iOS 27: Apple öffnet iCloud für Android und Windows
Veröffentlicht am: 26.07.2026 um 02:12 Uhr | Redaktion boerse-global.de
Mit der kommenden Betriebssystemversion iOS 27 leitet Apple eine signifikante Öffnung seines bisher eng geschlossenen Ökosystems ein. Wie am 25. Juli 2026 bekannt wurde, führt das Unternehmen umfassende Neuerungen für die iCloud-Dienste ein, die insbesondere die plattformübergreifende Zusammenarbeit mit Android- und Windows-Nutzern sowie die tiefe Integration von künstlicher Intelligenz in die Cloud-Infrastruktur betreffen.
Plattformübergreifende Zusammenarbeit bei Medieninhalten
Eine der zentralen Neuerungen in iOS 27 betrifft die geteilten Alben in der Fotos-App. Erstmals wird es möglich sein, Shared Albums nativ mit Nutzern von Android- und Windows-Systemen zu teilen, wobei die Medien in voller Auflösung übertragen werden. Diese Alben unterstützen eine Kapazität von bis zu 5.000 Fotos oder Videos. Dabei bleibt die Verantwortung für den benötigten Speicherplatz beim Ersteller des Albums; die Inhalte werden auf dessen iCloud-Speicherlimit angerechnet.
Diese Entwicklung wird als Teil einer umfassenderen Strategie zur Verbesserung der plattformübergreifenden Kompatibilität gewertet. In diesem Zusammenhang wurden bereits Schritte wie die Unterstützung von RCS-Nachrichten und die Annäherung von AirDrop an das Android-System QuickShare unternommen. Ergänzend dazu führt Apple für Fotos eine priorisierte Synchronisierung ein, die eine Abgleichung der Daten innerhalb eines 24-Stunden-Fensters sicherstellen soll, begleitet von allgemein beschleunigten Upload-Vorgängen.
Apple Intelligence und erweiterte Sicherheitsfunktionen
Die Integration der KI-Suite „Apple Intelligence“ bildet einen weiteren Schwerpunkt der Aktualisierung, ist jedoch teilweise an spezifische Hardware und Abonnements gebunden. Für die Nutzung erweiterter Funktionen im Bereich HomeKit Secure Video ist ein iCloud+ Tarif mit 2 TB Speicherkapazität erforderlich, der beispielsweise in den USA mit 9,99 $/Monat und in Japan mit 1.800 Yen/Monat bepreist wird.
Zu den neuen KI-gestützten Funktionen für die Heimsicherheit gehören automatisierte Textzusammenfassungen von Videoereignissen, eine intelligente Suche sowie die Analyse von Ereignissen über mehrere Kameras hinweg. Voraussetzung hierfür ist neben dem 2-TB-Tarif ein HomeHub (HomePod oder Apple TV 4K) sowie ein iPhone 15 Pro oder ein neueres Modell. Die reine Aufnahme von Videos in 4K-Auflösung bleibt hingegen auch ohne die spezifischen KI-Funktionen über HomeKit Secure Video möglich.
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Darüber hinaus findet Apple Intelligence Anwendung in der Passwortverwaltung. Das System bietet künftig eine automatische Korrektur für schwache Passwörter an. Auch die täglichen Nutzungslimits für Apple Intelligence und den Bildgenerator Image Playground werden für Abonnenten von iCloud+ angehoben.
Optimierung der Synchronisierung und Performance
Apple verbessert zudem die Synchronisationsprozesse innerhalb seiner Dienste. Siri-Konversationen werden künftig über die iCloud synchronisiert, was eine konsistente Nutzung über verschiedene Geräte hinweg ermöglichen soll. In der Journal-App wird der Synchronisierungsstatus nun für jeden einzelnen Eintrag separat ausgewiesen.
Für die allgemeine Zusammenarbeit wurden Funktionen wie Link-Vorschauen und ein vereinfachtes System für Zugriffsanfragen implementiert. Die Weboberfläche iCloud.com wurde laut Berichten vom 25. Juli 2026 ebenfalls im Hinblick auf die Geschwindigkeit optimiert.
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Bereits am 24. Juli 2026 veröffentlichte Apple die iOS 27 Public Beta 2. Während diese Version primär Fehlerbehebungen und Stabilitätsverbesserungen enthält, geben die nun bekannt gewordenen Details zu den Cloud-Funktionen einen Ausblick auf den Funktionsumfang der finalen Version. Die strategische Ausrichtung deutet darauf hin, dass Apple den Mehrwert seiner Cloud-Dienste verstärkt über die Integration von KI-Diensten und eine verbesserte Erreichbarkeit auf Fremdplattformen definieren möchte.
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