KI-Features, Pro-iPhones

iOS 27 KI-Features: Nur Pro-iPhones mit 12 GB erhalten vollen Zugang

Veröffentlicht: 05.07.2026 um 20:04 Uhr, Redaktion boerse-global.de

Apples Basis-iPhones erhalten 9 GB RAM, doch die KI-Funktionen von iOS 27 benötigen 12 GB. Pro-Modelle starten im September 2026.

iPhone 18 Basis: Mehr RAM, aber KI-Features bleiben Pro vorbehalten
Nahaufnahme eines futuristischen Smartphones mit leuchtendem Bildschirm, der abstrakte KI-Grafiken zeigt, Symbol für moderne Technik und Funktionseinschränkungen. Illustration mit AI erstellt übermittelt durch boerse-global.de

Während die Pro-Modelle mit 12 Gigabyte RAM die volle Leistung entfalten, bleiben Basisvarianten außen vor.

SpeicherlĂĽcke: 9 statt 12 Gigabyte

Die Einstiegsmodelle iPhone 18 und iPhone 18e bekommen einen Speicherboost auf 9 Gigabyte RAM – ein Plus von einem Gigabyte gegenüber den aktuellen Geräten. Doch das reicht nicht. Analysten zufolge benötigen die fortschrittlichsten KI-Funktionen von iOS 27 mindestens 12 Gigabyte.

Besonders pikant: Die neuen Features sind keine Spielereien. Sie umfassen eine anpassbare Siri-Stimme mit variabler Sprechgeschwindigkeit und Ausdrucksstärke sowie ein grundlegend verbessertes Diktiersystem. Beide Funktionen arbeiten vollständig auf dem Gerät – und das frisst Speicher.

Die Pro-Reihe – bestehend aus iPhone 18 Pro, Pro Max und dem neuen Ultra-Modell – wird dagegen mit 12 Gigabyte RAM ausgestattet. Nur sie können das volle iOS-27-Paket nutzen. Die Basis-Siri-Funktionen bleiben allen Apple-Intelligence-kompatiblen Geräten ab dem iPhone 15 Pro erhalten. Doch die Premium-Features? Die bleiben den teuren Modellen vorbehalten.

Gestaffelter Start: Pro im September, Basis im März

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Apple plant einen ungewöhnlich gestaffelten Marktstart. Die Pro-Modelle sollen bereits im September 2026 erscheinen. Das Basis-iPhone 18, das günstigere iPhone 18e und ein gemunkeltes iPhone Air folgen erst im März 2027.

Kunden müssen zudem tiefer in die Tasche greifen. Branchenbeobachter rechnen mit Preissteigerungen zwischen 100 und 200 Euro für die gesamte Modellreihe. Grund sind anhaltende Engpässe in der Halbleiterindustrie – insbesondere bei Chips und NAND-Flash-Speicher.

Lieferkette: Apple sucht Auswege

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Um die Kosten in den Griff zu bekommen, lotet Apple offenbar neue Lieferanten aus. Ein möglicher Kandidat: der chinesische Speicherhersteller CXMT. Durch die Aufnahme zusätzlicher Quellen will Apple die Abhängigkeit von den globalen RAM-Märkten reduzieren.

Die Entwicklung zeigt einen klaren Trend: Apple treibt die Fragmentierung seiner Produktlinie voran. Software-Features werden zunehmend an bestimmte Hardware-Tier gebunden. Wer die volle KI-Power will, muss zum Pro-Modell greifen. Die Basismodelle profitieren zwar vom neuen A20-Chip und etwas mehr RAM – die eigentliche Revolution bleibt aber den Premium-Käufern vorbehalten.

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