Instagram-Betrug, Polizei

Instagram-Betrug: Polizei zerschlÀgt Netzwerk mit 50 gestohlenen Handys

Veröffentlicht am: 28.08.2026 um 04:22 Uhr | Redaktion boerse-global.de

Nach gefÀlschten Bankanzeigen auf Instagram nahm die Polizei zwei MÀnner fest und beschlagnahmte 50 Mobiltelefone im Wert von Rs 25 Lakh.

Delhi-Polizei nimmt Instagram-BetrĂŒger mit Bangladesch-Kontakten fest
Ein Smartphone und technische GerĂ€te auf einem Schreibtisch als Symbol fĂŒr CyberkriminalitĂ€t und Online-Betrug. Illustration mit AI erstellt.

In einer koordinierten Operation ist es der Polizei in Delhi gelungen, ein kriminelles Netzwerk zu zerschlagen, das Nutzer ĂŒber die Social-Media-Plattform Instagram mit gefĂ€lschten Bank-Anzeigen betrogen hat. Die Ermittler konnten im Rahmen dieser Aktion zwei VerdĂ€chtige festnehmen und eine erhebliche Menge an technischer AusrĂŒstung sicherstellen. Das Netzwerk steht nach offiziellen Angaben in enger Verbindung zu HintermĂ€nnern in Bangladesch.

Festnahmen in Lucknow und Kolkata

Die polizeilichen Maßnahmen fĂŒhrten die Ermittler ĂŒber die Grenzen Delhis hinaus. In den vergangenen Tagen wurden gezielte Razzien in den StĂ€dten Lucknow und Kolkata durchgefĂŒhrt. Dabei nahmen die Beamten den 21-jĂ€hrigen Mohammed Rashid Niyaz, der unter dem Alias Danish bekannt sein soll, sowie den 29-jĂ€hrigen Mohammed Asif fest. Beiden MĂ€nnern wird eine zentrale Rolle innerhalb der betrĂŒgerischen Operationen vorgeworfen.

Im Zuge der Durchsuchungen stießen die EinsatzkrĂ€fte auf ein umfangreiches Depot an Hardware. Insgesamt wurden 50 Mobiltelefone beschlagnahmt, von denen 45 GerĂ€te fabrikneu waren. Den Wert dieser Sicherstellungen bezifferten die Behörden auf etwa Rs 25 Lakh. Diese AusrĂŒstung diente mutmaßlich dazu, die betrĂŒgerischen AktivitĂ€ten auf verschiedenen Plattformen zu skalieren und die IdentitĂ€ten der TĂ€ter zu verschleiern.

Betrugsmasche ĂŒber gefĂ€lschte Instagram-Anzeigen

Die Ermittlungen geben Aufschluss ĂŒber die methodische Vorgehensweise der Gruppierung. Im Zentrum der Masche standen tĂ€uschend echt wirkende Werbeanzeigen auf Instagram, die im Namen seriöser Bankinstitute geschaltet wurden.

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Diese Anzeigen lockten Nutzer mit vermeintlichen Angeboten oder notwendigen Kontoverifizierungen an. Sobald die Opfer auf die manipulierten Links klickten, wurden sie auf externe Seiten geleitet, um sensible Daten preiszugeben oder direkte Zahlungen zu autorisieren.

Die Dimension des Schadens verdeutlicht ein konkreter Fall, der den Stein fĂŒr die Ermittlungen ins Rollen brachte. Ein betroffener Nutzer hatte bereits am 7. August eine offizielle Beschwerde bei den Behörden eingereicht, nachdem er durch eine solche gefĂ€lschte Anzeige einen erheblichen finanziellen Verlust erlitten hatte. Nach Angaben der Polizei verlor das Opfer in diesem Fall eine Summe von Rs 2,68 Lakh.

Internationale Verbindungen und weitere Ermittlungen

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Ein wesentlicher Aspekt des Falls ist die grenzĂŒberschreitende Komponente der KriminalitĂ€t. Die Polizei in Delhi wies darauf hin, dass der Betrugsring in direkter Verbindung mit Akteuren in Bangladesch steht. Dies deutet auf eine arbeitsteilige Struktur hin, bei der technische Infrastruktur und die Schaltung von Anzeigen ĂŒber Staatsgrenzen hinweg koordiniert wurden.

Der Erfolg der aktuellen Operation markiert einen wichtigen Schritt im Kampf gegen die zunehmende CyberkriminalitĂ€t, die gezielt SicherheitslĂŒcken in sozialen Netzwerken ausnutzt. Die Ermittlungen dauern an, da die Behörden davon ausgehen, dass durch die Auswertung der sichergestellten 50 Mobiltelefone weitere HintermĂ€nner und potenzielle Opfer identifiziert werden können.

Experten weisen darauf hin, dass die ProfessionalitĂ€t der gefĂ€lschten Anzeigen eine wachsende Gefahr fĂŒr Bankkunden darstellt, die soziale Medien fĂŒr alltĂ€gliche Informationen nutzen.

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