Hundearithrose, Studie

Hundearithrose: Studie belegt Knorpelaufbau nach nur drei Wochen

Veröffentlicht: 16.07.2026 um 14:40 Uhr, Redaktion boerse-global.de

Argentinische Forscher belegen positive Effekte einer Supplement-Kombination auf Knorpeldicke und Beweglichkeit bei Hunden.

Haiknorpel und Magnesium: Neue Studie bei Hunde-Arthrose
Nahaufnahme der Pfote eines Ă€lteren Hundes, die auf einer Decke ruht, mit unscharfen natĂŒrlichen NahrungsergĂ€nzungsmitteln im Hintergrund. Illustration mit AI erstellt ĂŒbermittelt durch boerse-global.de

Eine argentinische Studie belegt erste Erfolge nach nur drei Wochen.

Forscher der UniversitĂ€ten UNLP und CONICET testeten die orale Kombination bei 30 Hunden ĂŒber 180 Tage. Ab dem 21. Tag zeigten die Tiere eine verbesserte Beweglichkeit und weniger Schmerzen. Ultraschalluntersuchungen dokumentierten sogar eine Zunahme der Knorpeldicke. Nebenwirkungen traten keine auf.

Die Autoren weisen jedoch darauf hin: Alter, Genetik und Übergewicht beeinflussen Gelenkverschleiß maßgeblich. Typische Warnsignale fĂŒr Halter sind Steifheit und Probleme beim Aufstehen.

NatĂŒrliche Helfer – aber Vorsicht bei Eigenmedikation

Neben Haiknorpel setzen TierÀrzte auf bewÀhrte Inhaltsstoffe wie Kurkuma, Teufelskralle, Weihrauch oder Omega-3-FettsÀuren. Auch MSM und PEA kommen zum Einsatz.

Doch Experten warnen: NatĂŒrliche Supplemente ersetzen keine fachmedizinische Diagnose. Besonders gefĂ€hrlich: Humanmedikamente wie Ibuprofen wirken auf Hunde hochgradig toxisch.

Strengere Regeln fĂŒr die Werbung

Ein Urteil des Landgerichts Trier vom 3. Juli 2026 (Az. 7 HK O 45/25) macht der Branche jetzt klare Vorgaben. Krankheitsbezogene Angaben fĂŒr ErgĂ€nzungsfuttermittel sind nur erlaubt, wenn sie wissenschaftlich belegt sind.

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Das Gericht untersagte Werbung fĂŒr Produkte gegen Rheumatismus, HĂŒftgelenksdysplasie oder Osteoporose. Bereits Formulierungen wie „bei“ einer Erkrankung gelten als unzulĂ€ssig. Das Urteil ist noch nicht rechtskrĂ€ftig.

Jeder zweite Hund braucht jÀhrlich Behandlung

Die Relevanz des Themas zeigt eine Auswertung von ĂŒber 123.000 versicherten Hunden: Rund 79 Prozent benötigen jĂ€hrlich mindestens eine tierĂ€rztliche Behandlung.

Die Kosten liegen im Schnitt bei 731 Euro pro Jahr. Zwei Prozent der FĂ€lle schlagen mit ĂŒber 5.000 Euro zu Buche, ExtremfĂ€lle nach UnfĂ€llen erreichen mehr als 23.000 Euro.

Sommerliche Gefahren: Blaualgen bedrohen Hunde

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Neben chronischen Leiden lauern akute Risiken. In den Sommermonaten warnen Behörden vor Blaualgen in GewÀssern. Regionen wie Kelheim oder Hilden melden vermehrt Erkrankungen nach dem Baden.

Symptome sind Erbrechen und Durchfall, in EinzelfĂ€llen gab es tödliche VerlĂ€ufe. Experten raten: SpaziergĂ€nge in die kĂŒhlen Morgen- oder Abendstunden verlegen, Tiere von stehenden oder verfĂ€rbten GewĂ€ssern fernhalten. Bei Verdacht auf Hitzschlag oder Vergiftung sofort zum Tierarzt.

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