iOS 27: Apple sperrt KI-Features für europäische Nutzer
02.07.2026 - 12:08:27 | boerse-global.de
Mit iOS 27 hält generative Künstliche Intelligenz Einzug in die Bildbearbeitung, während Sicherheitslücken in AirDrop für Unruhe sorgen. Doch europäische Nutzer müssen auf viele Neuerungen verzichten.
Das „Extend"-Tool: Bilder wachsen über den Rand
Die wohl auffälligste Neuerung in iOS 27 ist das „Extend"-Werkzeug. Es erlaubt Nutzern, Fotos über den ursprünglichen Bildrand hinaus zu erweitern – per KI-generierter Füllung. Erste Tests auf dem iPhone 17 zeigen: Die Berechnung dauert zwischen zehn und 15 Sekunden. Besonders gut funktioniert das Tool bei sich wiederholenden Texturen wie Wasser oder Laub. Bei komplexen Szenen stößt die KI dagegen an ihre Grenzen.
Wichtig für Puristen: Alle mit „Extend" bearbeiteten Bilder erhalten automatisch einen Metadaten-Eintrag, der den KI-Einsatz kennzeichnet.
Fotos-App wird zum Archiv-Profi
Die Fotos-App erhält im September 2026 ein grundlegendes Redesign. Neu sind ein Bewertungssystem mit einem bis fünf Sternen, benutzerdefinierte Schlagwörter und spezielle Ordner für Ausweisdokumente und selbst aufgenommene Medien.
Auch die geteilten iCloud-Alben werden aufgewertet. Teilnehmer können künftig nach dem Urheber filtern – sofern mindestens zwei Personen zum Album beigetragen haben. Und: Vollauflösende Fotos sowie Emoji-Reaktionen sind jetzt auch für Windows- und Android-Nutzer sichtbar.
Die Kamera-App selbst bekommt einen „Siri Visual Intelligence"-Modus. Er erkennt Pflanzen, Tiere und Lebensmittel direkt im Sucher. Auch Textübersetzung und das Berechnen von Rechnungssplits sind möglich.
Sicherheitsalarm: Fünf Milliarden Geräte betroffen
Während Apple neue Funktionen ausrollt, schlummern gefährliche Lücken in den alten. Das CISPA Helmholtz-Zentrum für Informationssicherheit hat sechs Sicherheitslücken in Apples AirDrop und Googles Quick Share entdeckt.
Apple sperrt KI-Features in der EU – und AirDrop-Lücken gefährden bis zu 5 Milliarden Geräte. Mit unserer Schritt-für-Schritt-Anleitung schützen Sie Ihr iPhone sofort. Kostenlose Schutz-Anleitung anfordern
Die Analyse zeigt: Ein Angreifer kann aus bis zu 30 Metern Entfernung manipulierte Anfragen senden, die den AirDrop-Dienst zum Absturz bringen. Betroffen sind dann auch Handoff, AirPlay und die universelle Zwischenablage. Bei Android-Geräten entdeckten die Forscher Logik-Lücken in Quick Share, die erzwungene Verbindungen ermöglichen.
Branchenexperten schätzen: Bis zu fünf Milliarden Geräte – iPhones, Android-Smartphones und Laptops – könnten verwundbar sein. Stand Juli 2026 gibt es keine vollständigen Patches. Als Schutz bleibt nur, den Empfang auf „Nur Kontakte" zu beschränken oder ganz zu deaktivieren.
Automatisierung per Sprachbefehl
Die Kurzbefehle-App wird smarter. In der iOS-27-Entwickler-Beta findet sich eine Funktion namens „Kurzbefehl beschreiben". Nutzer tippen eine Anfrage in natürlicher Sprache ein – das System baut daraus automatisch einen Arbeitsablauf. Kein mühsames Zusammenklicken einzelner Schritte mehr.
EU-Sperre: Siri-KI bleibt drauĂźen
Doch die schönsten KI-Funktionen nützen europäischen Nutzern vorerst nichts. Apple bestätigt: Die Siri-basierten KI-Features werden auf iPhones und iPads in der Europäischen Union zum Start blockiert. Grund sind anhaltende Bedenken zur Vereinbarkeit mit dem Digital Markets Act (DMA).
Mac- und Apple-Watch-Nutzer in der EU könnten dagegen bestimmte Updates erhalten. Die mobilen KI-Funktionen bleiben jedoch blockiert, bis sich Apple und die EU-Kommission auf eine Lösung einigen.
Warten auf das iPhone 18 Pro
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Bis zur vollständigen Veröffentlichung von iOS 27 im September 2026 gibt es noch kleinere Updates. iOS 26.4 brachte acht neue Emojis – darunter einen Schwertwal und ein verzerrtes Gesicht – sowie Barrierefreiheits-Verbesserungen und neue Konzert-Tracking-Funktionen in Apple Music.
Der groĂźe Wurf kommt dann im Herbst: iOS 27 soll zeitgleich mit dem iPhone 18 Pro erscheinen. Es wird das Flaggschiff fĂĽr die neuen KI- und Kamerafunktionen.
