iOS 26.5.1: Apple stoppt Akku-Krise auf iPhone 16 ab Montag
26.05.2026 - 18:30:36 | boerse-global.deAb Montag rollt Apple ein dringendes Software-Update aus, das die gravierenden Akku-Probleme der iPhone-16-Serie beheben soll.
Viele Nutzer des iPhone 16, iPhone 16 Pro und iPhone 16 Pro Max klagen seit dem letzten großen Update über massive Einschränkungen. Der Akku entleert sich rasant, das System ruckelt, Apps stürzen unerwartet ab. Apple reagiert nun mit einem Notfall-Patch: iOS 26.5.1 erscheint noch diese Woche.
Viele iPhone-Nutzer übersehen nach dem Update diese gefährliche Einstellung. Apple-Chefredakteur Detlef Meyer verrät im kostenlosen Ratgeber, welche Optionen Sie nach jeder Aktualisierung sofort prüfen sollten. Welche iPhone-Einstellung Sie nach jedem Update sofort überprüfen sollten
Die Batteriekrise nach iOS 26.5
Das Problem begann mit der Veröffentlichung von iOS 26.5 am 11. Mai. Das Update brachte zwar lang erwartete Funktionen, doch die Stromsparleistung mehrerer iPhone-Generationen brach ein. Besonders hart traf es die iPhone-16- Reihe.
Eine aktuelle Nutzerumfrage zeichnet ein düsteres Bild:
- 35 Prozent der Befragten sind mit der Akkulaufzeit zufrieden
- 51 Prozent bewerten die Leistung als akzeptabel, aber verbesserungswürdig
- 13 Prozent sind offen unzufrieden und berichten von erheblichen Batterieproblemen im Alltag
Die Ironie: Während iPhone-16-Besitzer leiden, profitieren Nutzer des iPhone 17 Pro Max vom Update. Sie berichten von verbesserten Benchmark-Werten und aktiven Bildschirmzeiten zwischen 7,5 und 9 Stunden.
Als Hauptverdächtige für den Stromhunger gelten die neuen visuellen Funktionen des Systems – insbesondere die "Liquid Glass"-Oberfläche und die aufwendigen animierten Hintergrundbilder. Bis zum offiziellen Patch empfehlen Experten, automatische App-Updates zu deaktivieren und stromintensive Widgets wie Wetter- oder Börsenanzeigen zu entfernen.
Technische Neuerungen und regionale Unterschiede
iOS 26.5 brachte weit mehr als nur Probleme. Ein Meilenstein war die Einführung der Ende-zu-Ende-verschlüsselten RCS-Nachrichten. Basierend auf dem MLS-Protokoll und dem GSMA RCS Universal Profile 3.0 soll diese Funktion die Sicherheitslücke beim Nachrichtenaustausch zwischen verschiedenen Plattformen schließen.
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Doch die Verfügbarkeit ist fragmentiert: Während 23 Mobilfunkanbieter in den USA und Kanada sowie 15 in der EU den Dienst unterstützen, bleiben andere Regionen außen vor. In Kenia haben die großen Netzbetreiber Safaricom, Airtel und Telkom die RCS-Funktion sogar komplett deaktiviert.
Weitere Neuerungen des Updates:
- "Suggested Places" in Apple Maps ist nun weltweit verfügbar
- Neue Pride Luminance-Hintergrundbilder
- Automatische Kopplung von Magic-Zubehör über USB-C
- In der EU: Interoperabilitätsfunktionen für Drittanbieter-Wearables, inklusive Proximity-Pairing und Live Activities auf Nicht-Apple-Geräten
Auch die Abo-Politik im App Store hat sich geändert: Neue monatliche Abonnements laufen nun zwölf Monate – allerdings nicht in den USA und Singapur. In Brasilien bereitet Apple zudem die Aktivierung alternativer App-Marktplätze vor, die Ende Mai jedoch noch nicht vollständig betriebsbereit waren.
Sicherheitslücken bedrohen ältere Geräte
Während die aktuellen Probleme die iPhone-16-Serie betreffen, lauern anderswo ganz andere Gefahren. Aus Italien mehren sich Berichte über Zero-Click-Angriffe auf WhatsApp-Konten. Betroffen sind Geräte mit iOS 16 – vom iPhone 8 bis zum iPhone 14.
Die Angreifer nutzen eine Kombination aus zwei Sicherheitslücken: CVE-2025-43300 (ImageIO-Framework, gepatcht im August 2025) und CVE-2025-55177, die WhatsApp auf iOS-Versionen unter 16.7.12 betrifft. Die Übernahme des Kontos erfolgt ohne jede Nutzerinteraktion – die gekaperten Profile werden dann genutzt, um betrügerische Geldforderungen zu versenden.
Hinzu kommt ein weiterer Alarm: Sicherheitsforscher entdeckten, dass WhatsApp Chatverläufe unverschlüsselt in einem gemeinsamen App-Container auf macOS und iOS speichert. Diese Schwachstelle (CVE-2026-28910) könnte anderen Meta-Apps den Zugriff auf private Nachrichten ermöglichen.
Experten raten dringend, die aktuellsten System-Updates zu installieren und verschlüsselte Backup-Optionen zu nutzen.
Pannenserie setzt sich fort
Die aktuellen Probleme reihen sich in eine längere Serie von Pannen ein. Erst im Januar 2026 legte ein Software-Update für Notruffunktionen auf dem australischen Telstra-Netz die Anruffunktion von iPhone 8 und iPhone X lahm. Der Rollout wurde gestoppt, während die Konkurrenznetze Optus und TPG verschont blieben.
Ausblick: iOS 27 und iPhone 18
Die Software-Probleme kommen zu einer Zeit des Umbruchs. Am 8. Juni 2026 beginnt die Worldwide Developers Conference (WWDC), auf der Apple voraussichtlich iOS 27 vorstellen wird. Analysten erwarten eine Verschärfung der Kompatibilitätsgrenzen: Das iPhone 11, iPhone 11 Pro, iPhone 11 Pro Max und das iPhone SE der zweiten Generation – alle 2019 erschienen – könnten das neue Update nicht mehr erhalten.
Bereits jetzt kursieren Gerüchte über die iPhone-18-Serie für Ende 2026 oder Anfang 2027. Demnach könnte das iPhone 18 Pro eine deutlich kleinere Dynamic Island erhalten und vom A20 Pro-Chip im 2-Nanometer-Verfahren angetrieben werden – das verspricht 15 Prozent mehr Leistung und 30 Prozent mehr Effizienz. Spekulationen über ein gerät ohne Anschluss scheinen sich jedoch nicht zu bewahrheiten: Die EU-Regularien dürften USB-C als Standard zementieren.
Was bleibt?
Für die betroffenen iPhone-16-Nutzer zählt zunächst nur eines: Der Patch muss kommen – und er muss halten, was er verspricht. Der Erfolg von iOS 26.5.1 wird entscheidend sein, um das Vertrauen der Nutzer vor dem großen Sprung zu iOS 27 zurückzugewinnen. Entwickler erhalten zeitgleich die erste Beta von iOS 26.6 – ein Blick in die finalen Verfeinerungen der aktuellen Software-Generation.
Bis dahin gilt: Einstellungen prüfen, stromfressende Funktionen deaktivieren und auf das Update warten. Der Sommer wird zeigen, ob Apple die Kurve bekommt.
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