Heinsberg-Studie weiter in der Kritik
Veröffentlicht am: 08.06.2020 um 11:16 Uhr | Redaktionelle Verantwortung: Rafael MĂŒller, Chefredakteur AD HOC NEWS
Als Handlungsgrundlag der Corona-Strategie der Landesregierung in Nordrhein-Westfalen dient eine Studie des Virologen der UniversitĂ€t Bonn, Hendrik Streeck, die als Heinsberg-Studie in den Medien heftig diskutiert wurde. Die oppositionelle SPD hat derzeit ihre bereits vierte Anfrage zur Entstehung und Vermarktung der Studie in den nordrhein-westfĂ€lischen Landtag eingebracht. Wie die âRheinische Postâ berichtet, sieht die SPD weiterhin KlĂ€rungsbedarf. Die Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion, Sarah Phillip, betont dabei ausdrĂŒcklich die Rolle von MinisterprĂ€sident Armin Laschet (CDU). Die Verbindungen von Herrn Laschet zu der PR-Agentur, die mit der Vermarktung der Studie beauftragt war, sind von der Landesregierung nicht in ausreichendem MaĂ offengelegt worden. AuĂerdem verweist die SPD-Sprecherin auf die Ungereimtheiten bei der Finanzierung der Studie. Der MinisterprĂ€sident musste die Angaben zur Gesamthöhe der Finanzierung nach oben korrigieren. Einen zusĂ€tzlichen Kritikpunkt der SPD bilden die auch die Aussagen der Regierung zu der Einbindung von Laschet bei der Suche nach Sponsoren fĂŒr die Studie.
Die Heinsberg-Studie hat der Landesregierung als Basis ihre politischen Entscheidungen in der Corona-Pandemie gedient. Deshalb ist es erforderlich, dass alle Entscheidungsprozesse nachvollziehbar und transparent sind, erklĂ€rt Phillip in der âRheinischen Postâ. Die Heinsberg-Studie hat die bundesweite Diskussion um die Corona-Strategie und den Lock-Down eine erhebliche Rolle gespielt. Die Studie wurde instrumentalisiert und von der Landesregierung gezielt eingesetzt und deshalb mĂŒssen wir, wenn wir GlaubwĂŒrdigkeit einfordern, auch klar wissen, wie das Ganze entstanden ist. Alle eingebundenen Interessen mĂŒssen offengelegt werden, fordert die SPD-Politikerin. Wir können der wachsenden Kritik in der Gesellschaft an der Corona-Strategie nur begegnen, wenn alle politischen KrĂ€fte hier zusammenarbeiten.
Die Heinsberg-Studie hat der Landesregierung als Basis ihre politischen Entscheidungen in der Corona-Pandemie gedient. Deshalb ist es erforderlich, dass alle Entscheidungsprozesse nachvollziehbar und transparent sind, erklĂ€rt Phillip in der âRheinischen Postâ. Die Heinsberg-Studie hat die bundesweite Diskussion um die Corona-Strategie und den Lock-Down eine erhebliche Rolle gespielt. Die Studie wurde instrumentalisiert und von der Landesregierung gezielt eingesetzt und deshalb mĂŒssen wir, wenn wir GlaubwĂŒrdigkeit einfordern, auch klar wissen, wie das Ganze entstanden ist. Alle eingebundenen Interessen mĂŒssen offengelegt werden, fordert die SPD-Politikerin. Wir können der wachsenden Kritik in der Gesellschaft an der Corona-Strategie nur begegnen, wenn alle politischen KrĂ€fte hier zusammenarbeiten.
Redaktion ad-hoc-news.de, NeoMatrix
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