Apple, KI-Kamera-Features

iOS 27: Apple sperrt KI-Kamera-Features hinter 9,50-Euro-Paywall

07.07.2026 - 01:33:18 | boerse-global.de

Apple beschränkt intelligente Videoanalyse in der Home-App auf Nutzer des 2-Terabyte-iCloud+-Abos. Neue KI-Funktionen erfordern Premium-Zahlung.

Apple: KI-Kamera-Features nur mit teurem iCloud+-Tarif
Apple - Tablet mit iCloud+-Oberfläche und KI-Netzwerk-Overlays, im Hintergrund eine Sicherheitskamera im Smart Home. 07.07.2026 - Bild: über boerse-global.de

Wer intelligente Videoanalyse im Smart Home nutzen will, muss tief in die Tasche greifen.

KI-Funktionen nur mit 2-Terabyte-Tarif

Der iPhone-Konzern bestätigte am Montag, dass mehrere neue KI-Funktionen in der Home-App einen Premium-Tarif von iCloud+ voraussetzen. Die Einschränkungen traten mit der Veröffentlichung der Beta-Versionen von macOS Golden Gate und iOS 27 zutage.

Konkret betroffen sind Funktionen wie automatische Zusammenfassungen von Bewegungsalarmen, die Gruppierung von aufgezeichnetem Material sowie die natürlichsprachliche Suche nach bestimmten Ereignissen in der Videohistorie. Diese Features stehen ausschließlich Nutzern des 2-Terabyte-iCloud+-Tarifs zur Verfügung – Kostenpunkt: rund 9,50 Euro pro Monat. Alternativ ist das Apple-One-Premier-Paket für etwa 36 Euro monatlich erforderlich.

Die günstigeren Tarife bleiben von der Neuerung nicht unberührt. Zwar unterstützen sie weiterhin grundlegende Kamerafunktionen, doch die volle KI-Analyse bleibt ihnen verwehrt. Der 50-Gigabyte-Tarif erlaubt maximal zwei Kameras, der 200-Gigabyte-Tarif bis zu fünf. Erst die 2-Terabyte-Stufe schaltet unbegrenzte Kameraanzahl und die KI-gestützte Personen-, Objekt- und Ereigniserkennung frei.

iOS 27 bringt umfassende KI-Erweiterungen

Anzeige

Wer die neuen KI-Kamera-Features nutzen will, muss tief in die Tasche greifen – oder clever wählen. Unser Report zeigt, mit welchem Tarif Sie die volle KI-Analyse bekommen, ohne zu viel zu zahlen. Jetzt kostenlosen Report anfordern

Die Beta 3 von iOS 27 lieferte zugleich weitere Details zu Apples KI-Strategie. Während Basisfunktionen wie Schreibwerkzeuge, Smart Reply und Siri-Verbesserungen auf unterstützter Hardware kostenlos bleiben, nutzt Apple iCloud+ zur Steuerung rechenintensiver Aufgaben. Abonnenten erhalten höhere tägliche Nutzungslimits für generative Features – etwa die Bilderstellung in der App „Image Playground".

Siri erhält im aktuellen Update-Zyklus eine grundlegende Überarbeitung. Der Sprachassistent soll künftig flüssigere Unterhaltungen führen und Bildschirminhalte erkennen können. Ein neuer visueller Intelligenzmodus, über die Kamera-App auf dem iPhone 16 und neueren Modellen erreichbar, ermöglicht das Scannen von Objekten zur Nährwertanalyse, das Identifizieren von Pflanzen oder das automatische Anlegen von Kalendereinträgen aus eingescannten Dokumenten.

Hardware-Voraussetzungen und Plattform-Integration

Die erweiterten KI-Funktionen bleiben leistungsstarken Geräten vorbehalten. Unterstützt werden das iPhone 15 Pro und Pro Max, die iPhone-16-Serie sowie iPads und Macs mit M1-Chip oder neuer. Auch die Vision Pro und aktuelle Apple Watches bieten unterschiedliche KI-Fähigkeiten. Für besonders anspruchsvolle Aufgaben sollen laut Branchenkreisen das iPhone 17 Pro oder das iPhone Air nötig sein.

Anzeige

Die Speicherpolitik für geteilte Alben wurde geändert – jetzt werden Inhalte auf Ihr iCloud-Kontingent angerechnet. Erfahren Sie, wie Sie Speicher sparen und trotzdem alle KI-Funktionen nutzen. Speicher-Spar-Report jetzt sichern

iOS 27 bringt zudem Änderungen bei der plattformübergreifenden Vernetzung. Android- und Windows-Nutzer können jetzt auf iCloud-Geteilte-Alben zugreifen und diese befüllen. Allerdings hat Apple die Speicherpolitik angepasst: Inhalte in geteilten Alben werden nun auf das iCloud-Kontingent des Besitzers angerechnet – ein deutlicher Kurswechsel im Umgang mit gemeinsamen Daten.

Für den Herbst 2026 zeichnet sich eine weitere Expansion der KI-fähigen Hardware ab. Die Entwicklung eines klappbaren iPhones im Buch-Format sowie neuer AirPods mit Kameras soll voranschreiten. Die AirPods befinden sich seit Anfang Juli in der Design-Validierungsphase und sollen Siri mit niedrig aufgelösten Sensoren für Echtzeit-Navigation und proaktive Erinnerungen ausstatten.

de | wissenschaft | 69709128 |