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iOS 26.5: Apple öffnet iPhone für Drittanbieter und bringt RCS-Verschlüsselung

12.05.2026 - 20:46:22 | boerse-global.de

Apples iOS 26.5 Update bringt über 50 Sicherheitspatches, öffnet iPhone-Features für Fremdgeräte und startet RCS-Verschlüsselung.

iOS 26.5: Apple öffnet iPhone für Drittanbieter und bringt RCS-Verschlüsselung - Foto: über boerse-global.de
iOS 26.5: Apple öffnet iPhone für Drittanbieter und bringt RCS-Verschlüsselung - Foto: über boerse-global.de

5 veröffentlicht – ein Update mit über 50 Sicherheitspatches und weitreichenden Änderungen für den EU-Markt. Der Konzern reagiert damit auf den Digital Markets Act (DMA) und öffnet erstmals zentrale iPhone-Funktionen für konkurrierende Wearables. Gleichzeitig startet die Beta der Ende-zu-Ende-Verschlüsselung für RCS-Nachrichten.

Drittanbieter erhalten Zugriff auf exklusive iPhone-Features

Im Zentrum des Updates stehen drei Funktionen, die bislang Apple-eigenen Geräten vorbehalten waren. Fremdhersteller von Smartwatches und Kopfhörern können künftig das sogenannte Proximity Pairing nutzen – eine schnelle Kopplung durch bloßes Annähern ans iPhone.

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Noch bedeutender: Drittanbieter-Uhren erhalten Zugriff auf interaktive Benachrichtigungen und Live Activities. Sportstände oder Lieferstatus lassen sich dann direkt auf dem Wearable-Display verfolgen. Allerdings gilt eine Einschränkung: Nutzer können diese Funktionen jeweils nur mit einem einzigen Drittanbieter-Gerät gleichzeitig verwenden.

Die Hersteller müssen die neuen Schnittstellen jedoch erst in ihre eigene Firmware integrate. Zum Start des Updates hat noch kein Unternehmen die sofortige Kompatibilität bestätigt.

Sicherheitsoffensive für aktuelle und alte Geräte

Mit über 50 geschlossenen Sicherheitslücken ist iOS 26.5 eines der umfangreichsten Sicherheitsupdates der letzten Jahre. Die Patches betreffen kritische Systemkomponenten wie den Kernel, WebKit, mDNSResponder und das APFS-Dateisystem. Darunter sind mehrere Remote-Exploits, die Angreifern Denial-of-Service-Attacken oder das unautorisierte Beenden von Apps ermöglicht hätten.

Apple zeigt sich dabei großzügig bei der Altgeräte-Unterstützung. Parallel veröffentlichte der Konzern Sicherheitsupdates für:
- iOS 18.7.9
- iOS 17.7.11
- iOS 16.7.16
- iOS 15.8.8

Auch Mac-Nutzer kommen nicht zu kurz: macOS 26.5 sowie Updates für die Versionen 15.7.7 und 14.8.7 schließen dieselben Lücken.

RCS-Verschlüsselung: Ende-zu-Ende auch zu Android

Ein Meilenstein der Kommunikation: iOS 26.5 führt die Beta der Ende-zu-Ende-Verschlüsselung für RCS-Nachrichten ein. Die Technik basiert auf dem Message Layer Security (MLS)-Protokoll und dem RCS Universal Profile 3.0. Ziel ist es, iPhone-Nutzern beim Chat mit Android-Geräten denselben Datenschutz zu bieten wie innerhalb von iMessage.

Die Verfügbarkeit hängt jedoch vom jeweiligen Netzbetreiber ab. In Deutschland unterstützen Telekom, O2 und 1&1 die verschlüsselte Beta – Vodafone bietet sie vorerst nicht an. Erste Tests zeigten erfolgreiche verschlüsselte Verbindungen zwischen iPhones mit iOS 26.5 im Telekom-Netz und Android-16-Geräten in anderen kompatiblen Netzen. Die Funktion soll bei den meisten Nutzern automatisch aktiv sein, der Rollout erfolgt schrittweise.

Apple Maps: Neue Funktionen und Werbung im Anmarsch

Die Karten-App erhält mit iOS 26.5 eine „Vorgeschlagene Orte"-Funktion, die Empfehlungen für lokale Sehenswürdigkeiten und Geschäfte liefert. In den USA und Kanada werden dort künftig auch bezahlte Empfehlungen eingeblendet – ein erster Schritt in Richtung Werbung bei Apple Maps. Der deutsche Markt ist von dieser Entwicklung noch nicht betroffen.

Plattformwechsel wird einfacher

Wer vom iPhone zu Android wechselt, profitiert von einem verbesserten Datenmigrationstool. Künftig lässt sich genauer auswählen, welche Daten übertragen werden sollen – inklusive Zeiträumen für den Nachrichtenverlauf (etwa ein Jahr oder 30 Tage) und der Auswahl einzelner Nachrichtenanhänge.

Hardware und Design: USB-C für Magic-Zubehör

Apple rüstet auch bei der Hardware-Konnektivität nach: Magic-Tastaturen und Trackpads lassen sich nun per USB-C koppeln, was die Einrichtung an modernen Macs und iPads vereinfacht. Optisch bringt das Update das dynamische „Pride Luminance"-Hintergrundbild mit bis zu 12 anpassbaren Farben. Zudem erweitert eine neue Tastatur für die Inuktitut-Sprache die internationale Zugänglichkeit des iPhones.

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Analyse: Apples Balanceakt zwischen Regulierung und Sicherheit

iOS 26.5 zeigt den wachsenden Druck, dem Apple ausgesetzt ist. Die Öffnung für Drittanbieter in der EU ist eine direkte Reaktion auf den DMA, der „Gatekeeper"-Unternehmen verbietet, eigene Dienste zu bevorzugen. Dies könnte den Wearable-Markt nachhaltig verändern – Konsumenten wären nicht länger an die Apple Watch gebunden, um ein nahtloses iPhone-Erlebnis zu erhalten.

Gleichzeitig positioniert sich Apple mit der RCS-Verschlüsselung als Vorreiter für plattformübergreifende Sicherheit. Die Integration von Werbung in Apple Maps deutet auf eine Diversifizierung der Service-Erlöse hin – ein Modell, das andere Digitalkonzerne bereits erfolgreich fahren.

Ausblick: Was kommt nach iOS 26.5?

Da iOS 26.5 voraussichtlich eines der letzten großen Updates des aktuellen Zyklus ist, richtet sich der Blick bereits auf die WWDC 2026. Brancheninsidern zufolge sind größere Fortschritte bei künstlicher Intelligenz und eine leistungsfähigere Siri für iOS 27 reserviert, das noch in diesem Jahr vorgestellt werden soll.

Der Erfolg der neuen EU-Features hängt nun davon ab, wie schnell Hersteller wie Garmin, Samsung oder Sony ihre Software anpassen. Und die RCS-Verschlüsselung wird sich erst dann als Standard etablieren, wenn weitere Netzbetreiber weltweit nachziehen. Eines ist jedoch sicher: Nutzer sollten iOS 26.5 zeitnah installieren – die über 50 Sicherheitspatches schließen Lücken, die aktiv ausgenutzt werden könnten.

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