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iPhone 17: Apple erhöht Preise um 74 Dollar wegen DRAM-Krise

Veröffentlicht am: 08.08.2026 um 22:53 Uhr | Redaktion boerse-global.de

Wegen steigender Speicherchip-Preise plant Apple offenbar eine globale Verteuerung der iPhone-17-Serie. Auch die kommende Generation könnte teurer werden.

Apple plant Preiserhöhung für iPhone 17 wegen DRAM-Kosten
Hochwertiges Smartphone auf einer dunklen, reflektierenden Oberfläche vor einem Hintergrund mit abstrakten Halbleiter-Grafiken. Illustration mit AI erstellt übermittelt durch boerse-global.de

Berichten zufolge plant Apple eine Preiserhöhung für die kommende iPhone-17-Serie. Hintergrund dieser Entwicklung sind anhaltende Kostenbelastungen im Bereich der DRAM-Speicherchips, die die Produktionskosten für die Hardware deutlich in die Höhe treiben. Branchenanalysten und Leaker weisen darauf hin, dass der Technologiekonzern die gestiegenen Ausgaben für Komponenten nun verstärkt an die Endverbraucher weitergeben könnte.

Globale Preissteigerungen und regionale Unterschiede

Informationen aus sozialen Netzwerken und Branchenquellen zufolge bereitet Apple eine globale Preisanpassung vor. Demnach soll der Preis für das iPhone 17 weltweit um durchschnittlich 74 US-Dollar steigen. In China wird mit einer Erhöhung von etwa 500 Yen gerechnet, während der Preis in Indien um 10.000 Rupien angehoben werden könnte.

Diese Entwicklung zeichnete sich bereits in Japan ab, wo im Juli Preiserhöhungen zwischen 8 und 11 Prozent für bestehende iPhone-Modelle verzeichnet wurden. Konkret stieg der Preis für ein iPhone 17 Pro Max dort um 10,3 Prozent, während das iPhone Air um 11,3 Prozent teurer wurde. Als Gründe für diese spezifischen Anpassungen wurden neben der Kosteninflation auch die Abwertung der Landeswährung genannt. Apple hatte bereits Ende Juni die Preise für andere Produktgruppen wie den Mac, das iPad und die Vision Pro erhöht.

DRAM-Krise und der Einfluss von Künstlicher Intelligenz

Der Hauptgrund für den Preisdruck liegt im Halbleitermarkt. Der aktuelle Boom im Bereich der Künstlichen Intelligenz (KI) führt dazu, dass KI-Rechenzentren schätzungsweise 70 Prozent der verfügbaren Speicherchips verbrauchen. Dies treibt die Preise für DRAM- und NAND-Komponenten massiv nach oben. Auch Apple-CEO Tim Cook wies bereits darauf hin, dass die Speicherkosten steigen.

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In der Lieferkette führen diese Engpässe zu erheblichen Komplikationen. Apple soll eine Kürzung der Produktion um 15 bis 30 Prozent in Betracht ziehen, um auf die DRAM-Krise zu reagieren. Berichten zufolge lagern beim Fertiger TSMC bereits Prozessoren im Wert von rund einer Milliarde US-Dollar, die nicht fertiggestellt werden können, da der notwendige Arbeitsspeicher fehlt. Apples Hauptlieferant Micron habe seine Kapazitäten für das Jahr 2027 bereits vollständig vergeben. Versuche von Apple, Rabatte beim chinesischen Anbieter CXMT für LPDDR5X-Speicher auszuhandeln, scheiterten laut Branchenkennern. CXMT habe die Preise auf oder über dem Niveau von Wettbewerbern wie Samsung und SK Hynix gehalten.

Trade-In-Werte als Indikator für die Preisstrategie

Ein deutliches Signal für die bevorstehende Teuerung wird in der Anpassung der US-Trade-In-Werte gesehen. Apple erhöhte am 6. August 2026 die Beträge, die Kunden für ihre Altgeräte beim Kauf eines neuen iPhones erhalten. So stieg der Eintauschwert für ein iPhone 16 Pro Max von 695 US-Dollar auf 720 US-Dollar. Auch bei Macs wurden deutliche Sprünge verzeichnet; beim MacBook Pro stieg der Wert von 690 US-Dollar auf 855 US-Dollar. Experten werten diese Erhöhungen der Ankaufspreise um bis zu 28 Prozent als strategischen Schritt, um den Übergang zu den teureren neuen Modellen für Bestandskunden abzufedern.

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Langfristige Perspektiven für die iPhone-18-Generation

Die Speicherknappheit wird laut Analysten voraussichtlich bis in das Jahr 2029 anhalten. Für die darauffolgende Generation, das iPhone 18 Pro, das im September 2026 erwartet wird, prognostizieren Marktexperten wie Jeff Pu weitere Preissprünge. Ein Einstiegspreis von 1.349 US-Dollar bis 1.399 US-Dollar für das Pro-Modell gilt als wahrscheinlich, was einer Steigerung von etwa 24 Prozent gegenüber früheren Generationen entspräche.

Zusätzlich zu den Speicherkosten werden technische Neuerungen wie der A20-Pro-Chip im 2-Nanometer-Verfahren und Kamerasysteme mit variabler Blende als Preistreiber identifiziert. Um die langfristige Versorgung zu sichern, plant der Zulieferer SK Hynix massive Investitionen in Höhe von 38,3 Milliarden US-Dollar für neue Fabriken in Südkorea, wobei die volle Produktionskapazität erst für Ende 2028 oder 2029 erwartet wird.

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