AirPods, Fitnesstrackers

iOS 27: iPhone und AirPods Pro 3 werden zu Fitnesstrackers

Veröffentlicht am: 08.08.2026 um 07:02 Uhr | Redaktion boerse-global.de

Mit iOS 27 werden iPhone und AirPods zu Fitnesstrackern. Apple Watch bleibt zentral, während Konkurrenz im Wearable-Markt wächst.

Apple erweitert Gesundheits-Tracking: iOS 27 bringt iPhone und AirPods als Fitnesstracker
Nahaufnahme einer modernen Smartwatch am Handgelenk einer Person während eines Fitness-Workouts in einem hellen, professionellen Fitnessstudio. Illustration mit AI erstellt übermittelt durch boerse-global.de

Apple erweitert sein Gesundheits- und Fitnessangebot massiv: Mit iOS 27 werden iPhone und AirPods zu eigenständigen Tracking-Geräten, während der Konzern gleichzeitig gegen starke Konkurrenz im Wearable-Markt kämpft.

iPhone und AirPods als Fitnesstracker der neuen Generation

Der bisherige Fokus von Apples GymKit lag klar auf der Apple Watch. Das soll sich mit dem kommenden iOS-27-Update grundlegend ändern. Künftig können Nutzer ihre Fitnessdaten auch direkt über das iPhone erfassen – und die erwarteten AirPods Pro 3 werden erstmals einen integrierten Herzfrequenzsensor enthalten. Damit lassen sich biometrische Daten auch ohne Uhr am Handgelenk sammeln.

Die Apple Watch bleibt zwar das zentrale Gerät für umfassendes Fitnesstracking, doch die Ausweitung von GymKit auf das iPhone eröffnet neue Möglichkeiten: Wer ins Fitnessstudio geht, kann seine Trainingsgeräte künftig direkt mit dem Smartphone koppeln – ganz ohne Uhr.

Gesundheitsdaten zentral gebündelt

Die Health-App hat sich längst zu einer digitalen Schaltzentrale entwickelt. Sie bündelt nicht nur Daten der Apple Watch, sondern auch Informationen von medizinischen Geräten und Zubehör von Drittanbietern. Smart-Waagen und Blutdruckmessgeräte wie der Withings BPM Connect oder der OMRON Evolv lassen sich direkt anbinden.

Die Plattform verwaltet darüber hinaus die Medical ID, den Datenaustausch mit Ärzten und erkennt langfristige Gesundheitstrends. Immer mehr Nutzer nutzen die App, um ihre kompletten medizinischen Unterlagen an einem Ort zu konsolidieren – über eine individuell anpassbare Oberfläche.

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Werbedruck im Wearable-Markt wächst

Der Wettbewerb im Bereich Gesundheitssensoren wird indes intensiver. Spezialisierte Anbieter treiben die Innovation mit hohen Bewertungen voran: Whoop wird mit 10,1 Milliarden Euro bewertet, Oura sogar mit 11 Milliarden Euro. Der im Mai 2026 erschienene Oura Ring 5 ist 40 Prozent kleiner als sein Vorgänger und bietet mit dem „Health Radar" sowie Einblicken zu GLP-1-Medikamenten neue Funktionen.

Auch preislich tut sich einiges: Der Garmin Cirqa kostet rund 199 Euro, die Fitbit Air liegt bei etwa 100 Euro. Trotz der Konkurrenz bleibt die Apple Watch der am weitesten verbreitete Gesundheitssensor im Konsumentenmarkt – ein Vorsprung, den Apple nun gezielt ausbaut.

Spezial-Apps und internationale Expansion

Die Apple-Watch-Plattform zieht zunehmend Nischenanwendungen an. Am 6. August startete Shot Scope eine Golf-App für die Uhr: Sie liefert GPS-basierte Grünkarten und erfasst über 100 verschiedene Statistiken. Statt eines Abo-Modells setzt der Anbieter auf eine einmalige Zahlung von 149,99 Euro für lebenslangen Zugriff.

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Parallel erweitert Apple seine Finanzdienste in Europa: Seit dem 6. August ist die Apple Account Card in der Wallet-App in Estland, Lettland, Litauen und Malta verfügbar. Nutzer in diesen Ländern können damit digitale Dienste direkt über das Apple-Ökosystem bezahlen.

Auch im Bereich Smart Home gibt es Neuigkeiten: ADI startete am 7. August den globalen Rollout der Control4-X4-Plattform. Die Expansion nach EMEA, APAC und Lateinamerika umfasst ein optionales Service-Framework mit tiefer Apple-Integration – inklusive Widgets und automatisierter Routinen.

Smarte Brille als nächster Meilenstein?

Für die Zukunft zeichnet sich ein weiterer Schritt ab: Branchenkenner rechnen mit einer Apple-Smart-Glasses, die Ende 2027 erscheinen könnte. Die Brille soll auf den Erfahrungen des Vision-Pro-Projekts aufbauen und sich auf Augmented Reality mit starkem Gesundheitsbezug konzentrieren.

Interne Stellenausschreibungen und Patentanmeldungen deuten auf Sensoren zur Haltungsanalyse und kontinuierlichen Gesundheitsüberwachung hin. Damit würde Apple das Tracking endgültig vom Handgelenk lösen und in Alltagsgegenstände verlagern – ein strategischer Schachzug, der die Konkurrenz unter Druck setzen dürfte.

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