iOS 27: Apps starten 30% schneller, AirDrop 80% flotter
13.06.2026 - 14:26:53 | boerse-global.de
Apple hat auf der WWDC 2026 das neue Betriebssystem iOS 27 vorgestellt. Die größte Neuerung: ein völlig überarbeitetes Widget-System und die Designsprache „Liquid Glass".
Der iPhone-Hersteller präsentierte die nächste Generation seines mobilen Betriebssystems am 11. Juni auf der jährlichen Entwicklerkonferenz. iOS 27 bringt nicht nur optische Veränderungen, sondern auch tiefgreifende technische Verbesserungen und eine rundum erneuerte Siri mit KI-Funktionen.
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Widgets werden zum zentralen Bedienelement
Apple erweitert das Widget-Konzept grundlegend. Neu sind extra große Formate im 4x6-Raster, die deutlich mehr Informationen auf dem Home-Bildschirm anzeigen. Besonders interessant: Vollbild-Widgets ermöglichen die Interaktion mit Apps, ohne sie komplett öffnen zu müssen.
Auch der Sperrbildschirm profitiert von den Änderungen. Nutzer können die Uhr jetzt flexibel neben dem Datum positionieren und die „Aktuelle Wiedergabe"-Anzeige ausblenden. Apple Maps erhält zudem ein neues „Parkt Ihr Auto"-Widget für den Smart Stack sowie erweiterte „Lokale Listen" für Reise- und Restaurantempfehlungen.
„Liquid Glass" – neues Design mit Tiefenwirkung
Die Designsprache „Liquid Glass" verleiht dem System eine neue Optik. Über spezielle Regler in den Einstellungen lassen sich Transparenz und Tiefenschärfe der Oberflächenelemente individuell anpassen.
Weitere Verbesserungen im Überblick:
- Unabhängige Lautstärkeregler: Alarme, Klingeltöne, Systemtöne und Medien lassen sich getrennt einstellen
- Flexibles Kontrollzentrum: Die Konnektivitätsleiste ist jetzt in der Größe veränderbar
- Dynamic Island im Querformat: Live Activities werden auch im horizontalen Modus angezeigt
- Neue Geste: Ein Wisch von der oberen Bildschirmmitte öffnet Siri und die Spotlight-Suche
Deutliche Leistungssprünge
Die technischen Daten versprechen spürbare Verbesserungen. Apps starten 30 Prozent schneller, die Fotobibliothek lädt sogar 70 Prozent flotter. AirDrop-Übertragungen sollen unter dem neuen System bis zu 80 Prozent schneller sein.
Apple verbessert zudem die geräteübergreifende Zusammenarbeit. iCloud-Geteilte Alben unterstützen jetzt Uploads in voller Auflösung – und das auch für Android- und Windows-Nutzer. Optional lassen sich geteilte Inhalte mit einem 30-Tage-Ablaufdatum versehen. Eine weitere Neuerung: Nutzer können zwischen zwei iPhones mit derselben Rufnummer wechseln.
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Siri wird zur KI-Zentrale
Die größte Überraschung ist die völlig neu gestaltete Siri. Der Sprachassistent fungiert jetzt als eigenständige App, die auf Apples Foundation Models und Google Gemini basiert. Siri versteht den Bildschirmkontext – sie erkennt, was der Nutzer gerade ansieht, und führt darauf basierend mehrschrittige Befehle aus.
Die Fotos-App erhält KI-gestützte Werkzeuge: „Clean Up" entfernt störende Objekte, „Extend" erweitert Bildränder, und „Spatial Reframe" passt Perspektiven an. Allerdings: iOS 27 läuft zwar ab iPhone 11, die volle KI-Power benötigt jedoch ein iPhone 15 Pro oder neuer. Branchenbeobachter rechnen damit, dass bestimmte Siri-Funktionen 12 GB Arbeitsspeicher voraussetzen – das könnte bedeuten, dass sie erst mit dem iPhone 17 Pro verfügbar werden.
Zeitplan und Einschränkungen
Die Entwickler-Beta von iOS 27 ist bereits seit dem 8. Juni verfügbar. Eine öffentliche Beta folgt im Juli, die finale Version soll wie gewohnt im September zusammen mit neuer Hardware erscheinen.
Für Nutzer in der EU könnte es Verzögerungen geben. Aufgrund des Digital Markets Act (DMA) müssen bestimmte Siri-KI-Funktionen möglicherweise angepasst werden, bevor sie in Europa verfügbar sind.
