Grippe, Thüringen

Grippe in Thüringen: Weniger als 10 Fälle pro Woche, Impfungen starten

Veröffentlicht am: 29.09.2026 um 06:39 Uhr | Redaktion boerse-global.de

Impfstoffe sind verfügbar, ein Engpass ist laut Gesundheitsministerium nicht absehbar; die meisten Grippefälle werden später erwartet.

Thüringen: Erkältungen nehmen zu, Grippefälle bleiben bislang selten
Herbstliche Waldlandschaft in Thüringen mit herabgefallenen Blättern und nebliger Morgenstimmung bei goldenem Licht. Illustration mit AI erstellt.

Mit dem Herbstbeginn zeichnet sich in Thüringen ein einsetzender Anstieg von Erkältungs- und Grippefällen ab. Medienberichte vom 29. September 2026 beleuchten den aktuellen Stand der Infektionszahlen sowie die Vorkehrungen des Gesundheitssystems auf die anstehende Infektionssaison. Noch bewegen sich die Fallzahlen im Freistaat auf einem moderaten Niveau, Fachverbände und Ministerium sehen das Land jedoch gut für die kommenden Monate gerüstet.

Infektionsgeschehen bewegt sich auf niedrigem Niveau

Nach Angaben von Ulf Zitterbart, dem Vorsitzenden des Thüringer Hausärzteverbands, ist derzeit eine leichte Zunahme an Erkältungskranken zu verzeichnen. Auch die Arztbesuche aufgrund von Atemwegserkrankungen weisen eine leicht steigende Tendenz auf, verharren insgesamt jedoch auf einem niedrigen Niveau.

Echte Grippeinfektionen treten dem Thüringer Gesundheitsministerium zufolge bislang nur vereinzelt auf. In den vergangenen vier Meldewochen wurden pro Woche jeweils weniger als 10 Erkrankte registriert. Die Mehrheit der Influenza-Fälle wird erfahrungsgemäß erst im Dezember und Januar erwartet, teils erstreckt sich die Infektionswelle auch bis in den Februar.

Impfstoffversorgung und Empfehlungen für den Herbst

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In Thüringen wurden in den vergangenen vier Meldewochen pro Woche jeweils weniger als 10 Grippefälle registriert — die meisten Infektionen werden erst im Dezember und Januar erwartet. Als optimaler Impfzeitraum gilt Oktober bis Mitte Dezember, denn der vollständige Schutz baut sich erst nach 10 bis 14 Tagen auf. Wie Sie diesen Zeitplan für sich nutzen, zeigt der kostenlose Ratgeber Schritt für Schritt. Kostenlosen Impf-Ratgeber jetzt anfordern

Um schweren Krankheitsverläufen vorzubeugen, sind Impfstoffe gegen Influenza und Corona bereits verfügbar und befinden sich derzeit in der Auslieferung. Nach Angaben des Thüringer Gesundheitsministeriums gibt es keine Anzeichen für einen Versorgungsengpass in der Saison 2026/2027.

Als optimaler Impfzeitraum gilt die Phase von Oktober bis Mitte Dezember, da nach einer Verabreichung etwa 10 bis 14 Tage vergehen, bis ein vollständiger Impfschutz aufgebaut ist. Die Ständige Impfkommission (Stiko) empfiehlt die jährliche Influenza-Schutzimpfung insbesondere für bestimmte Risikogruppen. Dazu gehören unter anderem Personen ab einem Alter von 60 Jahren, chronisch Vorerkrankte sowie Schwangere.

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Für Menschen ab 60 Jahren, chronisch Vorerkrankte und Schwangere empfiehlt die Stiko die jährliche Grippeimpfung — doch viele zögern, weil unklar ist, wo im Land überhaupt geimpft wird. Von rund 470 Apotheken in Thüringen bieten nur etwa ein Dutzend Schutzimpfungen an, der Großteil läuft über die Arztpraxen. Der kostenlose Ratgeber bündelt, welche Anlaufstellen infrage kommen und wann Sie sich kümmern sollten. Anlaufstellen-Übersicht jetzt sichern

Durchführung der Schutzimpfungen im Land

Neben den Arztpraxen stehen vereinzelt auch Apotheken als Anlaufstellen für die Immunisierung zur Verfügung. Wie Stefan Fink, der Vorsitzende des Thüringer Apothekerverbands, darlegte, bieten von den rund 470 Apotheken im Land etwa ein Dutzend Schutzimpfungen an. Der Großteil der Immunisierungen wird weiterhin in den Thüringer Arztpraxen vorgenommen, die sich auf den bevorstehenden Zulauf in den Herbst- und Wintermonaten einstellen.

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