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iPhone 18: Apple spart RAM, erhöht Preise um bis zu 90 Euro

27.06.2026 - 08:08:16 | boerse-global.de

Apples neue Standard-iPhones erhalten 9 statt 12 GB Arbeitsspeicher. Steigende Chipkosten treiben die Gerätepreise in die Höhe.

iPhone 18: Nur 9 GB RAM trotz explodierender Speicherpreise
Apple - Futuristisches iPhone 18 mit leuchtenden KI-Neuronalnetzlinien, Symbol fĂĽr fortschrittliche Technologie und erweiterten KI-Speicher. 27.06.2026 - Bild: ĂĽber boerse-global.de

Apples Strategie könnte teuer werden.

Apple steht vor einem Dilemma. Die globalen Speicherchip-Preise sind explodiert, gleichzeitig sollen die neuen iPhones leistungsfähiger werden. Der Kompromiss: Statt der erhofften 12 Gigabyte Arbeitsspeicher erhalten die Basismodelle des iPhone 18 nur 9 GB. Das geht aus Analystenberichten vom 26. Juni hervor.

9 statt 12 Gigabyte – ein riskanter Schritt

Die Standardmodelle iPhone 18 und iPhone 18e setzen auf einen neuen A20-Chip und kommen mit 9 GB DRAM – aufgebaut aus sechs 1,5-Gigabyte-Bausteinen. Das sind zwar 1 GB mehr als beim Vorgänger, aber deutlich weniger als die 12 GB, die Branchenkenner ursprünglich erwartet hatten.

Die Pro-Modelle – iPhone 18 Pro, Pro Max und das erwartete Falt-iPhone – behalten dagegen die 12 GB. Diese Grenze gilt offenbar als Mindestvoraussetzung für die anspruchsvollsten KI-Funktionen von iOS 27. Die Sorge: Besitzer der günstigeren Modelle könnten bei Siri und anderen KI-Features abgespeckte Versionen bekommen.

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Speicherkrise treibt Kosten in die Höhe

Der Grund für die Abstriche liegt auf dem Weltmarkt. Apple-CEO Tim Cook bestätigte am 25. Juni, dass die Preise für die iPhone-18-Pro-Serie steigen werden. Grund: eine globale Knappheit bei Speicherchips.

Die Zahlen sind dramatisch: DRAM- und NAND-Preise sind im Jahresvergleich um 63 bis 75 Prozent gestiegen. Ein 12-GB-Speichermodul kostet inzwischen rund 145 Euro – vorher waren es etwa 39 Euro. Insgesamt schlagen die höheren Speicherkosten pro Gerät mit bis zu 140 Euro zu Buche.

Die Folgen sind bereits sichtbar. Apple erhöhte am 25. Juni die Preise für Macs und iPads weltweit um bis zu 20 Prozent. Die Aktie fiel daraufhin um 6,15 Prozent auf umgerechnet rund 255 Euro. Analysten warnen: Das iPhone wird als nächstes folgen.

Preissprung bei den Pro-Modellen erwartet

Das iPhone 18 Pro könnte künftig bei 1.070 Euro oder mehr starten, das Pro Max bei etwa 1.160 Euro. Ein Aufschlag von 45 bis 90 Euro gegenüber den Vorgängermodellen scheint realistisch.

Zum Vergleich: Ein aktuelles iPhone 17 Pro Max mit 1 TB Speicher kostet in Deutschland rund 1.900 Euro. Sollte Apple die Preise ähnlich anheben wie in den USA, könnten die Top-Modelle die 2.000-Euro-Marke knacken.

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Produktionsoptimierung als Ausweg

Apple sucht nach Wegen, die Kosten anderswo zu drücken. Ein möglicher Hebel: der Umstieg auf ein eigenes 5G-Modem der „C-Serie". Dadurch könnten die Produktionskosten für andere Komponenten von umgerechnet rund 420 Euro auf etwa 400 Euro sinken – ein kleiner Trost angesichts der Speicherpreisexplosion.

Gestaffelter Start: Pro im Herbst, Standard im FrĂĽhjahr

Die MarkteinfĂĽhrung der neuen iPhone-Generation erfolgt in zwei Wellen. Die Pro-Modelle sollen bereits im Herbst 2026 erscheinen. Das Standard-iPhone 18 und das 18e folgen voraussichtlich im FrĂĽhjahr 2027.

Bleibt die Frage: Ist der 9-GB-Kompromiss für die Basismodelle ausreichend? Oder werden Käufer der günstigeren iPhones bei den KI-Funktionen der Zukunft das Nachsehen haben? Die Antwort wird iOS 27 geben – und Apples Preisstrategie in den kommenden Monaten.

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