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iPhone 18: Apple plant einheitlich 12 GB RAM für alle Modelle

15.06.2026 - 01:34:26 | boerse-global.de

Apple rüstet die gesamte iPhone-18-Serie mit 12 GB Arbeitsspeicher aus, um die neuen KI-Funktionen von iOS 27 zu unterstützen.

Apple iPhone 18: Einheitlich 12 GB RAM für KI-Funktionen
Apple - A sleek smartphone with a glowing, abstract neural network graphic on its screen, symbolizing AI and increased RAM. 15.06.2026 - Bild: über boerse-global.de

Auf der WWDC 2026 im Juni präsentierte Apple eine zweigeteilte Strategie für seine KI-Funktionen. Das Problem: Die leistungsfähigsten Modelle benötigen mindestens 12 Gigabyte Arbeitsspeicher – eine Hürde, die viele aktuelle Geräte nicht nehmen.

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Zwei KI-Welten in iOS 27

Apple teilt seine KI-Fähigkeiten künftig in zwei Klassen. Das Basismodell AFM Core kommt mit drei Milliarden Parametern aus und läuft auf Geräten mit 8 GB RAM – darunter das iPhone 15 Pro, das iPhone 16 und das Standard-iPhone 17.

Doch die große Schwester AFM Core Advanced braucht mindestens 12 GB Arbeitsspeicher. Laut aktuellen Daten aus Xcode 26 erfüllen zwar das iPhone 17 Pro und das neue iPhone 17 Air diese Voraussetzung – das Standard-iPhone 17 bleibt jedoch bei 8 GB hängen. Die Folge: Besitzer des Basismodells können exklusive iOS-27-Funktionen wie verbesserte Diktierfunktionen und ausdrucksstärkere Siri-Stimmen nicht nutzen. Branchenanalysten von Morgan Stanley sehen im Arbeitsspeicher den entscheidenden Engpass für Apples Siri-Entwicklung.

iPhone 18: Einheitlich 12 GB RAM

Apple reagiert auf diese Einschränkung mit einem deutlichen Upgrade. Für die gesamte iPhone-18-Serie ist einheitlich 12 GB RAM geplant. Beim Standard-iPhone 18 bedeutet das einen Sprung von 50 Prozent im Vergleich zum Vorgänger. Um die Mehrkosten auszugleichen, könnte Apple an anderer Stelle sparen – etwa bei den Displaykomponenten.

Die Pro-Modelle, die für September 2026 erwartet werden, sollen mit dem A20 Pro-Chip ausgestattet sein. Der wird bei TSMC im 2-Nanometer-Verfahren gefertigt und verspricht 15 Prozent mehr Leistung bei 30 Prozent höherer Effizienz. Weitere Leaks vom 14. Juni 2026 deuten auf LPDDR6-RAM, ein hauseigenes C2-Modem für Satelliteninternet und eine variable Blende (f/1.6 bis f/4.0) hin.

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Siri 2.0: Vom Sprachassistenten zum KI-Agenten

Der höhere Arbeitsspeicher ist die Voraussetzung für Apple Intelligence 2.0. Die neue Siri-Generation soll Bildschirminhalte erkennen, Kontexte besser verstehen und als echter KI-Agent in einer eigenen App agieren. Parallel dazu hat Apple offenbar einen Milliarden-Deal mit Google abgeschlossen: Für rund eine Milliarde Euro pro Jahr nutzt der Konzern Googles Gemini-Modell für seine großen Foundation-Modelle.

Software-seitig bringt iOS 27 zudem die Funktion „Parallel View“ – zwei Apps laufen dann gleichzeitig nebeneinander, was den größeren Arbeitsspeicher sinnvoll nutzt.

Gestaffelter Start, klare Preisstrategie

Apple hält an seiner gestaffelten Veröffentlichungsstrategie fest. Das iPhone 18 Pro und Pro Max erscheinen wie gewohnt im September 2026. Das Pro Max könnte ein 6,9-Zoll-LTPO+-Display und einen Akku mit 5.100 bis 5.200 mAh Kapazität bieten.

Das Standard-iPhone 18 folgt dann im Frühjahr 2027. Die Preise beginnen voraussichtlich bei 749 Euro für die 256-GB-Version. Die Pro-Modelle starten bei etwa 1.029 Euro beziehungsweise 1.129 Euro, Spitzenkonfigurationen des Pro Max könnten bis zu 1.219 Euro kosten. High-End-Varianten sollen zudem eine verkleinerte Dynamic Island und Face-ID unter dem Display bieten – für maximale Bildschirmfläche.

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