USA, Computer

Google zeigt Antwort auf Metas KI-Brillen

19.05.2026 - 23:08:54 | dpa.de

Google prÀsentierte schon vor einem Jahr Prototypen einer Brille mit einem kleinen Display in einem der GlÀser. Auf den Markt kommt aber zunÀchst ein einfacheres Modell mit Kamera und Lautsprechern.

  • Die Brillen haben Kameras und Lautsprecher fĂŒr die Kommunikation mit Googles KI-Software Gemini. - Foto: Andrej Sokolow/dpa
    Die Brillen haben Kameras und Lautsprecher fĂŒr die Kommunikation mit Googles KI-Software Gemini. - Foto: Andrej Sokolow/dpa
  • Eines der Modelle wurde in Kooperation mit der Brillenmarke Gentle Monster entwickelt. - Foto: Andrej Sokolow/dpa
    Eines der Modelle wurde in Kooperation mit der Brillenmarke Gentle Monster entwickelt. - Foto: Andrej Sokolow/dpa
  • Eine spĂ€tere Generation der KI-Brillen soll Informationen auf einem kleinen Display in einem der GlĂ€ser einblenden können. - Foto: Andrej Sokolow/dpa
    Eine spÀtere Generation der KI-Brillen soll Informationen auf einem kleinen Display in einem der GlÀser einblenden können. - Foto: Andrej Sokolow/dpa
Die Brillen haben Kameras und Lautsprecher fĂŒr die Kommunikation mit Googles KI-Software Gemini. - Foto: Andrej Sokolow/dpa Eines der Modelle wurde in Kooperation mit der Brillenmarke Gentle Monster entwickelt. - Foto: Andrej Sokolow/dpa Eine spĂ€tere Generation der KI-Brillen soll Informationen auf einem kleinen Display in einem der GlĂ€ser einblenden können. - Foto: Andrej Sokolow/dpa

Google macht Metas KI-Brillen Konkurrenz. Im Herbst sollen zwei Modelle mit Kamera und Lautsprechern auf den Markt kommen, wie der Internet-Konzern auf seiner Entwicklerkonferenz Google I/O ankĂŒndigte. Sie wurden in Kooperation mit Samsung sowie den Brillenfirmen Gentle Monster und Warby Parker entworfen. 

Die Kamera der Brillen liefert Informationen fĂŒr Googles KI Gemini. Damit können Nutzer der Software zum Beispiel Fragen dazu stellen, was sie gerade vor sich haben. Dann kann Gemini etwa Bewertungen des Restaurants heraussuchen, vor dem man steht, oder eine ungewöhnliche Wolkenformation erklĂ€ren. Außerdem können die Brillen Nachrichten vorlesen oder Navigationsanweisungen geben.

Vorreiter Meta

Der Facebook-Konzern Meta versucht schon seit mehreren Jahren, solche Brillen als Produktkategorie zu etablieren. Dank der Zusammenarbeit mit dem Brillen-Riesen EssilorLuxottica werden sie unter den Marken Ray-Ban und Oakley angeboten. Laut EssilorLuxottica wurden im vergangenen Jahr mehr als sieben Millionen Meta-Brillen verkauft. 

Google könnte in dem Markt den Vorteil haben, dass der Konzern mit seiner KI auf die Informationen aus seiner Suchmaschine zurĂŒckgreifen kann - und zudem eine Vielzahl an Diensten von digitalen Karten bis hin zu E-Mail unter seinem Dach hat.

Bereits vor einem Jahr zeigte Google auf der damaligen I/O-Konferenz Prototypen einer KI-Brille mit einem kleinen Display, auf dem auch visuelle Informationen wie Übersetzungen oder Routen-Anweisungen eingeblendet werden können. Diesmal gab es bei der I/O keine konkreten Angaben dazu, wann solche GerĂ€te auf den Markt kommen. Dem Finanzdienst Bloomberg zufolge wird ein DebĂŒt im kommenden Jahr angepeilt. Medienberichten zufolge arbeitet auch Apple schon seit Jahren an solchen Brillen - könnte aber ebenfalls zunĂ€chst Modelle ohne Display herausbringen.

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