iPhone 17 Pro Max: Profi-Fotografen kritisieren Kamera-Schwächen
Veröffentlicht am: 24.07.2026 um 14:02 Uhr | Redaktion boerse-global.de
Apples neues Flaggschiff überzeugt mit Akkulaufzeit, enttäuscht aber Profi-Fotografen.
Die ersten professionellen Tests zum iPhone 17 Pro Max sind da – und das Bild fällt gemischt aus. Während Kritiker das verfeinerte Design und die verlängerte Akkulaufzeit loben, offenbaren technische Analysen deutliche Schwächen bei anspruchsvollen Foto-Workflows und der Wärmeabfuhr unter Volllast.
A19 Pro: Solide Fortschritte, aber kein Quantensprung
Im Herzen des iPhone 17 Pro Max arbeitet der A19 Pro-Chip, gefertigt im modernen N3P-Verfahren. Die Benchmark-Ergebnisse zeigen einen klaren Vorsprung gegenüber dem Standard-A19 und dem Vorjahresmodell A18. Bei normalen Temperaturen liegt der Leistungszuwachs bei rund 5,5 Prozent im Single-Core und 6,8 Prozent im Multi-Core-Bereich.
Das 6,9 Zoll große OLED-Display bietet eine Auflösung von 2868x1320 Pixeln, 120 Hertz ProMotion und eine Spitzenhelligkeit von 3000 Nits. Apples eingebaute Dampfkammer-Kühlung soll thermische Probleme in den Griff bekommen – doch die Tests zeigen: Unter Dauerlast drosselt der Chip weiterhin.
Besonders deutlich wird das bei der Serienbildgeschwindigkeit im ProRAW-Format: Bei hohen Temperaturen fällt die Rate von drei auf nur noch 1,2 Bilder pro Sekunde. In Gaming-Benchmarks hingegen präsentiert sich das Gerät effizient – der Stromverbrauch liegt bei anspruchsvollen Titeln bei moderaten 6,6 Watt.
Kamera: Drei 48-Megapixel-Sensoren mit Tücken
Das Kamerasystem bleibt das Herzstück des Pro Max. Alle drei Linsen – Weitwinkel, Ultraweitwinkel und Tele – lösen mit 48 Megapixeln auf. Doch die technische Analyse des ProRAW-Modus offenbart Kompromisse.
Bei ISO 100 hält der Sensor einen Dynamikumfang von 14,2 EV, doch Tester stellten ein sinkendes Signal-Rausch-Verhältnis in den Schattenbereichen fest. Bei höheren Empfindlichkeiten wie ISO 1600 und ISO 3200 treten Probleme auf: Spitzenlichter brennen aus, und das Grundrauschen steigt um 19 Prozent.
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Software-Probleme trüben den Profi-Einsatz
Ein weiterer Wermutstropfen für ambitionierte Fotografen: Die Unterstützung durch gängige Bildbearbeitungsprogramme hinkt hinterher. Branchenberichten zufolge zeigt Capture One eine 23-prozentige Fehlerrate bei der Weißabgleich-Interpretation der neuen Dateien. DxO PureRAW verliert offenbar bestimmte Metadaten der Photographic Styles.
Hinzu kommt: Der ProRAW-Serienbildpuffer ist derzeit auf nur acht Aufnahmen begrenzt. Und die 3-fach-Zoom-Leistung entspricht in der aufgelösten Detailtreue lediglich rund 24 Millionen Pixeln – für ein 48-Megapixel-System ein enttäuschender Wert.
Preise: Internationale Anpassungen zeichnen sich ab
In den USA startet das iPhone 17 Pro Max bei 1.599,99 US-Dollar. Für den deutschen Markt sind die Preise noch nicht final bestätigt, doch internationale Anpassungen deuten eine Tendenz an. In Indien sollen die Preise ab August steigen – Analysten rechnen mit Aufschlägen zwischen 15.000 und 30.000 Indischen Rupien (umgerechnet rund 165 bis 330 Euro) für die Pro-Modelle.
Diese Entwicklung folgt auf eine 11,3-prozentige Preiserhöhung in Japan sowie ähnliche Anpassungen für Mac- und iPad-Produkte in Indien. Grund dafür sind Lieferengpässe und niedrige Lagerbestände. Neue Ware für die Region wird bereits in der kommenden Woche erwartet, um die aktuellen Lieferverzögerungen von zwei bis drei Wochen zu verkürzen.
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Ausblick: iPhone 18 Pro Max bereits in der Pipeline
Schon jetzt zeichnen sich erste Details zum Nachfolger ab. Apples nächste große Präsentation soll zwischen dem 7. und 14. September 2026 stattfinden. Das iPhone 18 Pro Max könnte dann mit einem 2nm-A20-Pro-Chip und einem Sensor mit variabler Blende aufwarten.
Die höheren Produktionskosten des 2nm-Siliziums dürften den Preis weiter nach oben treiben – in Indien wird ein Aufschlag von bis zu 20.000 Rupien erwartet. Die Standardmodelle des Jahrgangs 2027, darunter ein gemutmaßtes „iPhone Air“, sollen dann Anfang 2027 folgen.
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