Sicherheitslücken, Akku

iOS 26.5.2: 25 Sicherheitslücken schließen, aber Akku leidet

Veröffentlicht am: 19.07.2026 um 22:53 Uhr | Redaktion boerse-global.de

Apples aktuelles iOS-Update sorgt für kürzere Akkulaufzeiten und Überhitzung. Ein Downgrade ist nicht möglich, die Beta von iOS 27 gilt als instabil.

iOS 26.5.2: Akkuprobleme und Hitzestau bei Apple-Nutzern
Nahaufnahme eines Smartphones mit niedrigem Akkustand und hoher Temperatur auf dem Bildschirm, das rot glüht. Illustration mit AI erstellt übermittelt durch boerse-global.de

5.2. Die aktuelle Betriebssystem-Version sorgt für deutlich kürzere Akkulaufzeiten und ungewöhnliche Wärmeentwicklung bei iPhones. Besonders ärgerlich: Ein Downgrade auf ältere Versionen ist nicht mehr möglich.

Kein Zurück zu iOS 26.5

Apple hat die Signierung von iOS 26.5 und 26.5.1 Mitte Juli eingestellt. Betroffene Nutzer sitzen damit auf der aktuellen Version fest – oder müssen auf die Beta von iOS 27 wechseln. Die ist seit dem 13. Juli verfügbar, gilt aber ebenfalls als instabil.

Dabei ist das Update aus Sicherheitssicht wichtig: iOS 26.5.2 schließt insgesamt 25 Sicherheitslücken, darunter zwei Zero-Day-Schwachstellen (CVE-2025-43529 und CVE-2025-14174). Experten raten daher vom Verzicht auf das Update ab.

Probleme auch bei anderen Apple-Produkten

Die Schwierigkeiten beschränken sich nicht auf iPhones. Das MacBook Air M4 mit Sequoia 15.7.7 verzeichnet tägliche Speicherverluste von 15 bis 20 Gigabyte. Ursache sollen System-Snapshots sein.

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iOS 27: Versprechen und Kosten

Apple bewirbt das für September erwartete iOS 27 mit deutlichen Leistungssteigerungen: 30 Prozent schnellere App-Starts und 80 Prozent schnellere AirDrop-Transfers. Analysten prognostizieren jedoch steigende Wartungskosten für Unternehmen – jährlich 15 bis 20 Prozent der ursprünglichen Entwicklungskosten. Bei React Native könnten es sogar 25 Prozent werden.

Die Integration von Künstlicher Intelligenz in Siri basiert auf Modellen von Google Gemini. Diese Funktionen bleiben vorerst der EU und China vorenthalten – aus regulatorischen oder marktstrategischen Gründen.

Auch andere Tech-Riesen patchen

Microsoft hat am Juli-Patch-Day 570 Sicherheitslücken in Windows 11 geschlossen, 59 davon kritisch. Für bestimmte Hardware-Modelle gab es am Wochenende ein Notfall-Update wegen Konflikten mit Intel-Komponenten.

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Samsung bereitet einen Sicherheitspatch für die Galaxy-S26-Serie vor, der 57 Schwachstellen adressiert.

Meta und AWS mit Störungen

Facebook und Instagram kämpften am heutigen Sonntag mit Anmelde- und Zugriffsproblemen. Amazon Web Services hatte im Juli mit einem kuriosen Fehler zu kämpfen: Ein Konfigurationsfehler im Abrechnungssystem zeigte astronomische Rechnungsbeträge an. Das Problem wurde laut Amazon am Sonntag behoben.

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