iOS 27 Beta 2: Apple sperrt Split-Screen für iPhone Ultra
29.06.2026 - 14:18:26 | boerse-global.de
Während das Update mit KI-Funktionen und neuen Produktivitätstools aufwartet, zeichnet sich eine klare Zweiklassengesellschaft ab: Premium-Features bleiben offenbar teuren Geräten vorbehalten.
iPhone Ultra als Königsklasse der Multitasking-Funktion
Der größte Aufreger der neuen Beta: Native Split-Screen-Funktionen könnten exklusiv dem angeblich geplanten „iPhone Ultra" vorbehalten bleiben. Das Gerücht besagt, dass nur das faltbare Flaggschiff für rund 2.000 Euro die echte Multitasking-Fähigkeit bieten soll. Code-Analysen der Beta deuten auf diese Beschränkung hin.
Die Reaktionen der Nutzer fallen entsprechend aus. Rund 33 Prozent der Android-Anwender nutzen bereits Split-Screen – eine Funktion, die aktuellen iPhone-Modellen weiterhin fehlt. Fast 32 Prozent der Befragten lehnen den hohen Preis des angeblichen Falt-iPhones ab. Für Besitzer aktueller iPhones bleibt die native Mehrfenster-Ansicht in iOS 27 unerreichbar. Sie sind weiterhin auf Drittanbieter-Apps angewiesen.
iPadOS 27: Der Tablet-Quantensprung
Anders sieht es auf dem iPad aus. iPadOS 27 bringt über 100 neue Funktionen mit, darunter größere, interaktive Widgets und das sogenannte „Liquid Glass"-Design für bessere Lesbarkeit. Neue Gestensteuerungen sollen den Arbeitsablauf beschleunigen.
Der Safari-Browser erhält thematisierte Tabs und Preisverfolgungs-Benachrichtigungen. Für Kreative hält das Update KI-gestützte Fotowerkzeuge bereit: „Cleanup", „Extend" und „Reframe" ermöglichen Perspektivwechsel und automatische Bildvergrößerungen. Das klingt nach einem echten Produktivitäts-Boost für den Tablet-Alltag.
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Siri AI: Der intelligente Assistent wird erwachsen
Im Zentrum des iOS-27-Ökosystems steht eine grundlegend überarbeitete Siri-KI. Seit 2024 in Entwicklung, agiert der Assistent nun kontextbewusst und verfügt über eine eigene App mit frischer Benutzeroberfläche. Die „Visual Intelligence" und natürliche Sprachverarbeitung erlauben die Automatisierung komplexer Aufgaben – ganz ohne Programmierkenntnisse.
Auch die Kern-Apps profitieren:
- Apple Notes: Neue „Abschnittslinks" verweisen auf bestimmte Textstellen in langen Notizen.
- Apple Wallet: Der Import physischer Karten per Kamera-Scan wird möglich – maschinelles Lernen sorgt für sichere Speicherung.
- Safari: Browser-Erweiterungen lassen sich per Sprachbefehl erstellen – allerdings nur auf Geräten mit Apple Intelligence (iPhone 15 Pro und neuer).
Zeitplan und regionale Hürden
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Die Beta-Phase läuft auf Hochtouren. Nach der Veröffentlichung von Beta 2 am 29. Juni ist Beta 3 für den 6. Juli geplant. Eine öffentliche Beta folgt voraussichtlich am 13. oder 14. Juli, der finale Release ist für Mitte September vorgesehen.
Doch nicht alle Funktionen werden überall verfügbar sein. Apple kündigte an, dass bestimmte KI-Features und Safari-Erweiterungen in der Europäischen Union zunächst nicht starten. Grund sind die Anforderungen des Digital Markets Act. Für Nutzer, die dennoch plattformübergreifende Integration wünschen, gibt es bereits Drittanbieter-Lösungen wie die Mirage-App, die Mac-Displays auf iPhone, iPad und Vision Pro streamt.
