iOS 27: KI-Shortcuts per Sprachbefehl, Siri wird eigenständig
13.06.2026 - 11:54:43 | boerse-global.de
Künstliche Intelligenz macht die Erstellung komplexer Automatisierungen jetzt so einfach wie eine Sprachnachricht.
KI-Workflow-Builder: Einfach beschreiben, ausführen lassen
Die zentrale Neuerung der auf der WWDC 2026 vorgestellten iOS-27-Updates ist ein KI-gestützter Workflow-Builder. Nutzer beschreiben eine gewünschte Aktion in natürlicher Sprache oder per Sprachbefehl – Apples hauseigene KI übersetzt die Anweisungen dann in einen funktionierenden Mehrschritt-Shortcut.
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Die neue Funktion namens „Shortcut beschreiben" kann selbst komplexe Auslöser und Aktionen verarbeiten. Ein Beispiel: Wer einen Workflow wünscht, der den Partner automatisch über die voraussichtliche Ankunftszeit informiert, muss das nur noch sagen. Die KI zieht dafür Daten aus GPS und Karten, bevor sie die Nachricht versendet.
Bislang war für solche Automatisierungen detailliertes Wissen über App Intents und logische Abläufe nötig. Das soll nun der Vergangenheit angehören. Apple ruft Entwickler auf, ihre App Intents zu erweitern, damit Drittanbieter-Apps mit dem KI-Builder kompatibel bleiben.
Siri wird eigenständig: Schneller, smarter, kontextbewusster
Neben der Shortcuts-App bringt iOS 27 ein grundlegend überarbeitetes Siri. Der Sprachassistent wird zur eigenständigen Anwendung, die sich über iPhone, iPad und Mac synchronisiert. Apples eigene Foundation-Modelle arbeiten dabei mit Google Gemini zusammen.
Die neuen Fähigkeiten sind beeindruckend: Siri erkennt jetzt Bildschirminhalte, versteht Rückfragen im Kontext und führt mehrstufige Anfragen aus. Ein Beispiel: Der Assistent kann einen detaillierten Aktionsplan für astronomische Ereignisse erstellen oder Routen mit mehreren Zwischenstopps finden.
Die Leistungssprünge sind beachtlich. App-Starts sollen bis zu 30 Prozent schneller sein, AirDrop-Übertragungen bis zu 80 Prozent. Die Fotobibliothek lädt Apple zufolge 70 Prozent schneller als zuvor.
Neue Bildbearbeitung und Design-Verfeinerungen
Die Fotos-App erhält drei KI-gestützte Werkzeuge: „Bereinigen" entfernt Objekte, „Erweitern" vergrößert Hintergründe, und „Raum neu einstellen" positioniert Motive neu. Dazu kommen „Liquid Glass"-Verfeinerungen mit einem Transparenzregler für die Benutzeroberfläche. Die bisherige WLAN-Unterstützung heißt jetzt „Connectivity Assist" und soll flüssigere Übergänge zwischen WLAN und Mobilfunk ermöglichen.
Begriffe wie „App Intents“ oder „Liquid Glass“ zeigen, dass die Apple-Welt technisch immer komplexer wird. Damit Sie bei der Bedienung Ihres iPhones nicht den Faden verlieren, erklärt dieses kostenlose PDF-Lexikon die 53 wichtigsten Fachbegriffe kurz und verständlich. 53 iPhone-Begriffe kostenlos als PDF sichern
Hardware-Hürden: Welche iPhones die KI-Features bekommen
iOS 27 läuft auf dem iPhone 11 und neueren Modellen. Die KI-Funktionen – inklusive des automatischen Shortcuts-Builders und Siri AI – benötigen jedoch mindestens ein iPhone 15 Pro. Für bestimmte erweiterte Funktionen sind sogar 12 GB Arbeitsspeicher nötig, die nur die neueste Hardware wie das iPhone 17 Pro bietet.
Der Rollout folgt Apples bewährtem Rhythmus: Die Entwickler-Beta war bereits am 8. Juni 2026 verfügbar. Eine öffentliche Beta folgt im Juli 2026, der finale Release ist für September 2026 geplant. Mac-Nutzer erhalten die neuen Funktionen – inklusive des KI-Shortcuts-Builders – mit dem macOS-Update „Golden Gate".
