iPhone 18 Pro: Apple plant nur 45–90 Euro Preisanstieg
26.06.2026 - 04:14:45 | boerse-global.de
Trotz massiver technischer Neuerungen plant Apple offenbar moderatere Preiserhöhungen für das iPhone 18 Pro als bislang befürchtet.
Aktuelle Analysen der Investmentbank J.P. Morgan deuten auf einen Preisanstieg von 45 bis 90 Euro für das Pro-Modell hin. Das wäre deutlich weniger als die ursprünglich erwarteten 270 Euro Aufschlag, über die unter anderem das Wall Street Journal spekuliert hatte. Apples Strategie: Statt die vollen Mehrkosten an die Kunden weiterzugeben, setzt der Konzern auf Einsparungen in der Lieferkette.
Kostendruck und interne Gegenmaßnahmen
Die Preiswarnungen kommen nicht von ungefähr. Die Kosten für Speicherchips sind im ersten Quartal 2026 um 93 bis 98 Prozent explodiert – ein historischer Anstieg. Hinzu kommen teurere Kamerakomponenten, deren Preise laut Branchenanalyst Ming-Chi Kuo um rund 50 Prozent gestiegen sind.
Doch Apple hat einen Plan: Erstmals soll ein hauseigenes Modem zum Einsatz kommen, das teure Zukäufe von Zulieferern überflüssig macht. J.P. Morgan beziffert die Einsparungen durch solche Eigenentwicklungen auf rund 24 Euro pro Gerät. Die tatsächlichen Produktionsmehrkosten lägen damit bei lediglich 23 Euro pro Einheit.
Kamera-Revolution mit dickem Buckel
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Die wohl auffälligste Neuerung betrifft die Kamera. Branchenleaker wie Setsuna Digital berichten von einem grundlegend überarbeiteten Kameramodul. Der Hauptsensor wächst auf 1/1,12 Zoll bei 48 Megapixeln – ein deutlicher Sprung nach vorne. Dafür müssen die Kunden jedoch einen dickeren Kamerabuckel in Kauf nehmen: Das Modul wird rund zwei Millimeter höher und erreicht eine Gesamtdicke von knapp 13,8 Millimetern.
Ein neues variables Blenden-System soll für deutlich bessere Aufnahmen bei schlechtem Licht sorgen. Insider bezeichnen die Änderungen als die größten Hardware-Upgrades in der Geschichte der iPhone-Pro-Reihe.
Technische Eckdaten und Führungswechsel
Die Pro-Modelle kommen voraussichtlich im September 2026 auf den Markt – zeitgleich mit einem historischen Führungswechsel: Am 1. September übernimmt John Ternus den CEO-Posten von Tim Cook.
Die technischen Spezifikationen lesen sich beeindruckend:
- Prozessor: A20 und A20 Pro im 2-Nanometer-Verfahren
- Arbeitsspeicher: 12 Gigabyte RAM in allen Modellen
- Akku: Kapazitäten über 5.000 mAh für die Pro-Reihe
- Konnektivität: C2-Modem, vermutlich Eigenentwicklung
- KI: Überarbeitetes Siri auf Basis von Gemini-Technologie
- Farben: Dunkles Kirschrot, Hellblau, Silber und Grau
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Während das Standard-iPhone 18 Insidern zufolge erst Anfang 2027 erscheinen könnte, halten die Pro-Modelle am Herbst-Termin fest.
Internationale Preisunterschiede
Außerhalb der USA drohen deutlich höhere Aufschläge. In Indien etwa könnten die Preise für das Pro Max um 15 bis 16 Prozent steigen – verursacht durch Währungsschwankungen und Importzölle. Das Ende bestimmter Finanzierungsoptionen in der Region dürfte die Verkaufszahlen dort zusätzlich belasten.
Ob Apple die moderaten Preise auch in Europa durchhalten kann, bleibt abzuwarten. Die Abhängigkeit von US-Dollar-Wechselkursen und regionalen Steuern macht Prognosen für den deutschen Markt schwierig. Klar ist: Der iPhone-18-Pro-Zyklus wird zum Härtetest für Apples neue Kostenstrategie.
