iPhone 18: Apple setzt auf 9 GB RAM gegen Chip-Preisexplosion
26.06.2026 - 22:48:39 | boerse-global.de
Der Speicherchip-Boom zwingt Apple zu einer Neuausrichtung seiner iPhone-Strategie. Die kommende Generation soll KI-Funktionen und Kosten unter einen Hut bringen.
Der weltweite KI-Boom treibt die Preise für Speicherchips in die Höhe – und Apple reagiert mit einer durchdachten Hardware-Strategie für das iPhone 18. Nachdem der Konzern am Donnerstag die Preise für mehrere Produktlinien angehoben hat, zeichnet sich nun ab, wie der iPhone-Hersteller die Kosten für seine nächste Smartphone-Generation in den Griff bekommen will.
Preisschock bei MacBook und iPad
Die jüngsten Preiserhöhungen zeigen die Dramatik der Lage: Das MacBook Neo kostet nun 649 Euro statt 559 Euro, das MacBook Air mit 512 GB Speicher schlägt mit 1.199 Euro zu Buche. Auch das iPad Air verteuerte sich auf 699 Euro für die 128-GB-Version.
Hintergrund ist ein beispielloser Anstieg der DRAM-Preise. Im ersten Quartal 2026 verteuerten sich die Arbeitsspeicher-Chips um 98 Prozent – mit weiter steigender Tendenz. Die Chip-Hersteller fahren ihre Produktion vor allem für margenstarke KI-Server-Komponenten hoch, während Module für Endverbraucher-Geräte knapp werden. Apple-CEO Tim Cook hatte die Kostenexplosion bereits Mitte Juni als unvermeidbar bezeichnet. Analysten rechnen mit einer mindestens zweijährigen Durststrecke.
Gestaffelter Arbeitsspeicher für die iPhone-Familie
Um die hohen Kosten abzufedern, setzt Apple bei der nächsten iPhone-Generation auf eine differenzierte RAM-Strategie. Branchenkreisen zufolge soll das Standard-iPhone 18 sowie das für das Frühjahr 2027 erwartete iPhone 18e mit 9 GB Arbeitsspeicher ausgestattet werden – ein moderater Anstieg gegenüber den aktuellen 8 GB.
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Deutlich mehr Leistung erhalten die Premium-Modelle: iPhone 18 Pro, iPhone 18 Pro Max und das mutmaßliche Falt-iPhone (Codename V68) sollen mit 12 GB RAM kommen. Diese Modelle werden für September 2026 erwartet. Herzstück der neuen Serie sind die A20- und A20 Pro-Chips, wobei der Pro-Prozessor angeblich im fortschrittlichen 2-Nanometer-Verfahren gefertigt wird.
Interne Modems als Kostenbremse
Durchgesickerte Dokumente und Schaltpläne, die nach einem Cyberangriff auf den Zulieferer Tata Electronics an die Öffentlichkeit gelangten, geben tiefe Einblicke in Apples Kostenkalkül. Die Unterlagen enthalten Spezifikationen des A20 Pro-Chips (Codename Borneo) und des hauseigenen C2-Modems (Codename Ganymede).
Finanzanalysten von J.P. Morgan sehen in der Abkehr von externen Modem-Herstellern einen entscheidenden Hebel für stabile Preise. Während erste Prognosen von einem Preissprung von bis zu 200 Euro für das iPhone 18 Pro ausgingen, deuten revidierte Schätzungen nun auf eine moderate Erhöhung von rund 50 Euro hin. Die Einsparungen durch die Eigenentwicklung des Modems machen sich also bezahlt.
Das iPhone 18 bekommt 9 GB RAM – aber reicht das für kommende KI-Funktionen? Dieser Report zeigt, wie Apple mit gestaffeltem Arbeitsspeicher und eigenen Modems die Kosten im Griff behält. RAM-Strategie-Report jetzt sichern
Führungswechsel zum Herbst
Parallel zu den technischen Weichenstellungen steht Apple ein personeller Neuanfang bevor: Am 1. September 2026 übernimmt John Ternus den Chefposten. Er erbt eine Produktstrategie, die stark auf die Integration von KI-Funktionen – insbesondere die Zusammenarbeit mit Googles Gemini für Siri-Upgrades – setzt und gleichzeitig die größten Lieferketten-Herausforderungen der letzten Jahre bewältigen muss.
