Standard-Modelle, KI-Features

iPhone 18: Standard-Modelle verlieren KI-Features wegen 9 GB RAM

Veröffentlicht: 06.07.2026 um 14:15 Uhr, Redaktion boerse-global.de

Apples Basismodelle des iPhone 18 erhalten nur 9 GB RAM und verpassen damit die Voraussetzung für die anspruchsvollsten KI-Funktionen von iOS 27.

iPhone 18 Standard: KI-Einschränkungen durch weniger RAM
Zukunftssmartphone mit leuchtenden KI-Mustern auf dem Bildschirm, daneben ein dunkleres, weniger fortschrittliches Telefon. Illustration mit AI erstellt übermittelt durch boerse-global.de

Grund ist ein überraschender Hardware-Kompromiss.

Während Apple seine Pro-Modelle mit 12 Gigabyte Arbeitsspeicher für die anspruchsvollsten KI-Funktionen rüstet, müssen Käufer des normalen iPhone 18 und des günstigeren 18e mit nur 9 GB RAM auskommen. Das reicht Branchenbeobachtern zufolge nicht aus, um die fortschrittlichsten Features des neuen Betriebssystems iOS 27 zu unterstützen.

Die 12-GB-Hürde für Apple Intelligence

Der renommierte Analyst Ming-Chi Kuo und weitere Branchenkenner gehen davon aus, dass die aufwendigsten KI-Funktionen einen Speicher von mindestens 12 GB voraussetzen. Diese Grenze erreichen nur die teureren Modelle: das iPhone 18 Pro, das Pro Max und das erwartete faltbare „Ultra“-Modell. Auch die iPhone-17-Pro-Serie und das kommende iPhone Air sollen die 12-GB-Marke halten.

Die Standardmodelle werden damit zum „KI-Kompromiss“ innerhalb des Apple-Ökosystems. Zwar steigt ihr Arbeitsspeicher von 8 auf 9 GB – ein Schritt nach oben, der aber an der entscheidenden Schwelle scheitert.

Welche Features fehlen – und welche bleiben

Konkret sollen mindestens zwei Funktionen den Basismodellen vorenthalten bleiben:

  • Ausdrucksstarke Siri-Stimmen mit individuellen Anpassungsmöglichkeiten
  • Eine verbesserte KI-Diktierfunktion mit Offline-Unterstützung
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Beide Features benötigen die volle Rechenleistung und den größeren Speicher der Pro-Modelle. Grundlegende KI-Assistenten sollen dagegen auch auf den günstigeren iPhones laufen. Die stabile version von iOS 27 mit diesen Funktionen wird für Herbst 2026 erwartet, nach einer Beta-Phase.

A20-Chip und teure Komponenten

Die gesamte iPhone-18-Familie setzt auf den neuen A20-Chip in 2-Nanometer-Fertigung. Doch es gibt Unterschiede: Der A20 Pro in den Premium-Modellen arbeitet mit einem 96-Bit-LPDDR6-Speicher – einem Wechsel von der bisherigen 64-Bit-Architektur. Das Ergebnis: eine Bandbreite von rund 102 GB/s.

Diese Technik hat ihren Preis. Die Speicherkosten für die Premium-Modelle könnten auf umgerechnet rund 145 Euro pro Einheit steigen – ein massiver Anstieg von zuvor etwa 39 Euro. Um die Kosten zu dämpfen, sucht Apple offenbar die Genehmigung, RAM-Komponenten vom chinesischen Hersteller CXMT zu beziehen. Bei den 1-TB- und 2-TB-Modellen könnte zudem langsamerer QLC-NAND zum Einsatz kommen.

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Stufenweiser Start und höhere Preise

Apple plant offenbar eine gestaffelte Markteinführung:

  • September 2026: iPhone 18 Pro, Pro Max und das faltbare Ultra-Modell
  • März oder April 2027: Standard-iPhone 18 und iPhone 18e

Die Kunden müssen sich auf höhere Einstiegspreise einstellen. Analysten rechnen mit Aufschlägen zwischen 100 und 200 Euro – bedingt durch die teureren Speicherchips und die aufwendige 2-nm-Fertigung. Das iPhone 18 Pro könnte demnach bei rund 1.300 Euro starten. Die genauen Preise für den deutschen Markt stehen noch nicht fest, die internationalen Schätzungen deuten jedoch auf deutliche Sprünge nach oben hin.

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