Frauen, Deutschland

Herz-Kreislauf-Erkrankung hÀufigste Todesursache bei Frauen

04.03.2026 - 09:17:26 | dpa.de

Herzinfarkte und Ă€hnliche Erkrankungen sind fĂŒr Frauen gefĂ€hrlicher als fĂŒr MĂ€nner. Zum Weltfrauentag veröffentlicht das Statistische Bundesamt Zahlen zu Geschlechterunterschieden bei der Gesundheit.

Gut ein Drittel aller TodesfĂ€lle bei Frauen waren im Jahr 2024 auf Erkrankungen des Herz-Kreislaufsystems zurĂŒckzufĂŒhren. (Symbolbild) - Foto: Patrick Pleul/dpa-Zentralbild/dpa
Gut ein Drittel aller TodesfĂ€lle bei Frauen waren im Jahr 2024 auf Erkrankungen des Herz-Kreislaufsystems zurĂŒckzufĂŒhren. (Symbolbild) - Foto: Patrick Pleul/dpa-Zentralbild/dpa

Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems wie Herzinfarkt oder Vorhofflimmern sind im Jahr 2024 die hĂ€ufigste Todesursache bei Frauen in Deutschland gewesen. Gut ein Drittel (35,4 Prozent) der TodesfĂ€lle bei Frauen gingen darauf zurĂŒck, wie das Statistische Bundesamt mitteilt. 178.742 Frauen starben daran. Bei den MĂ€nnern wurden 160.470 TodesfĂ€lle verzeichnet - das sind 31,9 Prozent.

Herz-Kreislauf-Krankheiten zĂ€hlten bei beiden Geschlechtern zu den hĂ€ufigsten GrĂŒnden fĂŒr einen stationĂ€ren Krankenhausaufenthalt. 12,8 Prozent der Patientinnen und 16,9 Prozent der Patienten mussten deshalb in eine Klinik eingeliefert werden.

Weitere hĂ€ufige GrĂŒnde fĂŒr einen stationĂ€ren Krankenhausaufenthalt bei Frauen waren Verletzungen und Vergiftungen sowie Schwangerschaft und Geburt. Bei MĂ€nnern waren es Krankheiten des Verdauungssystems sowie Verletzungen und Vergiftungen.

Ein FĂŒnftel der Frauen starb an Krebs

Eine weitere hĂ€ufige Todesursache im Jahr 2024 war Krebs. 21,1 Prozent der TodesfĂ€lle von Frauen und damit mehr als jeder fĂŒnfte gingen darauf zurĂŒck. 106.774 Frauen starben daran. Bei MĂ€nnern verursachte Krebs ein Viertel aller TodesfĂ€lle (24,6 Prozent), 123.618 MĂ€nner starben daran.

Die Lebenserwartung von Frauen betrug 2024 im Schnitt 83,5 Jahre und von MĂ€nnern 78,9 Jahre. ZurĂŒckzufĂŒhren sei die Differenz von 4,6 Jahren unter anderem auf unterschiedliches Gesundheitsverhalten, erklĂ€rte das Bundesamt und nannte als Beispiele Tabakkonsum und ErnĂ€hrung. Auch unterschiedliche Arbeitsbedingungen spielten eine Rolle.

Das Bundesamt veröffentlichte die Zahlen anlÀsslich des Weltfrauentags am Sonntag, 8. MÀrz.

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