Apple, Benachrichtigungen

iOS 27: Apple verschiebt Benachrichtigungen, Siri rückt in den Fokus

04.07.2026 - 17:50:14 | boerse-global.de

Apple weitet die Installation von Apps aus Drittquellen auf Brasilien aus und plant mit iOS 27 ein neues Gestensystem sowie eine tiefere Siri-KI-Integration.

Apple öffnet iOS weiter: Drittanbieter-Apps und neue Funktionen
Apple - Handy mit App-Icons, überlagert mit digitalen Regulierungstexten und einer dezenten Brasilienkarte. 04.07.2026 - Bild: über boerse-global.de

Der iPhone-Konzern reagiert auf globalen Regulierungsdruck und baut die Möglichkeit zur Installation von Drittanbieter-Apps massiv aus. Mit iOS 26.5 können nun auch Nutzer in Brasilien alternative App-Marktplätze wählen – eine Folge einer Einigung mit der brasilianischen Wettbewerbsbehörde CADE. Der Schritt reiht sich ein in ähnliche Öffnungen in der Europäischen Union und Japan.

Neue Provisionsmodelle für Entwickler

Apple hat parallel dazu seine Gebührenstruktur überarbeitet. Für Transaktionen im hauseigenen App Store verlangt der Konzern weiterhin 25 Prozent Provision – reduziert auf zehn Prozent für kleine Unternehmen und Abo-Modelle. Wer seine Apps über alternative Marktplätze vertreibt, zahlt eine sogenannte Core Technology Commission von fünf Prozent.

Die Öffnung geht über reine Marktplätze hinaus: Google Chrome für iPhone und iPad unterstützt ab iOS 17.4 die Installation von Apps direkt von autorisierten Webseiten. Allerdings bleibt diese Funktion regional beschränkt – Nutzer müssen die Freigabe für Marktplätze manuell in den Geräteeinstellungen aktivieren.

iOS 27: Neues Gestensystem und KI-Integration

Mit der für Mitte Juli 2026 erwarteten Public Beta von iOS 27 stehen weitreichende Änderungen an der Benutzeroberfläche bevor. Der altbekannte Wischgeste nach unten von der oberen Bildschirmmitte ruft künftig nicht mehr das Benachrichtigungscenter auf – stattdessen erscheint der Siri-KI-Assistent. Das Benachrichtigungscenter wandert dafür in die obere linke Ecke.

Die Kurzbefehle-App wird ebenfalls grundlegend überarbeitet. In iOS 27 können Nutzer komplexe Arbeitsabläufe per natürlichsprachlicher Beschreibung erstellen. Neue Auslöser umfassen das Erstellen eines Screenshots, den Eingang einer Benachrichtigung oder das Anschließen einer externen Tastatur. Voraussetzung: ein iPhone 15 Pro oder neuer beziehungsweise iPads mit M-Serie oder A17 Pro-Chip.

Mehr Privatsphäre bei „Wo ist?“

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Wer die iOS-27-Beta testen möchte, sollte vorher den „Systemdaten“-Bug beheben – sonst fehlt Speicher für das 18–20 GB große Update. Unser Guide zeigt, wie Sie Speicher freigeben und die Beta sicher installieren. Jetzt kostenlosen iOS-27-Guide anfordern

Die Ortungsfunktion erhält in iOS 27 erweiterte Privatsphäre-Optionen. Nutzer können geteilte Standorte künftig ausblenden und individuelle Zeiträume für die Standortfreigabe festlegen. Die Funktion ist ab dem heutigen 4. Juli 2026 in der Beta-Version dokumentiert.

Neue Apps im Teststadium

Mehrere spezialisierte Anwendungen befinden sich derzeit in der Beta-Phase:

  • SimVault: Ein datenschutzorientierter Manager für eSIMs und virtuelle Nummern. Die Beta startete am 3. Juli 2026 über TestFlight und setzt auf lokale Speicherung sowie iCloud-Synchronisation.
  • CalmTide: Ein Cortisol-Tracker, der Gesundheitsdaten von Apple Watch und iPhone nutzt, um die HPA-Achsen-Aktivität zu schätzen – komplett auf dem Gerät verarbeitet.
  • Delta: Der Retro-Spieleemulator bleibt ein Paradebeispiel für kostenlose Apps im EU-AltStore. Er unterstützt diverse Konsolenformate und erhebt keine Nutzerdaten.

Sicherheitsupdate und Speicherprobleme

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Mit iOS 27 ändert sich die Bedienung grundlegend: Siri ersetzt das Benachrichtigungscenter per Wischgeste. Wer sich darauf vorbereiten will, findet in diesem Leitfaden die wichtigsten Neuerungen und eine Schritt-für-Schritt-Anleitung zur Beta-Installation. iOS-27-Neuerungen jetzt sichern

Apple hat kürzlich iOS 26.4.2 veröffentlicht, um eine kritische Sicherheitslücke zu schließen: CVE-2026-28950 betraf gelöschte Benachrichtigungen, die auf dem Gerät verblieben und potenziell die Ende-zu-Ende-Verschlüsselung umgehen konnten. Der Patch steht für Geräte ab der iPhone-11-Serie bis zur aktuellen iPhone-17-Reihe bereit.

Ein bekanntes Ärgernis bleibt der „Systemdaten“-Bug, der über 150 Gigabyte Speicher belegen kann. Betroffene Nutzer sollten ein vollständiges Backup durchführen und die Funktion „Unbenutzte Apps auslagern“ nutzen. Das ist besonders wichtig für alle, die die iOS-27-Beta installieren möchten – sie benötigt voraussichtlich 18 bis 20 Gigabyte freien Speicher.

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