iOS 27: Siri bekommt Zugriff auf ChatGPT und Gemini
17.06.2026 - 00:42:14 | boerse-global.de
Der iPhone-Konzern treibt die Entwicklung seines Betriebssystems auf mehreren Gleisen voran – von Sicherheitsupdates bis zur nächsten großen Plattformversion.
Neue Betas für iOS 26.6: Anti-Diebstahl-Funktion an Bord
Am 15. Juni 2026 verteilte Apple die zweiten Entwickler-Betas für iOS 26.6 und iPadOS 26.6 an Programmierer. Einen Tag später folgten die öffentlichen Testversionen. Im Fokus stehen zwar Stabilität und Leistung, doch die Aktualisierung bringt auch eine neue Sicherheitsfunktion: Wird das Gerät aus der Hand gerissen, soll es sich automatisch sperren.
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Zusätzlich führt das Update ein neues Benachrichtigungssystem für die Kontaktverwaltung ein. Nutzer erhalten künftig eine Warnung, wenn sie sich der Höchstgrenze für blockierte Kontakte nähern – diese liegt Berichten zufolge bei 20.000 Einträgen. Marktbeobachter rechnen innerhalb der nächsten ein bis zwei Monate mit der stabilen Version für alle Nutzer.
iOS 27: Siri bekommt Zugriff auf ChatGPT und Gemini
Parallel zum aktuellen System testet Apple bereits die nächste Generation. Die erste Entwickler-Beta von iOS 27 erschien am 8. Juni 2026. Branchenkreisen zufolge arbeiten die Kalifornier an mehreren Funktionen, die beim ersten Vorstellen noch nicht gezeigt wurden – der Start ist für September geplant.
Besonders spannend: Die sogenannte Siri Extensions API. Sie soll die tiefe Integration von Drittanbieter-Chatbots ermöglichen – darunter Dienste von OpenAI, Anthropic und Google. Nutzer könnten dann direkt über die Siri-Oberfläche mit ChatGPT, Gemini oder Claude kommunizieren. Erste Hinweise auf die entsprechenden Einstellungen und einen eigenen Bereich im App Store für diese Erweiterungen fanden Tester bereits in frühen Beta-Versionen.
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Auch die Kamera-App soll ein Update erhalten. Apple entwickelt eine stärker anpassbare Version mit widget-ähnlichen Bedienelementen. Diese Funktion ist Teil des iOS-27-Ökosystems, dürfte aber vor allem beim kommenden iPhone 18 Pro im Mittelpunkt stehen. Für die Apple Watch bereitet der Konzern zudem eine vereinfachte Version des Modular-Ultra-Zifferblatts vor – gedacht für ein neues Modell, das im Herbst erwartet wird.
Kleine Fehlerbehebungen und Hardware-Voraussetzungen
Neben den großen Beta-Strängen testet Apple intern auch iOS 26.5.2. Es soll verbleibende Fehler und Sicherheitslücken schließen. Die Vorgängerversion iOS 26.5.1 war am 1. Juni 2026 erschienen und behob speziell Ladeprobleme der iPhone-17-Serie und des iPhone Air. iOS 26.5 wiederum brachte im Mai 2026 unter anderem RCS-Verschlüsselung und neue Funktionen für Apple Maps.
Die fortschrittlichen KI-Funktionen von iOS 27 werden voraussichtlich bestimmte Hardware voraussetzen. Technischen Berichten zufolge bleiben sie Geräten mit 12 Gigabyte Arbeitsspeicher vorbehalten – also dem iPhone 17 Pro und dem iPhone Air. Für die Grundkompatibilität soll iOS 27 hingegen bis zum iPhone 11 und iPhone SE der zweiten Generation zurückreichen.
