Herzschutz, Krafttraining

Herzschutz durch Krafttraining: 44% weniger Herzinfarkte

Veröffentlicht: 01.07.2026 um 20:11 Uhr, Redaktion boerse-global.de

Studie aus Cambridge empfiehlt höhere Proteinzufuhr für Kraftsportler. Krafttraining senkt Herzrisiko bei Frauen um 44 Prozent.

Ernährung und Training: Neue Protein-Studie und KI-Trends
Eine ausgewogene Mahlzeit vor dem Training mit Hühnchen, Süßkartoffel und Gemüse auf einem Teller, daneben ein Glas Wasser. Illustration mit AI erstellt übermittelt durch boerse-global.de

Aktuelle Studien zeigen: Nicht nur was du isst, sondern vor allem wann, macht den Unterschied.

Das perfekte Pre-Workout-Essen

Die Vorbereitung beginnt Stunden vor dem Training. Experten empfehlen: Die letzte große Mahlzeit sollte etwa dreieinhalb Stunden vor der Belastung liegen. Die ideale Zusammensetzung: 50 Prozent Kohlenhydrate, 25 Prozent Proteine, 25 Prozent Obst oder Gemüse. Dazu 500 bis 950 Milliliter Flüssigkeit.

Kurz vor dem Start – 30 bis 60 Minuten vorher – helfen 30 bis 60 Gramm einfache Kohlenhydrate mit Elektrolyten. Sie stützen die Glykogenspeicher. Ein intensives „Carbo-Loading“ ist bei Belastungen unter zwei bis drei Stunden meist überflüssig.

Auch die deutsche Nationalmannschaft setzt auf fest terminierte Pre-Match-Meals und Aktivierungseinheiten. Die unmittelbare Wettkampfvorbereitung ist längst Wissenschaft.

Protein: Bisherige Empfehlungen zu niedrig?

Forscher der Universität Cambridge stellen gängige Richtwerte infrage. Ihre Mitte Juni im Fachjournal „Frontiers in Nutrition“ veröffentlichte Studie zeigt: Kraftsportler brauchen 0,6 bis 1,6 Gramm Protein pro Pfund Körpergewicht – umgerechnet 1,3 bis 3,5 Gramm pro Kilogramm.

Besonders wichtig wird der Proteinbedarf im Alter. Muskelschwund (Sarkopenie) erhöht das Sturzrisiko um 60 Prozent, das Frakturrisiko sogar um über 80 Prozent. Die Lösung: eine Verdopplung der Mindestproteinmenge für ältere Menschen.

Ernährungsberaterin Josie Porter empfiehlt proteinreiche Frühstücke mit mindestens 20 Gramm Protein und 6 Gramm Ballaststoffen. Die Kombination aus Haferflocken mit griechischem Joghurt oder Skyr funktioniert besonders gut.

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Krafttraining schützt das Herz

Die beste Ernährung nützt wenig ohne Bewegung. Eine Langzeitstudie im „Journal of the American College of Cardiology“ (JACC) belegt die präventive Kraft des Krafttrainings. Über 117.000 Teilnehmerinnen wurden untersucht. Frauen mit mindestens zwei Stunden Krafttraining pro Woche hatten ein 44 Prozent geringeres Risiko für Herzinfarkte. Das Risiko für schwere Herz-Kreislauf-Erkrankungen sank um 20 Prozent.

Noch besser: Die Kombination aus Kraft- und Ausdauertraining senkt das Sterberisiko um 40 Prozent. Schon 15 Minuten tägliche Bewegung reduzieren die Gesamtsterblichkeit messbar.

Die aktuellen ACSM-Leitlinien für 2026 raten zu mindestens zweimal pro Woche Training aller großen Muskelgruppen. Das stabilisiert die Gelenke und aktiviert den Stoffwechsel.

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KI steuert die Ernährung von Profis

Im Spitzensport wird die Ernährungssteuerung digital. Bei der Tour de France nutzen Teams Sensoren zur Messung der Körperkerntemperatur und des Sauerstoffumsatzes. Künstliche Intelligenz optimiert die Pacing-Strategien.

Profis setzen auf specificische Supplement-Kombinationen: Brokkolisprossen-Extrakt zur Laktatreduktion oder Nitrate aus Rote-Bete-Shots zur Förderung der Durchblutung.

Die breite Bevölkerung zieht nach. Marktdaten von YouGov aus dem Juni 2026 zeigen: Der Markt für High-Protein-Produkte wuchs im Vergleich zum Vorjahr um 39,1 Prozent. Fast die Hälfte der Deutschen kauft gezielt proteinreiche Lebensmittel. Bei der Generation Z liegt das Interesse bei 75 Prozent. Der Umsatz mit Proteinpulvern stieg um 112 Prozent.

Disclaimer zu unseren Artikeln: Keine Anlageberatung, keine Kauf oder Verkaufsempfehlung. Angaben zu Kursen, Unternehmen und Märkten ohne Gewähr; Änderungen jederzeit möglich. Börsengeschäfte können zu hohen Verlusten führen. Unsere Beiträge werden ganz oder teilweise automatisiert mit Unterstützung von AI erstellt und geprüft.

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