iOS 27: Apples KI-Siri mit neuem Interface startet in Beta
Veröffentlicht am: 21.07.2026 um 05:53 Uhr | Redaktion boerse-global.de
Apples jüngste Software-Updates offenbaren ein Wechselbad aus Stabilitätsproblemen, Sicherheitslücken und vielversprechenden Neuerungen. Während der Konzern den Start von iOS 27 vorbereitet, kämpfen Nutzer älterer Geräte mit teils gravierenden Fehlern.
iOS 26: Eine Baustelle nach der anderen
Die aktuelle iOS-26-Reihe hat sich in diesem Jahr als echte Geduldsprobe erwiesen. Bereits die Version 26.2.1 sorgte Anfang 2026 für Frust: Nutzer berichteten von häufigen App-Abstürzen, rasantem Akkuverbrauch und Aussetzern der Gesichtserkennung Face ID. Hinzu kamen verlorene Standorte in Apple Maps und seltsame Speicherfehler.
Noch heftiger traf es die Anwender von iOS 26.5.1. Große Teile der Fotomediatheken verschwanden schlichtweg, Desktopsymbole und Systemeinstellungen wurden willkürlich neu angeordnet. Apple reagierte zwar mit einem Wartungsupdate, doch für viele Betroffene bedeutete das tagelange Wiederherstellungsarbeiten über die Cloud.
Der große Sprung zu iOS 27
Am vergangenen Sonntag veröffentlichte Apple die vierte Entwickler-Beta von iOS 27 – und die setzt ganz auf künstliche Intelligenz. Die neue Build-Nummer 23G71 bringt ein komplett überarbeitetes Siri-Interface mit. Der Sprachassistent soll künftig nicht nur flüssigere Unterhaltungen führen, sondern auch erkennen, was auf dem Bildschirm passiert. Die Optik wurde ebenfalls grundlegend modernisiert.
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Interessant: Die Beta läuft sogar noch auf dem iPhone 11 von 2019. Die wirklich smarten KI-Funktionen dürften jedoch den neueren Modellen vorbehalten bleiben.
Parallel dazu erschien der Release Candidate von iOS 26.6. Dessen Hauptfeature ist eine optimierte Spotlight-Suche. Apple hat die Indexierung so umgestellt, dass die lästigen Verzögerungen beim Einrichten eines neuen iPhones der Vergangenheit angehören sollen.
Unpatched: Die Hardware-Falle
Im Sicherheitsbereich gibt es gute und schlechte Nachrichten. Die gute: Apple stopfte mit iOS 26.3 eine kritische Zero-Day-Lücke (CVE-2026-20700). Die Schwachstelle im Systemspeicher wurde bereits für gezielte Angriffe genutzt.
Die schlechte: Ein neuer BootROM-Exploit namens "usbliter8" ist nicht zu reparieren. Er betrifft alle Geräte mit A12- und A13-Chips – also das iPhone XR, die iPhone-11-Serie sowie einige Apple Watches und iPads. Da der Fehler in der Hardware liegt, hilft nur der Umstieg auf ein neueres Modell ab dem iPhone 12. Die gute Nachricht: Der Angreifer muss das Gerät physisch in den Händen halten.
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Lebensgefahr bei alten iPhones
Besonders brisant ist ein Problem mit älteren Modellen. Das Update iOS 16.7.13 legte bei iPhone 8, 8 Plus und X offenbar die Notruffunktion lahm – zumindest in Australien, wo der Notruf unter der Nummer 000 erreichbar ist.
Apple stoppte daraufhin die Auslieferung des Updates für diese Geräte und arbeitet mit den Netzbetreibern an einer Lösung. Betroffene Nutzer sollten sich umgehend an ihren Mobilfunkanbieter wenden, um die Funktionsfähigkeit des Notrufs zu prüfen.
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