Intel Arc G3: Neue Handheld-Chips 79% schneller als AMD
29.05.2026 - 14:21:39 | boerse-global.deIntel bringt mit den neuen Arc G-Series-Prozessoren erstmals eigene Chips fĂŒr Handheld-Gaming-PCs auf den Markt. Die Konkurrenz fĂŒr AMD wird ernst.
Der Chipriese aus Santa Clara hat am Donnerstag seine ersten dedizierten Prozessoren fĂŒr die wachsende Nische der mobilen Spielekonsolen vorgestellt. Die neue Arc G-Serie basiert auf der âPanther Lake"-Architektur, die auch als Intel Core Ultra Series 3 bekannt ist. Zwei Modelle stehen zunĂ€chst im Fokus: der Arc G3 und der leistungsstĂ€rkere Arc G3 Extreme. Gefertigt werden sie im modernen Intel 18A-Verfahren in den USA.
Technik, die unter die Haube geht
Anzeige: Intels neue Arc G3-Chips versprechen einen gewaltigen Leistungssprung â 79 Prozent schneller als AMDs Radeon 890M. Welche Handhelds damit kommen und wie Sie XeSS und den Xbox-Modus optimal nutzen, verrĂ€t der kostenlose Report. Jetzt Report anfordern
Die Architektur der neuen Chips ist bemerkenswert. Beide Modelle setzen auf eine 14-Kern-CPU â bestehend aus zwei Performance-Kernen (P-Cores), acht Effizienzkernen (E-Cores) und vier besonders stromsparenden LP-E-Kernen. Das Besondere: Die thermische Verlustleistung (TDP) lĂ€sst sich flexibel zwischen 8 Watt und bis zu 80 Watt im Turbomodus einstellen. Hersteller können die Chips also je nach GerĂ€tedesign anpassen.
FĂŒr die Grafikleistung zeichnen die neuen Xe3-GPUs verantwortlich. Der Spitzenreiter Arc G3 Extreme kommt mit der Arc B390 GPU daher: 12 Xe3-Kerne bei 2,3 GHz Takt. Der Standard-Arc G3 setzt auf die Arc B370 mit zehn Kernen und 2,2 GHz. Beide beherrschen Raytracing, Intels Bildskalierungstechnologie XeSS 3 und einen neuen âXbox-Modus", der Windows 11 fĂŒr kleine Handheld-Bildschirme optimieren soll.
Leistungssprung: 79 Prozent schneller als AMD
Die ersten Benchmarks lassen aufhorchen. In Tests mit einem Laptop-Setup ĂŒbertraf die Arc B390 die Konkurrenz-GPU AMD Radeon 890M um satte 79 Prozent â gemessen im Spiel Cyberpunk 2077. Der Intel-Chip erreichte 93 Bilder pro Sekunde bei 1080p und hohen Details mit aktiviertem XeSS Balanced-Modus. Die AMD-Lösung kam gerade einmal auf 28 fps.
Auch bei der kĂŒnstlichen Intelligenz gibt Intel Vollgas. Die integrierte NPU 5 schafft bis zu 50 Billionen Operationen pro Sekunde (TOPS). Rechnet man die GPU-Leistung hinzu, kommt der Arc G3 Extreme auf insgesamt 113 TOPS, der Standard-G3 auf 90 TOPS. Dazu gesellen sich moderne Anschlussmöglichkeiten: Wi-Fi 7 R2, Bluetooth 6.0 und Thunderbolt 4.
Erste GerÀte: Acer, MSI und OneXPlayer steigen ein
Anzeige: Aktuelle Handhelds oft zu schwach fĂŒr neue Spiele? Mit Intels Arc G3 Extreme erreichen Sie 93 fps in Cyberpunk 2077. Der Report zeigt, welche GerĂ€te ab Juni 2026 erhĂ€ltlich sind und wie Sie die Technik voll ausreizen. Leistungs-Guide jetzt sichern
Mehrere Hardware-Partner haben bereits konkrete GerĂ€te angekĂŒndigt. Acer bringt den Predator Atlas 8 â ein 8-Zoll-Handheld mit 120-Hz-Display und 500 Nits Helligkeit. Die High-End-Version bietet bis zu 24 GB LPDDR5x-RAM und einen 80-Wh-Akku. Der Verkaufsstart ist fĂŒr Oktober 2026 in Nordamerika, Europa, dem Nahen Osten, Afrika und Australien geplant.
MSI arbeitet am Claw 8 EX AI+, dessen Preis Branchenkreisen zufolge zwischen 1.600 und 2.000 Euro liegen dĂŒrfte. Der dritte Partner, OneXPlayer, plant das OneXPlayer 3 mit einem 8,8-Zoll-OLED-Bildschirm und einem 85-Wh-Akku. Der Verkauf startet voraussichtlich Mitte bis Ende Juni 2026 ĂŒber Indiegogo.
Intel selbst verspricht, dass die ersten Systeme mit den neuen Chips bereits im Juni 2026 auf den Markt kommen. Weitere technische Details sollen auf der Computex Anfang Juni folgen. Die Botschaft ist klar: Intel will im Handheld-Gaming nicht lÀnger nur zuschauen.
So schÀtzen die Börsenprofis Aktien ein!
FĂŒr. Immer. Kostenlos.
