Jugendliche, Hochschule

Make-Magazin: Technik verstehen statt konsumieren / Makey:Lab bringt Jugendliche zum Tüfteln

21.05.2026 - 09:59:51 | presseportal.de

Hannover - Smartphones bedienen können viele, doch wie Technik funktioniert, bleibt oft unklar. Mit Makey:Lab bringt das DIY-Magazin Make gemeinsam mit dem Umwelt-Campus Birkenfeld der Hochschule Trier ein System auf den Markt, das Jugendliche wieder stärker zum Experimentieren und Selbermachen bringen soll. Das sofort einsatzbereite Set kombiniert moderne Mikrocontrollertechnik mit visueller Programmierung und richtet sich an technikinteressierte Jugendliche, Familien und Bildungseinrichtungen.

Make-Magazin: Technik verstehen statt konsumieren / Makey:Lab bringt Jugendliche zum Tüfteln - Foto: presseportal.de
Make-Magazin: Technik verstehen statt konsumieren / Makey:Lab bringt Jugendliche zum Tüfteln - Foto: presseportal.de

Laut aktueller JIM-Studie verbringen Jugendliche heute mehrere Stunden täglich am Smartphone. Gleichzeitig wächst bei vielen der Wunsch nach bewussterer Mediennutzung. "Mit Makey:Lab möchten wir einen Berührungspunkt schaffen, bei dem der Funke zur Begeisterung für Technik schnell überspringt", sagt Daniel Bachfeld, Chefredakteur vom Make-Magazin. "Wer Technik selbst ausprobiert und eigene Ideen damit umsetzt, entwickelt oft ein viel tieferes Verständnis für digitale Technologien."

Innovationslabor für IoT- und vernetzte Alltagsprojekte

Das System basiert auf einem ESP32-Mikrocontroller und verbindet Hardware, Sensorik sowie die grafische Entwicklungsumgebung "IoT-Werkstatt". Statt klassischer Programmierung mit komplizierter Syntax entstehen Projekte über visuelle Programmierblöcke und direktes Ausprobieren. Die Hardware ist bereits vollständig aufgebaut und sofort einsatzbereit. Jugendliche können damit eigene Wetterstationen, Umweltmessgeräte oder vernetzte Alltagshelfer bauen. Auch Robotik- und Automatisierungsprojekte sind möglich. So lassen sich beispielsweise Gasteilchen in der Luft messen, um den Reifegrad von Früchten zu bestimmen, oder Messwerte per WhatsApp auf das Smartphone senden.

Hochschule macht Forschung greifbar

Die Wurzeln des Projekts liegen in realen IoT- und Nachhaltigkeitsprojektenam Umwelt-Campus Birkenfeld. Dort entstanden in den vergangenen Jahren unter anderem LoRaWAN-Umweltmesssysteme, KI-gestützte Analysewerkzeuge und Sensorprojekte rund um Umwelt- und Datenerfassung. "Uns ging es nie darum, Technik nur vorzuführen oder Sensoren auszulesen", erklärt Prof. Dr. Klaus-Uwe Gollmer vom Umwelt-Campus Birkenfeld. "Im Mittelpunkt steht die Motivation, eigene Ideen umzusetzen und Technik aktiv zu gestalten."

Umfassendes Begleitmaterial

Begleitet wird das System von einem umfangreichen Playbook mit Projekten, Experimenten und Hintergrundwissen. Vom ersten eigenen Experiment bis hin zu komplexeren IoT-Anwendungen wächst das System mit den Fähigkeiten seiner Nutzer. Die IoT-Werkstatt wird an der Hochschule Trier bereits zur Ingenieursausbildung eingesetzt.

Auch für Bildungseinrichtungen

Makey:Lab richtet sich an technikinteressierte Jugendliche, Familien, Makerspaces sowie Bildungseinrichtungen. Das Set ist ab sofort für 119,90 Euro im heise shop erhältlich. Für Bildungseinrichtungen stehen Mehrfach- und Klassensetszur Verfügung. Eine speziell für Schulen entwickelte EDU-Version mit ergänzenden Unterrichts- und Begleitmaterialien befindet sich bereits in Vorbereitung. Anfragen dazu per E-Mail an: info@make-magazin.de

Auf der DIY-Techmesse Maker Faire Hannover vom 15. bis 16. August 2026 wird das Makey:Lab ebenfalls vorgestellt.

Quellen:

https://mpfs.de/studien/jim-studie/

https://mpfs.de/studie/jim-studie-2025/

https://makeylab.de/

Pressekontakt:

Heise Gruppe
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Sylke Wilde
0511 5352 290
sy@heise.de

Original-Content von: Make übermittelt durch news aktuell

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