Grundschule, Newel-Butzweiler

Grundschule Newel-Butzweiler: Smartphone-Akku verletzt acht Personen

30.05.2026 - 20:28:02 | boerse-global.de

Alte Handy-Akkus können in Schubladen BrÀnde auslösen. Ein Vorfall in einer Schule zeigt die reale Gefahr alter Lithium-Ionen-Speicher.

Grundschule Newel-Butzweiler: Smartphone-Akku verletzt acht Personen - Foto: ĂŒber boerse-global.de
Grundschule Newel-Butzweiler: Smartphone-Akku verletzt acht Personen - Foto: ĂŒber boerse-global.de

Darauf weisen Sicherheitsfachleute und Brandschutzexperten hin. Besonders die Lithium-Ionen-Akkus alter GerÀte können unberechenbar werden.

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Instabile Energiespeicher in WohnrÀumen

Der Brandschutz-Experte AndrĂ© Willer warnt: Alternde Lithium-Ionen-Akkus in alten Smartphones werden unvorhersehbar instabil. Das gilt auch fĂŒr GerĂ€te mit scheinbar leeren Akkus. Die chemische InstabilitĂ€t kann jederzeit einen Brand auslösen.

Die Lösung: Fachgerechte Entsorgung auf Wertstoffhöfen. FĂŒr den Transport empfehlen Experten feuerfeste BehĂ€lter. Zudem sollten RĂ€ume mit Elektronik einen Rauchmelder haben.

Ein aktueller Vorfall zeigt, wie real die Gefahr ist. Am 29. Mai entzĂŒndete sich in einer Grundschule in Newel-Butzweiler der Akku eines Smartphones in einer Handtasche. Sieben Schulkinder und eine Mutter erlitten leichte Verletzungen durch eingeatmetes Löschpulver. Mehrere Feuerwehren und RettungskrĂ€fte waren im Einsatz, Krankenhauseinweisungen blieben aber aus.

Technische Ursachen und minderwertige Elektronik

Auch Powerbanks sind riskant. Sicherheitsexperte Sergej Grinin warnt vor fehlenden oder minderwertigen Schutzschaltungen. Diese Defizite fĂŒhren zu Überladungen und KurzschlĂŒssen. Hinzu kommt die natĂŒrliche Alterung: Nach etwa 300 bis 500 Ladezyklen verliert ein Akku an StabilitĂ€t.

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Besonders vorsichtig sollten Verbraucher bei extrem gĂŒnstigen GerĂ€ten sein – etwa Modellen unter 1000 Rubel. Grinin empfiehlt: LadevorgĂ€nge nur unter Aufsicht durchfĂŒhren, GerĂ€te bei ĂŒbermĂ€ĂŸiger Hitze sofort vom Netz trennen. Im Brandfall dĂŒrfen diese Akkus niemals mit Wasser gelöscht werden.

PrÀvention durch richtiges Ladeverhalten

Huawei veröffentlichte Ende Mai konkrete Handlungsempfehlungen. Die Reihenfolge beim Laden ist entscheidend: Zuerst den Adapter in die Steckdose stecken, dann das Smartphone anschließen. Das verhindert SchĂ€den durch Spannungsspitzen.

Beim Trennen gilt die umgekehrte Reihenfolge: Erst das Kabel vom Smartphone ziehen. Falsches Vorgehen kann die Akkulaufzeit verkĂŒrzen oder zu Systemfehlern wie AbstĂŒrzen und dauerhaften SchĂ€den an den Schaltkreisen fĂŒhren.

Die VorfÀlle der letzten Tage zeigen: Ein einziges defektes GerÀt in einer Tasche oder Schublade reicht aus, um RettungseinsÀtze auszulösen. Angesichts der steigenden Zahl elektronischer GerÀte in Haushalten bleibt die korrekte Handhabung und Entsorgung ein zentrales Sicherheitsthema.

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