Beta, Apple

iOS 27 Beta: Apple startet Siri-KI auf neuen Betriebssystemen

Veröffentlicht: 16.07.2026 um 08:13 Uhr, Redaktion boerse-global.de

Drittanbieter knacken M4-Softwaresperren und schalten 15,8 TFLOPS für KI frei. Apple plant radikale Chip-Wende mit M7-Serie.

Apple M4-Chip: Entwickler umgehen KI-Leistungsgrenzen
Nahaufnahme eines fortschrittlichen Mikrochips, der mit blauen und violetten Lichtmustern leuchtet und KI-Rechenleistung sowie technologischen Fortschritt symbolisiert. Illustration mit AI erstellt übermittelt durch boerse-global.de

Drittanbieter haben die Software-Beschränkungen von Apples M4-Chip umgangen und damit 15,8 TFLOPS KI-Leistung freigeschaltet.

Der Durchbruch gelang Entwicklern, die die künstlichen Leistungsgrenzen des Prozessors überwanden. Die freigeschaltete Rechenpower kommt zu einem strategisch günstigen Zeitpunkt: Apple treibt seine „Sovereign Intelligence“-Initiative mit Hochdruck voran.

Beta-Welle und neue Betriebssysteme

Am 15. Juli veröffentlichte Apple die ersten öffentlichen Betas seiner nächsten Betriebssystem-Generation. iOS 27, macOS 27 und iPadOS 27 stehen ebenso bereit wie die Updates für watchOS, tvOS und visionOS. Herzstück ist die Siri-KI-Beta, die allerdings nur auf unterstützten Geräten läuft und eine Warteliste erfordert.

Parallel dazu erreichten ältere Apple-Chips einen Meilenstein: Die M1- und M2-Prozessoren erhielten die weltweit erste OpenCL-3.1-Zertifizierung unter Linux – realisiert durch die Treiber von Asahi Linux und Mesa Rusticl. Ein wichtiger Schritt für die Open-Source-Community.

Apples radikale Chip-Wende

Apple plant offenbar einen Strategiewechsel in der M-Serie. Marktberichte aus Mitte Juli deuten darauf hin, dass der Konzern die High-End-Varianten der M6-Generation streicht. Zwar soll ein Basis-M6 im Herbst erscheinen, doch die Versionen M6 Pro, Max und Ultra wurden angeblich gestrichen.

Die freiwerdenden Ressourcen fließen in die M7-Serie – speziell für massive KI-Workloads entwickelt. Der M7 Ultra, für 2028 erwartet, soll bis zu 1,5 Terabyte Arbeitsspeicher unterstützen. Besonders spannend: Die Entwicklung nutzt Neural-Engine-Technologie, die ursprünglich für Apples eingestelltes Autoprojekt gedacht war.

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Für die nahe Zukunft zeichnet sich ein M5 Ultra Mac Studio ab. Laut Leaks vom 14. Juli soll das Gerät eine 36-Kern-CPU und 768 Gigabyte RAM erhalten – gefertigt im 3-Nanometer-Verfahren von TSMC.

KI auf dem iPhone: Modelle schrumpfen drastisch

Apples Strategie setzt auf lokale KI-Verarbeitung ohne Cloud-Anbindung. Dabei helfen soll die Firma PrismML, ein Startup für KI-Modell-Kompression. Deren Technologie kann ein 54-Gigabyte-Modell auf unter vier Gigabyte schrumpfen. Ein iPhone 15 oder neuer könnte damit Modelle mit 27 Milliarden Parametern ausführen – bei deutlich geringerem Energie- und Speicherverbrauch.

Die Investitionen in diesen Bereich explodieren: In der ersten Jahreshälfte 2026 sammelten Edge-KI-Startups 4,1 Milliarden Euro ein – ein Plus von 140 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

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Server-Probleme und Nvidia-Abhängigkeit

Während Apple bei lokaler KI glänzt, hakt es in der Cloud. Interne Server-Chip-Projekte – insbesondere der chip mit dem Codenamen Baltra – haben Verzögerungen. Die aktuellen M2-Ultra-Chips in den Servern kommen mit den anspruchsvollsten KI-Modellen nicht zurecht.

Die Folge: Apple weicht auf Nvidia-Grafikprozessoren aus, die über Google Cloud bezogen werden. Branchenbeobachter berichten, dass der Konzern aktiv nach Übernahmezielen unter den KI-Chip-Startups sucht – um die Abhängigkeit von Drittanbietern zu reduzieren und die eigene Server-Hardware zu stärken.

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