iOS 27: Apple versteckt Siri hinter neuer Gesten-Steuerung
Veröffentlicht: 08.07.2026 um 04:53 Uhr, Redaktion boerse-global.de
Apple erweitert die Bedienungshilfen seines iPhones. Ein spezieller Schalter soll verhindern, dass Nutzer versehentlich Telefonate beenden.
Die Funktion heißt „Auflegen durch Sperren verhindern" und findet sich in den Tiefen der Einstellungen. Genauer gesagt unter „Bedienungshilfen" und dann „Touch". Wer sie aktiviert, ändert das Standardverhalten des iPhones: Drückt man während eines Gesprächs die Seitentaste, wird zwar der Bildschirm gesperrt – die Verbindung bleibt aber bestehen.
Bisher führte derselbe Knopfdruck beides aus: Bildschirm sperren und auflegen. Ein Problem für alle, die ihr Telefon häufig in der Hand halten oder in der Tasche transportieren. Die neue Einstellung, verfügbar ab iOS 16, schafft hier Abhilfe.
Ein kleiner Haken
Doch der Komfort hat seinen Preis. Wer die Schutzfunktion aktiviert, verliert eine andere Möglichkeit: Ankommende Anrufe lassen sich dann nicht mehr durch einen Doppelklick auf die Seitentaste ablehnen. Ein einfacher Druck reicht jedoch weiterhin aus, um den Klingelton stummzuschalten.
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Die Anpassung der Hardware-Tasten ist nur ein Teil einer größeren Strategie. Apple verfeinert die Steuerung seiner Geräte zunehmend – sowohl über physische Knöpfe als auch über Gesten.
Kamera-Button und Akku-Sparer
Erst vor wenigen Tagen, am 6. Juli, wurden die Fähigkeiten des neuen Kamera-Buttons für die iPhone-16- und -17-Serien detailliert beschrieben. Der Knopf kombiniert taktile Schalter, Kraftsensoren und kapazitive Sensoren. Nutzer können damit nicht nur die Kamera starten und Fotos schießen, sondern auch Einstellungen wie Zoom, Belichtung und Tiefenschärfe per Wischgeste anpassen.
Auch beim Thema Akku gibt es neue Erkenntnisse. Die Auto-Lock-Funktion, die den Bildschirm nach einer bestimmten Zeit sperrt, hat direkten Einfluss auf die Laufzeit. Während die Einstellung auf 30 Sekunden am sparsamsten ist, erhöht eine Drei-Minuten-Periode den Stromverbrauch um etwa zehn bis 14 Prozent. Wer den Bildschirm gar nicht sperren lässt („Nie"), muss mit einem Mehrverbrauch von bis zu 30 Prozent rechnen.
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iOS 27: Siri wird persönlicher
Parallel zu den Hardware-Anpassungen arbeitet Apple an der nächsten großen Software-Version. Die dritte Entwickler-Beta von iOS 27, die am 6. Juli erschien, bringt eine grundlegende Änderung der Bedienung: Wer von der oberen Bildschirmmitte nach unten wischt, ruft künftig nicht mehr das Benachrichtigungszentrum auf, sondern den KI-Assistenten Siri. Die Benachrichtigungen wandern dafür in die obere linke Ecke.
Zudem erlaubt die Beta eine feinere Abstimmung von Siris Stimme. Auf kompatiblen Geräten wie dem iPhone 17 Pro und den Air-Modellen können Nutzer über Schieberegler die Sprechgeschwindigkeit und die Ausdrucksstärke des Assistenten in fünf Stufen justieren.
Die Kombination aus präziseren Hardware-Tasten und intelligenteren Gesten zeigt: Apple treibt die Individualisierung seiner Benutzeroberfläche voran. Das Ziel sind Geräte, die sich dem Nutzer anpassen – und nicht umgekehrt.
