iPhone 18 Pro: Größerer Akku statt SIM-Slot ab September
28.06.2026 - 15:09:22 | boerse-global.de
Apple treibt seine Anpassungen für den europäischen Markt mit einer Reihe von Software-Updates und Hardware-Änderungen voran. Im Zentrum stehen die Abkehr vom physischen SIM-Slot beim kommenden iPhone 18 Pro sowie neue Funktionen für Drittanbieter-Geräte.
iPhone 18 Pro: Mehr Akku, kein SIM-Slot
Die europäische Version des iPhone 18 Pro, dessen Marktstart für den 9. September 2026 erwartet wird, setzt vollständig auf eSIM-Technologie. Das hat einen handfesten Vorteil: Der freiwerdende Platz ermöglicht einen größeren Akku mit 4.288 mAh Kapazität – rund 5,7 Prozent mehr als die 4.056 mAh in Modellen mit physischem SIM-Slot für andere Märkte.
Das Herzstück des neuen Flaggschiffs bildet der A20 Pro-Chip, gefertigt im 2-Nanometer-Verfahren. Analysten rechnen jedoch mit einem Preisanstieg von 90 bis 180 Euro für das Pro-Modell. Grund dafür sind steigende Komponentenkosten, insbesondere für hochkapazitive Speicherchips.
Steigende Preise bei MacBook und iPad
Die höheren Speicherkosten schlagen bereits jetzt auf die gesamte Produktpalette durch. Das 512GB MacBook Air kostet nun 1.170 Euro (zuvor 990 Euro). Beim 128GB iPad Air stieg der Preis auf 675 Euro – ein Plus von 135 Euro. Auch das Einstiegsmodell MacBook Neo verteuerte sich von 540 auf 630 Euro.
iOS 26.6: Anti-Diebstahl-Funktion in der Beta
Am heutigen Sonntag veröffentlichte Apple die zweite Beta von iOS 26.6. Sie führt einen neuen Anti-Diebstahl-Schutz sowie angepasste Kontaktsperr-Limits ein. Parallel arbeitet der Konzern bereits an iOS 27, das deutlich erweiterte KI-Funktionen bieten soll.
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Bereits am Samstag kündigte Apple die Stabilitäts-Updates macOS Tahoe 26.5.2 und iOS 26.5.2 an. Diese bauen auf iOS 26.5 auf, das mit der verschlüsselten RCS-Kommunikation zwischen Android und iPhone einen Meilenstein setzte. Google Messages ergänzte im Juni 2025 weitere Funktionen wie Chat-Theme-Anpassungen und erweiterte Reaktionsmöglichkeiten für plattformübergreifende Nachrichten.
Amazfit-Uhren erhalten iOS-Integration
Die Funktionalität von iOS 26.5 öffnet sich nun auch für Drittanbieter-Hardware. Der Wearable-Hersteller Zepp Health kündigte an, dass seine Marke Amazfit interaktive iOS-Benachrichtigungen für ausgewählte Smartwatch-Modelle in Europa einführt.
Ab dem 30. Juni 2026 können iPhone-Nutzer in der EU diese Funktion in der Beta-Version nutzen. Unterstützt werden unter anderem die Modelle Bip Max, Active 3 Premium sowie mehrere Geräte der T-Rex-Serie. Voraussetzung sind das aktuelle Zepp-App-Update und iOS 26.5 oder höher.
AirPods-Firmware und Ausblick auf iOS 27
Im Juni 2026 veröffentlichte Apple zudem ein Routine-Firmware-Update (Version 8B41) für die AirPods Pro 2, AirPods Pro 3 und die Beats Studio Buds. Branchenbeobachter vermuten, dass das Update die Geräte auf einen benutzerdefinierten Equalizer vorbereitet, der in künftigen Softwareversionen erwartet wird.
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Die Entwickler-Beta von iOS 27 gibt bereits erste Einblicke in Apples strategische Ausrichtung. Sie enthält ein KI-Framework, das über eine neue Komponente namens SearchPartnerInferenceProvider auf die Bildersuche von Baidu verweist. Zudem enthält die Beta Systemanweisungen für Siri AI, die den Datenschutz priorisieren – etwa durch die Verweigerung von Webseiten-Zusammenfassungen aus URLs.
Weitere identifizierte Funktionen umfassen eine dedizierte Siri-App mit Gesprächskontinuität, generative KI-Tools in der Fotos-App sowie ein AirDrop-Protokoll, das Berichten zufolge bis zu 80 Prozent schneller sein soll als Vorgängerversionen. Bestimmte KI-Funktionen wie die KI-Diktierfunktion könnten jedoch Geräte mit mindestens 12 GB Arbeitsspeicher voraussetzen – das würde sie auf das iPhone 17 Pro und neuere Modelle beschränken.
