iPhone 18 Pro Max: Variable Blende bringt Vorteile bei Innenraumfotos
Veröffentlicht am: 25.09.2026 um 14:52 Uhr | Redaktion boerse-global.de
In aktuellen Praxisvergleichen zwischen dem iPhone 18 Pro Max und seinem VorgĂ€ngermodell werden deutliche Unterschiede in der Abbildungsleistung sichtbar, die primĂ€r auf die EinfĂŒhrung einer variablen Blende zurĂŒckzufĂŒhren sind.
WÀhrend das neue Flaggschiff in Tageslichtsituationen kaum Abweichungen zum iPhone 17 Pro Max zeigt, ergeben sich laut Berichten vom 25. September 2026 bei Innenraumaufnahmen und schwierigen LichtverhÀltnissen messbare Vorteile. Das System ermöglicht eine Steuerung zwischen f/1,48 und f/4,0, was sich unmittelbar auf die Belichtungszeit und die Lichtempfindlichkeit auswirkt.
Fortschritte in der BildqualitÀt und variable Lichtsteuerung
Ein direkter Vergleich bei Innenraumbeleuchtung zeigt, dass beide GerĂ€te bei einem ISO-Wert von 200 arbeiten, das iPhone 18 Pro Max jedoch eine Verschlusszeit von 1/33 s nutzt, wĂ€hrend das VorgĂ€ngermodell auf 1/50 s zurĂŒckgreift.
Durch die variable Blende kann das System bei f/1,48 einen ISO-Wert von 320 bei 1/25 s erreichen, wĂ€hrend eine Einstellung von f/4,0 zu ISO 1600 bei 1/19 s fĂŒhrt. In der praktischen Anwendung resultiert dies laut Testern in helleren Bildern, weicheren HDR-ĂbergĂ€ngen und einer höheren Anzahl an Farbnuancen. Im Telezoombereich wurde hingegen eine sichtbare NachschĂ€rfung beobachtet.
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Im Bereich der PortrĂ€t- und Gruppenfotografie bietet die neue Hardware ebenfalls Vorteile. Laut einem DXOMARK-Testbericht vom 24. September 2026 schaltet die Hauptkamera bei Aufnahmen mit mehreren Personen automatisch auf die Blende f/4,0 um. Dies vergröĂert die SchĂ€rfentiefe und sorgt fĂŒr eine bessere HintergrundschĂ€rfe im Vergleich zum iPhone 17 Pro.
Trotz dieser Verbesserungen erzielt das iPhone 18 Pro im DXOMARK-Bildscore 172 Punkte und belegt damit den zweiten Platz hinter dem Huawei Pura 80 Ultra, das mit 175 Punkten die Spitzenposition hÀlt. Das Konkurrenzmodell Pixel 11 Pro XL verzichtet auf eine variable Blende und optimiert die SchÀrfe stattdessen softwareseitig primÀr auf Gesichter.
Technische Basis und Rechenleistung des A20-Pro-Chips
Das iPhone 18 Pro Max basiert auf dem neuen A20-Pro-Chip, der erstmals in einem 2-Nanometer-Verfahren gefertigt wird. Die Architektur umfasst eine 6-Kern-CPU und eine 7-Kern-GPU. Apple beziffert die Steigerung der Grafikleistung auf 40 Prozent gegenĂŒber dem A19 Pro.
Um die WÀrmeentwicklung zu kontrollieren, wurde die FlÀche der Vapor Chamber verdreifacht. In Benchmarks wie Geekbench 7 erreicht das GerÀt 4.735 Punkte im Single-Core- und 12.545 Punkte im Multi-Core-Test. Die Rechenleistung bei Machine-Learning-Aufgaben stieg laut Herstellerangaben durch die Verdopplung der Neural-Engine-Kerne ebenfalls um 40 Prozent.
Das Display misst 6,9 Zoll und nutzt ein Super Retina XDR Panel mit ProMotion-Technologie bis 120 Hz. Die Spitzenhelligkeit wird mit bis zu 3.000 nits angegeben, wobei Labormessungen Werte von 2.722 nits bestÀtigten.
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Eine bauliche VerĂ€nderung betrifft die Dynamic Island, die verkleinert wurde, da die Infrarotkamera fĂŒr Face-ID nun unter dem Display platziert ist. Dies fĂŒhrte vereinzelt zu Berichten ĂŒber Schwierigkeiten bei der Erkennung in Verbindung mit bestimmten Brillen oder Schutzfolien.
Akkulaufzeit, GehÀuse und Preisstruktur
Das GehÀuse des iPhone 18 Pro Max besteht weiterhin aus Aluminium, wobei das Gewicht auf 249 Gramm angestiegen ist. Damit ist es das bisher schwerste Pro-Max-Modell. Die AkkukapazitÀt wurde auf 5.391 mAh (SIM-Variante) gesteigert, was eine Videowiedergabe von bis zu 45 Stunden ermöglicht.
Ein Ladevorgang mit einem 60-Watt-Adapter fĂŒllt den Energiespeicher in etwa 15 Minuten zur HĂ€lfte auf; eine vollstĂ€ndige Ladung dauert rund 55 Minuten.
Die Preisgestaltung fĂŒr den europĂ€ischen Markt zeigt deutliche Steigerungen gegenĂŒber dem VorgĂ€nger. Das iPhone 18 Pro Max mit 256 GB Speicher startet bei 1.629 Euro, was einem Aufpreis von 150 Euro entspricht. FĂŒr die 1-TB-Version werden 2.379 Euro fĂ€llig, wĂ€hrend das Spitzenmodell mit 2 TB Speicher fĂŒr 3.129 Euro angeboten wird.
Letzteres nutzt laut technischen Analysen langsameren QLC-Speicher. Das GerĂ€t ist in den Farben Schwarz, Silber, Glacier und Burgund erhĂ€ltlich. Parallel zum Verkaufsstart unterstĂŒtzen Drittanbieter wie Leica mit der App LUX 2.0 und Blackmagic mit der Camera-App 3.5 die manuellen Steuerungsmöglichkeiten der neuen variablen Blende.
