Apple, QLC-Speicher

iPhone 18 Pro: Apple spart mit QLC-Speicher bei 1TB und 2TB

Veröffentlicht: 03.07.2026 um 02:15 Uhr, Redaktion boerse-global.de

Apple setzt bei großen iPhone-18-Pro-Modellen auf günstigere QLC-Speicher. Steigende Komponentenpreise treiben die Endkosten in die Höhe.

iPhone 18 Pro: Apple plant gemischte Flash-Speicher und höhere Preise
Nahaufnahme eines futuristischen Smartphones mit leuchtendem Bildschirm, der Datenmuster zeigt, Symbol für fortschrittliche Technologie und Speicher. Illustration mit AI erstellt übermittelt durch boerse-global.de

Für die kommende iPhone 18 Pro-Serie plant der Konzern offenbar den Einsatz unterschiedlicher Flash-Speicher-Technologien – je nach Speicherkapazität. Das geht aus aktuellen Branchenberichten hervor.

QLC statt TLC: Ein Kompromiss bei hohen Kapzitäten

Während die 256GB- und 512GB-Modelle weiterhin auf die schnelleren TLC-NAND-Chips (Triple-Level Cell) von Herstellern wie SK Hynix, Kioxia und SanDisk setzen sollen, zeichnet sich bei den größeren Varianten ein Wechsel ab. Die 1TB- und 2TB-Versionen könnten auf QLC-NAND (Quad-Level Cell) umsteigen.

Konkret soll das 1TB-Modell hauptsächlich mit SK Hynix QLC-Speicher ausgestattet werden, ein kleiner Teil könnte auf Samsung TLC-Komponenten zurückgreifen. Für die 2TB-Version ist Berichten zufolge ein Enterprise-Qualitäts-Chip von SK Hynix vorgesehen.

QLC-Technologie ermöglicht zwar höhere Speicherdichten und niedrigere Produktionskosten, bietet aber geringere Schreibgeschwindigkeiten und eine niedrigere Haltbarkeit als TLC. Branchenexperten gehen jedoch davon aus, dass die Leistungseinbußen für die meisten Nutzer kaum spürbar sein dürften.

Explodierende Komponentenpreise

Der Technologiewechsel kommt nicht von ungefähr. Apple sieht sich mit massiv gestiegenen Kosten für Speicherbausteine konfrontiert. Die Preise für Flash-Speicher sind drastisch gestiegen: Kostete ein 256GB-Chip einst umgerechnet rund 12 Euro, liegt er heute bei etwa 47 Euro. Noch extremer ist die Entwicklung beim Arbeitsspeicher: Die 12GB-DRAM-Module, die für das iPhone 18 Pro erwartet werden, verteuerten sich von rund 36 auf 134 Euro.

Um die Kosten in den Griff zu bekommen, führt Apple offenbar Gespräche mit chinesischen Speicherherstellern wie CXMT und YMTC. Dennoch dürften die Endkundenpreise steigen. Ersten Schätzungen zufolge könnte das iPhone 18 Pro bei etwa 1.290 Euro starten, das Pro Max bei rund 1.380 Euro – ein Aufschlag von bis zu 185 Euro gegenüber den Vorgängermodellen.

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Datenleck enthüllt Design und Technik

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Herzstück bleibt der A20 Pro-Chip, der in einer neuen „WMCM"-Bauweise gefertigt wird. Dabei sitzt der LPDDR5X-Arbeitsspeicher direkt neben dem Prozessor. Für bessere Kühlung sorgt ein größeres Vapor-Chamber-Kühlsystem. Das Dynamic Island soll kleiner ausfallen – Apple verlegt dafür den Infrarot-Fluter an eine andere Position.

Bei den Farben zeichnen sich Neuzugänge ab: Cherry Red (oder Dark Cherry), Hellblau und Silber-Grau. Die Rückseite soll einen Zweiton-Lack erhalten, das Apple-Logo wird verspiegelt.

Modem-Zwitter: Qualcomm für USA, Apple-Chip für den Rest

Spannend wird es beim Mobilfunkmodem. In den USA sollen die neuen iPhones weiterhin Qualcomm-Modems mit mmWave-Unterstützung nutzen. Internationale Modelle könnten dagegen Apples hauseigenen C2-Chip erhalten – der allerdings kein mmWave beherrscht.

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Ausblick: Das faltbare iPhone kommt

Über die Standardmodelle hinaus bereitet Apple offenbar ein völlig neues Gerät vor. Zulieferer wurden bereits angewiesen, Komponenten für rund zehn Millionen Einheiten eines faltbaren „iPhone Ultra" zu produzieren. Das Gerät soll ein 5,5-Zoll-Außendisplay haben, das sich zu einem 7,8-Zoll-Hauptbildschirm aufklappen lässt. Der Preis könnte bei über 2.300 Euro liegen.

Insgesamt plant Apple für 2026 die Produktion von mehr als 220 Millionen iPhones. Die offizielle Vorstellung der iPhone 18 Pro-Serie wird für Anfang September erwartet.

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