Hitzewelle, Pfefferminzöl

Hitzewelle 19. Juni: Pfefferminzöl senkt Blutdruck um 8,5 mmHg

16.06.2026 - 13:21:09 | boerse-global.de

Der DWD prognostiziert bis zu 38 Grad. Experten raten zu kühlenden Lebensmitteln und Sport in den Morgenstunden.

Hitzewelle in Deutschland: Tipps zu Ernährung und Bewegung
Hitzewelle - Ein Tropfen Pfefferminzöl fällt in ein Glas Wasser an einem sonnigen Tag, symbolisiert Kühlung und Blutdrucksenkung. 16.06.2026 - Bild: über boerse-global.de

Für Donnerstag, den 19. Juni, sagt der Deutsche Wetterdienst (DWD) Temperaturen zwischen 30 und 38 Grad voraus. Meteorologe Oliver Reuter spricht von einer „Hitzeglocke“, die das Land überziehen wird. Die Prognosen von NASA und Copernicus sehen eine 80-prozentige Wahrscheinlichkeit für einen überdurchschnittlich warmen Sommer 2026 mit Höhepunkt im Juli.

Kühlende Lebensmittel gegen die Hitze

Die traditionelle Medizin hat bewährte Mittel gegen die Überhitzung des Körpers. Dr. Nguyen Thanh Hang vom Institut für Traditionelle Medizin in Hanoi empfiehlt spezifische kühlende Lebensmittel. Kokoswasser, Mungbohnen und Centella Asiatica helfen, den Wärmehaushalt zu regulieren. Auch Wintermelone, geröstetes braunes Reiswasser und Zitronenwasser mit Salz und Zucker gelten als wirksame Mittel gegen Hitzschlag.

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Die Hitze belastet besonders das Herz-Kreislauf-System, was natürliche Unterstützung für gesunde Blutwerte umso wichtiger macht. Dieser Gratis-Report erklärt, wie Bluthochdruck-Betroffene ihre Werte ganz ohne Medikamente verbessern können. 3 Minuten Atemübung soll den Blutdruck spürbar senken – Experten sind überrascht

Die genannten Maßnahmen dienen der Hydrierung und dem Elektrolytausgleich. Sie ersetzen jedoch keine ausreichenden Ruhephasen und Sonnenschutz. Bei Muskel- und Gelenkproblemen, die unter extremer Hitze belastender wirken, setzt Dr. Tran Danh Phuong vom Vietnam Sports Hospital auf Akupunktur und Massagen in Kombination mit pflanzlichen Heilmitteln.

Pfefferminzöl senkt Blutdruck

Die Hitze belastet besonders das Herz-Kreislauf-System. Eine Studie der University of Lancashire zeigt vielversprechende Ergebnisse mit Pfefferminzöl. 40 Erwachsene mit Bluthochdruck des Grades 1 nahmen täglich 100 Mikroliter Pfefferminzöl zu sich. Nach 20 Tagen sank ihr systolischer Blutdruck von durchschnittlich 130 auf 122 mmHg – ein Unterschied von 8,5 mmHg zur Placebogruppe.

Die Forscher vermuten Menthol als wirksamen Inhaltsstoff, fordern aber weitere Studien zur Langzeitwirkung. Vorsicht ist bei anderen ätherischen Ölen geboten: Das R+V Infocenter warnt vor Bergamotte, Zitrone, Limette und Grapefruit bei starker Sonneneinstrahlung. Diese können phototoxische Reaktionen wie Rötungen und Blasenbildung auslösen. Die Anwendung sollte daher auf die Abendstunden beschränkt bleiben.

Leberforschung und Abnehmspritzen

Der RMU-Verbund aus Mainz und Frankfurt startete am 14. Juni das Projekt „LIFT-off“ mit 100.000 Euro Förderung. Ziel ist die Untersuchung von Lebensstil-Interventionen bei nicht-alkoholischer Fettleber (NAFLD). Schätzungsweise 20 Millionen Menschen in Deutschland sind betroffen. Die Forscher entwickeln Serum-Biomarker, um die Erkrankung präziser zu überwachen. Das ist besonders relevant, weil Stoffwechselerkrankungen die Widerstandsfähigkeit gegen Hitzestress beeinflussen.

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Neben der Stoffwechselgesundheit ist der Erhalt der Muskelmasse ein entscheidender Faktor für die körperliche Widerstandsfähigkeit im Alter. Ein Experte erklärt, wie Sie mit nur 6 einfachen Übungen zuhause gegensteuern können. Ab 50 verliert der Körper jedes Jahr Muskelmasse – die wenigsten wissen, was das wirklich bedeutet

Endokrinologe Haiko Schlögl vom Uniklinikum Leipzig warnt vor Nebenwirkungen moderner Abnehmspritzen. GLP-1-Analoga können zu massivem Muskelabbau führen – bis zu 40 Prozent des Gewichtsverlusts gehen auf Kosten der Muskulatur. Ein neuer Antikörper namens Apitegromab wird derzeit in klinischen Studien getestet, um diesen Effekt zu verhindern.

Bewegung in den Morgenstunden

Meta-Analysen in „The Lancet Public Health“ zeigen die gesundheitlichen Vorteile moderater Bewegung. Bereits 5.000 bis 7.000 Schritte täglich bieten deutliche Vorteile. Bei 7.000 Schritten sinkt das Sterblichkeitsrisiko im Vergleich zu 2.000 Schritten um 47 Prozent. Während der Hitzewelle sollten diese Aktivitäten jedoch in den kühleren Morgenstunden stattfinden. So vermeiden Sie die zusätzliche Belastung für das Herz-Kreislauf-System.

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