iPhone 18 Pro: A20-Chip mit 2-nm-Verfahren bringt 15% Boost
Veröffentlicht am: 04.08.2026 um 13:32 Uhr | Redaktion boerse-global.de
Apple stellt seine iPhone-Strategie offenbar grundlegend um. Statt wie gewohnt alle Modelle im September zu präsentieren, will der Konzern offenbar nur die Premium-Geräte und ein mögliches Foldable vorstellen. Die Standardmodelle könnten erst Anfang 2027 folgen – eine Premiere in der Geschichte des Unternehmens.
2-nm-Chip verspricht deutlichen Leistungssprung
Das Herzstück der neuen Pro-Modelle bildet der A20 Pro-Chip, der im 2-Nanometer-Verfahren von TSMC gefertigt wird. Die neue Architektur soll die Performance um 15 Prozent steigern. Doch der Fortschritt hat seinen Preis: Branchenkreisen zufolge könnten die Herstellungskosten des Chips um rund 50 Prozent steigen – ein Kostentreiber, der sich wohl auch auf den Endkundenpreis auswirken dürfte.
Auch bei der Konnektivität rüstet Apple auf. Ein neuer C2-Modem soll erstmals 5G per Satellit unterstützen. Ergänzt wird es durch den N2-Funkchip, der Wi-Fi 7, Bluetooth 6 und Thread verbessern soll. Davon profitieren dürften auch Funktionen wie AirDrop und der persönliche Hotspot, die stabiler arbeiten sollen.
Kamera- und Display-Upgrades
Die Displays der iPhone-18-Pro-Modelle bleiben mit 6,3 und 6,9 Zoll weitgehend unverändert, setzen aber auf die neue LTPO+-Technologie. Deutlich kompakter wird dagegen die Dynamic Island: Analysten erwarten eine Verkleinerung um bis zu 35 Prozent.
Fotografisch will Apple mit einer variablen Blende bei der 48-Megapixel-Fusion-Kamera punkten. Damit ließe sich der Lichteinfall flexibel steuern – ein Feature, das bislang vor allem Profikameras vorbehalten war. Dazu gesellen sich ein vereinfachter Kamerabutton, ein robusteres Ceramic Shield und eine neue Farboption „Dark Cherry“.
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Akkukapazität: Regionale Unterschiede
Spannend sind die Leaks zur Akkuleistung: Beim iPhone 18 Pro Max soll die Kapazität je nach Markt variieren. Internationale eSIM-Modelle kommen demnach auf 5.100 bis 5.200 mAh, während Geräte für den chinesischen Markt mit physischem SIM-Slot auf rund 5.000 mAh begrenzt bleiben. US-Modelle könnten sogar bis zu 5.425 mAh erreichen. Das Standard-iPhone-18-Pro liegt voraussichtlich zwischen 4.288 und 4.450 mAh.
iPhone Air 2: Das neue Mittelklasse-Ass?
Mit dem iPhone Air 2 plant Apple offenbar ein eigenständiges Modell für das erste Quartal 2027. Laut dem Investmentanalysten Jeff Pu von GF Securities erhält das Gerät ein 6,5-Zoll-Display und 12 GB Arbeitsspeicher. Bemerkenswert: Trotz seines Status als Nicht-Pro-Modell soll der Air 2 den A20-Pro-Chip, den N2-Funkchip und das C2-Modem nutzen.
Die Kamera wird aufgewertet: Neben dem 48-Megapixel-Hauptsensor kommt eine ebenfalls 48 Megapixel auflösende Ultraweitwinkel-Linse zum Einsatz. Die Frontkamera bleibt mit 18 Megapixeln unverändert.
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Preise steigen – trotz günstigerer Displays
Die Preisgestaltung dürfte für Diskussionen sorgen. Marktbeobachter erwarten, dass das iPhone 18 Pro bei 1.299 US-Dollar startet, das Pro Max bei 1.399 US-Dollar. In einigen Märkten könnten die Aufschläge bis zu 300 US-Dollar betragen – verursacht durch gestiegene Komponentenkosten. Erstaunlich: Die OLED-Panels sind laut Berichten um 20 Prozent günstiger geworden, was den Preisanstieg aber nicht kompensieren dürfte.
Mehr als nur iPhones
Der September-Termin könnte zudem zur Bühne für die Apple Watch Series 12 und die Apple Watch Ultra 4 werden. Spekulationen über ein faltbares „iPhone Ultra“ mit 5,5-Zoll-Außendisplay und 7,8-Zoll-Innendisplay halten sich hartnäckig – die Produktionsvorbereitungen sollen Ende Juli abgeschlossen worden sein. In der Pipeline befinden sich außerdem AirPods mit integrierten Kameras und überarbeitete HomePod-Modelle mit Bildschirm.
Ob Apple den eingeschlagenen Kurs tatsächlich durchzieht, bleibt abzuwarten. Fest steht: Der Konzern scheint bereit, seine bewährte Release-Strategie zugunsten einer stärkeren Fokussierung auf Premium-Produkte aufzugeben.
