AirDrop, Apples

iOS 27: AirDrop wird um 80 Prozent schneller

Veröffentlicht: 16.07.2026 um 10:13 Uhr, Redaktion boerse-global.de

Apples neue Betriebssysteme beschleunigen AirDrop massiv und integrieren KI. EU-Regulierung erzwingt Ă–ffnung fĂĽr Drittanbieter-Hardware.

iOS 27 und macOS 27: Apple öffnet sich für fremde Geräte
Hände interagieren mit iPhone und MacBook Pro, leuchtendes digitales Symbol für Gerätekompatibilität. Illustration mit AI erstellt übermittelt durch boerse-global.de

Apple hat in dieser Woche die ersten öffentlichen Betaversionen seiner nächsten Betriebssystem-Generation freigegeben. iOS 27 und macOS 27 Golden Gate stehen ab sofort zum Testen bereit – und versprechen grundlegende Verbesserungen bei der Gerätevernetzung. Der Druck durch europäische Regulierungsbehörden zwingt den Konzern zudem zu historischen Zugeständnissen.

AirDrop wird drastisch schneller

Die Beta von iOS 27, die seit dem 13. Juli verfügbar ist, konzentriert sich auf die Optimierung der Kommunikation zwischen Apple-Geräten. Erste Tests zeigen: AirDrop-Übertragungen sind bis zu 80 Prozent schneller als in früheren Versionen. Das ist eine deutliche Steigerung gegenüber den Sicherheits-Updates der letzten Jahre – etwa dem 10-Minuten-Limit für die „Jeder"-Sichtbarkeit aus iOS 16.2 oder den Pairing-Codes aus iOS 26.2.

Auch die allgemeine Systemgeschwindigkeit legt zu. App-Starts sollen bis zu 30 Prozent schneller erfolgen, das Laden von Fotos sogar um bis zu 70 Prozent. iPad-Nutzer dĂĽrfen sich auf eine VerfĂĽnffachung der Ăśbertragungsgeschwindigkeit bei externen Laufwerken freuen.

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iPhone-Steuerung vom Mac wird flexibler

Die macOS-27-Beta, die am 14. Juli an die Tester ausgeliefert wurde, baut die „Continuity"-Funktionen weiter aus. Herzstück: eine größenveränderbare Oberfläche für die iPhone-Spiegelung. Die Funktion, die erstmals 2024 mit macOS Sequoia eingeführt wurde, erlaubt die Steuerung des iPhones direkt vom Mac aus.

Apple verfolgt diesen Weg der Geräteverschmelzung seit Jahren:

  • 2019 (macOS Catalina): Sidecar macht das iPad zum zweiten Bildschirm
  • 2021 (macOS Monterey): Live Text erkennt Texte geräteĂĽbergreifend
  • 2022 (macOS Ventura): Continuity Camera verwandelt das iPhone in eine HD-Webcam

In macOS 27 ist zudem die neue Siri-KI in die Spotlight-Suche integriert. Eine Tastenkombination ruft „Visual Intelligence" auf – eine Art bildbasierte Suchhilfe.

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Meta erzwingt Ă–ffnung des Apple-Universums

Der historisch abgeschottete Apple-Kosmos öffnet sich unter dem Druck der EU. Nach einem formellen Interoperabilitätsantrag von Meta Ende 2025 entwickelt Apple eine neue Schnittstelle für die einfache Gerätekopplung. Der Antrag stützt sich auf den Digital Markets Act (DMA) der Europäischen Union.

Meta fordert, dass seine Quest-Brillen und Ray-Ban-Meta-Gläser denselben „One-Tap"-Pairing-Komfort erhalten wie AirPods. Apple arbeitet an einer API auf Basis seines AccessorySetupKit – Meta bevorzugt allerdings den universelleren Core-Bluetooth-Standard. Die neue Kopplungsfunktion soll bis Frühjahr 2027 startklar sein. Parallel arbeiten Insidern zufolge auch die Apple-Ingenieure an einer eigenen Datenbrille, möglicherweise für Ende 2027.

Hardware-HĂĽrden: Nicht alle iPhones erhalten KI-Features

Die neuen Funktionen kommen mit Einschränkungen. iOS 27 läuft zwar noch auf dem iPhone 11 – die KI-Features und die neue Siri benötigen jedoch mindestens ein iPhone 15 Pro oder neuer. Macs ohne Apple Silicon (M1 oder später) bleiben außen vor: macOS 27 Golden Gate beendet endgültig den support für Intel-Macs.

Die Siri-KI befindet sich noch in der Beta-Phase und ist auf englische Sprache beschränkt. Nutzer in der EU und China erhalten die KI-Funktionen vorerst nicht – regulatorische und technische Hürden sind die Ursache. Die stabilen Endversionen aller Systeme werden für September oder Oktober 2026 erwartet.

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