötigte Informationen nicht rechtzeitig. Die neue Lösung soll es ermöglichen, firmenweite E-Mail-Bestände von einer Million Nachrichten in Sekunden zu durchsuchen.

Für den Kundenservice veröffentlichte Balto mit RTG3 eine agentische Assistenz. Erste Ergebnisse zeigen eine Steigerung der Identifikationsrate von Informationen von 20 Prozent auf 51 Prozent sowie eine Reduzierung der Einarbeitungszeit neuer Mitarbeiter von 90 auf 30 Tage.

Fortbildungsangebote zur Optimierung der professionellen Kommunikation

Begleitend zu den technischen Innovationen finden im September 2026 verschiedene Fachveranstaltungen statt. Am 2. September 2026 wird in Manchester ein eintägiges Training für Führungskommunikation angeboten, das sich auf Einflussnahme und den Umgang mit schwierigen Gesprächen konzentriert. Die Kosten für die Teilnahme liegen zwischen 321,39 Pfund und 644,24 Pfund.

Für Ende September sind weitere Termine angesetzt. In Reno findet am 24. September 2026 ein Workshop unter dem Titel Speaker's Edge statt, dessen Konzept zuvor an der Harvard University präsentiert wurde. Die Teilnahmegebühr beträgt 90 US-Dollar.

Am selben Tag bietet die CMA ein Webinar zum Management von E-Mail-Postfächern mittels Copilot an. Die Gebühren belaufen sich hierbei auf 140 US-Dollar für Mitglieder und 295 US-Dollar für Nicht-Mitglieder.

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