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iOS 27 Beta 2: Kritische Hardware-Lücke in älteren iPhones entdeckt

23.06.2026 - 23:29:19 | boerse-global.de

Apple veröffentlicht zweite iOS-27-Beta mit KI-Schreibwerkzeug, doch eine nicht patchbare Sicherheitslücke in älteren Chips belastet den Release.

iOS 27 Beta 2: Neue KI-Funktionen trotz Hardware-Lücke
Beta - Ein Mikrochip leuchtet rot, um eine Sicherheitslücke darzustellen, umgeben von digitalen Datenströmen und einem unscharfen Smartphone. 23.06.2026 - Bild: über boerse-global.de

Das Update bringt neue KI-Funktionen und verbesserte Sicherheitsmechanismen – doch eine kritische Hardware-Lücke überschattet den Release.

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Kritische Sicherheitslücke in älteren Chipsätzen

Sicherheitsforscher haben eine Schwachstelle namens „usbliter8“ entdeckt. Sie betrifft das BootROM von Geräten mit A12- und A13-Chips sowie bestimmten S-Modellen.

Zu den gefährdeten Geräten gehören das iPhone XR, die iPhone-XS-Serie, die iPhone-11-Reihe und das iPhone SE der zweiten Generation. Auch iPads, die Apple Watch Series 4 und 5 sowie der HomePod Mini sind betroffen.

Das Problem: Der Fehler liegt im schreibgeschützten Speicher des Chips. Apple kann die Lücke nicht durch ein Software-Update schließen. Ein Angreifer braucht für die Ausnutzung jedoch physischen Zugriff im DFU-Modus.

Die Secure Enclave soll sensible Daten weiterhin schützen. Experten raten Nutzern betroffener Geräte dennoch zum Umstieg auf Modelle mit A14-Chip oder neuer.

KI-Integration in iOS 27

Mit der zweiten Beta führt Apple neue Funktionen für die Account-Sicherheit ein. Das System rotiert künftig schwache oder kompromittierte Passwörter automatisch. Der Kalender erkennt natürliche Spracheingaben, und Kurzbefehle lassen sich per Textbeschreibung automatisieren.

Herzstück des Updates ist „Write with Siri“. Das Schreibwerkzeug basiert auf einem lokalen KI-Modell mit rund drei Milliarden Parametern. Es erlaubt, Texte in Mail oder Notizen umzuschreiben, zu korrigieren oder neu zu generieren – und greift dabei auf den persönlichen Kontext des Nutzers zu.

Die Nachrichten-App hebt RCS auf das Universal Profile 2.7 an. Das ermöglicht auch in der Kommunikation mit Nicht-Apple-Geräten direkte Inline-Antworten und korrekte Emoji-Reaktionen.

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Regionale Einschränkungen und Hardware-Anforderungen

Für Nutzer in der EU zeichnen sich Einschränkungen ab. Aufgrund des Digital Markets Act werden die neuen Siri-KI-Funktionen dort voraussichtlich vorerst nicht verfügbar sein.

Das Update stellt zudem hohe Hardware-Anforderungen. Die volle Leistung der KI-Werkzeuge bleibt wohl dem iPhone 17 Pro oder dem iPhone Air vorbehalten. Bei den Tablets endet mit iPadOS 27 der Support für das iPad der achten Generation und das iPad Air der dritten Generation. Auch tvOS 27 beendet die Unterstützung für das Apple TV HD und die erste Generation des Apple TV 4K.

Weitere Neuerungen und Zeitplan

Die Beta 2 bringt funktionale Erweiterungen für die Wallet-App. Sie bietet künftig unter dem Namen „Insights“ detaillierte Ausgabenanalysen und Kontostände. In der Home-App können Nutzer Apple-TV-Geräte direkt aktualisieren. Die Foto-App erhält ein Werkzeug, das Bildränder mittels generativer KI erweitert.

Apple plant, im Juli eine öffentliche Beta von iOS 27 bereitzustellen. Die finale Version für alle Nutzer wird für September erwartet.

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