Max, Apple

iPhone 18 Pro Max: Apple drückt OLED-Preise um 20 Prozent

Veröffentlicht am: 24.07.2026 um 15:42 Uhr | Redaktion boerse-global.de

Apple drückt bei OLED-Panels für das iPhone 18 die Preise, um gestiegene Ausgaben für 2nm-Chips und Speicher auszugleichen.

Apple senkt Display-Kosten für iPhone 18 trotz Chip-Teuerung
Ein modernes High-End-Smartphone auf einem minimalistischen Schreibtisch, das die fortschrittliche Display-Technologie hervorhebt. Illustration mit AI erstellt übermittelt durch boerse-global.de

Angesichts massiv steigender Ausgaben für Halbleiterkomponenten und Arbeitsspeicher verfolgt der US-Technologiekonzern Apple eine strikte Kostensenkungsstrategie bei anderen Hardware-Bausteinen. Wie Branchenberichte im Juli 2026 verdeutlichen, konzentriert sich das Unternehmen dabei insbesondere auf die Display-Sparte. Ziel sei es, die Preise für OLED-Panels der kommenden iPhone-Generation signifikant zu senken, um die Teuerungen bei 2nm-Chips und Speichermodulen abzufedern.

Verhandlungen über OLED-Preise für das iPhone 18

Im Zentrum der Bemühungen steht das iPhone 18 Pro Max, für dessen OLED-Bildschirme Apple eine Preissenkung von rund 20 Prozent anstrebe. Den vorliegenden Informationen zufolge dränge der Konzern seine Zulieferer dazu, die Kosten pro Panel von derzeit etwa $80 auf ein Zielniveau zwischen ~$66,50 und ~$70 zu reduzieren. Diese Verhandlungen finden vor dem Hintergrund einer prognostizierten Markteinführung der neuen Modellreihe im September 2026 statt.

Trotz der angestrebten Einsparungen zeichnet sich für die Endverbraucher eine Verteuerung der Geräte ab. Das iPhone 18 Pro und das Pro Max könnten zu Preisen ab $1.299 beziehungsweise $1.399 starten. Besonders deutlich wird die Preisentwicklung am Beispiel des chinesischen Marktes: Dort wird für das iPhone 18 Pro Max ein Einstiegspreis von rund CNY 11.000 (etwa $1.560) erwartet. Dies entspräche einem Anstieg von zirka CNY 1.000 im Vergleich zum direkten Vorgängermodell.

Anzeige

Während Apple die Hardware-Kosten optimiert, sollten Nutzer sicherstellen, dass sie die bereits vorhandenen Funktionen ihres Geräts voll ausschöpfen. Dieses kostenlose Lexikon erklärt Ihnen die 53 wichtigsten iPhone-Begriffe in einfachen Worten – inklusive praktischer Aussprachehilfen. 53 iPhone-Begriffe jetzt kostenlos entdecken

Lieferkontingente und Produktionskomplexität bei Samsung und LG

Für die Produktion der Displays setzt Apple weiterhin auf seine langjährigen Partner Samsung Display und LG Display. Samsung Display soll laut aktuellen Planungen insgesamt 46 Millionen Panels für die iPhone 18 Serie liefern. Davon entfallen 2 Millionen Einheiten auf das Basismodell, 18 Millionen auf die Pro-Variante und 26 Millionen auf das Pro Max. LG Display steuert voraussichtlich 41 Millionen Panels bei, wovon 1 Million für das Standardmodell, 19 Millionen für das Pro und 21 Millionen für das Pro Max vorgesehen sind.

Branchenbeobachtern zufolge haben beide Hersteller die geforderten Preisreduzierungen akzeptiert, obwohl die Fertigung der Panels durch den Einsatz der sogenannten M16-OLED-Technologie komplexer geworden ist. Während sich der Präsident von LG Display, Jeong Chul-dong, zuversichtlich für das zweite Halbjahr 2026 zeigte, warnte Lee Cheong, Präsident von Samsung Display, vor den Auswirkungen der sogenannten „Chipflation“ und prognostizierte ein schwieriges Marktumfeld in den kommenden Monaten.

Anzeige

Neue Technik-Generationen bringen oft komplexe Fachbegriffe mit sich, die im Alltag für Verwirrung sorgen können. Erhalten Sie hier ein kostenloses PDF mit klaren Erklärungen statt Technik-Blabla, das bereits von über 455 Lesern empfohlen wurde. Kostenloses iPhone-Lexikon jetzt herunterladen

Ursachen für den Kostendruck bei Hardware-Komponenten

Die Notwendigkeit zur Kostenkontrolle bei den Displays resultiert primär aus der Preisentwicklung bei anderen Kernkomponenten. Experten verweisen auf die hohen Kosten für die Produktion neuer 2nm-Chips sowie auf kontinuierlich steigende Preise für Arbeitsspeicher. Diese Entwicklung ist kein Apple-spezifisches Phänomen; auch andere Smartphone-Hersteller reagieren auf die steigenden Speicherpreise. Ein beobachtbarer Trend sei hierbei der vermehrte Einsatz von günstigeren flexiblen OLED-Displays mit niedrigerer Auflösung, um die Gesamtkosten der Geräte in einem marktfähigen Rahmen zu halten.

Durch den Druck auf die Display-Zulieferer versucht Apple, den durch die Halbleiterindustrie verursachten Margenverlust zumindest teilweise zu kompensieren. Ob diese Strategie ausreicht, um die Verkaufspreise für Endkunden stabil zu halten, bleibt angesichts der prognostizierten Preiserhöhungen für die kommenden Pro-Modelle fraglich.

Disclaimer zu unseren Artikeln: Keine Anlageberatung, keine Kauf- oder Verkaufsempfehlung. Angaben zu Kursen, Unternehmen und Märkten ohne Gewähr; Änderungen jederzeit möglich. Börsengeschäfte können zu hohen Verlusten führen. Unsere Beiträge werden ganz oder teilweise automatisiert mit Unterstützung von AI erstellt und geprüft.

de | wissenschaft | 69862988 |