Sorge wÀchst in Asien: mehr VogelgrippefÀlle bei Menschen
25.07.2024 - 13:31:44Experten sind tief besorgt ĂŒber die jĂŒngste HĂ€ufung von VogelgrippefĂ€llen bei Menschen in Asien. Die WelternĂ€hrungsorganisation (FAO) ruft zu gröĂeren und lĂ€nderĂŒbergreifenden Anstrengungen im Kampf gegen die Vogelgrippe auf.Â
Nach einer langen Periode mit wenigen menschlichen Infektionen seien seit Ende 2023 bereits 13 FĂ€lle aus Kambodscha gemeldet worden, ebenso FĂ€lle aus China und Vietnam. Der Regionalmanager des FAO-Notfallzentrums fĂŒr grenzĂŒberschreitende Tierkrankheiten (ECTAD) in SĂŒdostasien spricht von einer Pandemie-Gefahr.Â
«Der jĂŒngste Anstieg der AusbrĂŒche der Vogelgrippe ist Ă€uĂerst besorgniserregend», sagte Kachen Wongsathapornchai. «Seit Ende 2023 haben wir einen Anstieg der FĂ€lle beim Menschen und eine Ausbreitung des Virus auf neue Tierarten beobachtet. Das Auftreten neuer A/H5N1-StĂ€mme, die leichter ĂŒbertragbar sind, erhöht die Pandemie-Gefahr.»
Weltweite Ausbreitung
Das H5N1-Virus hat sich weltweit ausgebreitet. Betroffen sind Wild- und Farmtiere. Die FAO nennt Aasfresser, MeeressĂ€ugetiere, fleischfressende Haustiere, SĂ€ugetiere, die wegen ihres Fells gezĂŒchtet werden, und WiederkĂ€uer wie MilchkĂŒhe.
AusbrĂŒche von Vogelgrippe bei Tieren mĂŒssten schnell erkannt und Informationen mit NachbarlĂ€ndern und Regionen zĂŒgig geteilt werden, fordert die FAO. Es mĂŒssten mehr KapazitĂ€ten fĂŒr die Schnelldiagnostik und Bioinformatik entwickelt werden. Bauern mĂŒssten die Biosicherheit erhöhen, Impfkampagnen in GeflĂŒgelfarmen seien nötig. Zudem mĂŒssten Menschen ĂŒber die Ansteckungsgefahren aufgeklĂ€rt werden.Â
Noch keine fortgesetzte Ăbertragung von Mensch zu Mensch
Bislang waren die meisten infizierten Menschen in engem Kontakt mit Tieren. Es gibt nach bisherigen Erkenntnissen keine fortgesetzte Mensch-zu-Mensch-Ăbertragung. Die Sorge ist aber, dass sich das Virus in SĂ€ugetieren weiter verĂ€ndert und anpasst.





