iPhone 20: Apple plant radikalsten Umbau seit dem iPhone X
Veröffentlicht am: 31.07.2026 um 12:13 Uhr | Redaktion boerse-global.de
Apple bereitet offenbar einen tiefgreifenden Umbau seines Smartphone-Flaggschiffs vor. Zum zwanzigsten JubilĂ€um des iPhones im Jahr 2027 soll das kommende iPhone 20 einen Designsprung vollziehen, der in seinem AusmaĂ mit der EinfĂŒhrung des iPhone X verglichen wird. Berichten zufolge markiert dieses Modell den Ăbergang zu einem nahezu randlosen GerĂ€t mit weitreichenden technischen Eigenentwicklungen bei Prozessoren, Modems und Kamerakomponenten.
Randloses Display und haptische Bedienung
Ein zentrales Merkmal der neuen Generation ist das Display, das mit einem Rahmen von lediglich 1,1 mm nahezu die gesamte Frontseite einnimmt. Apple setzt hierbei auf ein vierfach gekrĂŒmmtes Glasdesign mit sogenannten Mikro-Kurven, das auch als âLiquid Glass Designâ bezeichnet wird. Um die optische Unterbrechung der Anzeige zu minimieren, soll die Face-ID-Technik vollstĂ€ndig unter das Display wandern. Die bisherige Display-Aussparung, bekannt als Dynamic Island, könnte dadurch entweder drastisch verkleinert werden oder gĂ€nzlich entfallen. Technisch wird die Umsetzung voraussichtlich durch Samsung OLED-Panels ohne Polarisator realisiert.
Bei der Bedienung des GehĂ€uses plant der Konzern den Verzicht auf mechanische Bauteile. Statt herkömmlicher Knöpfe sollen haptische FlĂ€chen zum Einsatz kommen, die einen Tastendruck simulieren. Diese Entwicklung wird intern unter dem Namen âProject Bongoâ gefĂŒhrt. Das GehĂ€use selbst könnte zudem wieder verstĂ€rkt auf Titan als Material setzen, um StabilitĂ€t und Gewicht zu optimieren.
Technologische UnabhÀngigkeit durch Eigenentwicklungen
Im Inneren des iPhone 20 wird der A21-Chip erwartet, der erstmals im hochmodernen 2nm-Verfahren gefertigt werden soll. ErgĂ€nzt wird die Recheneinheit durch schnellen HBM-Speicher (High Bandwidth Memory). Eine wesentliche strategische Neuerung stellt das erste Apple-eigene Modem dar. Dieses soll Berichten zufolge nun auch in den fĂŒr den US-Markt bestimmten Modellen debĂŒtieren und damit die AbhĂ€ngigkeit von externen Zulieferern weiter reduzieren.
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Auch in der optischen Erfassung geht Apple neue Wege. Erstmals sollen eigene Bildsensoren verbaut werden, die auf der LOFIC-Technologie basieren. Diese Sensoren sollen einen Dynamikumfang von bis zu 20 Blendenstufen ermöglichen, was eine deutliche Steigerung der BildqualitÀt bei schwierigen LichtverhÀltnissen verspricht. Die Energieversorgung wird voraussichtlich durch einen Silizium-Akku sichergestellt, dessen KapazitÀt mit bis zu 6.000 mAh angegeben wird.
Marktpositionierung und Modellvarianten
Das JubilĂ€ums-Modell wird voraussichtlich in zwei GröĂen mit Displaydiagonalen von 6,3 und 6,9 Zoll erscheinen. Die Entwicklung findet laut Branchenberichten parallel zur iPhone 19 Pro-Serie statt, was die Tragweite des Projekts unterstreicht. In Fachkreisen wird spekuliert, ob das GerĂ€t schlicht als iPhone 20 firmiert oder analog zum zehnten JubilĂ€um eine abweichende Sonderbezeichnung erhĂ€lt.
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Die offizielle Vorstellung der neuen GerĂ€tegeneration wird fĂŒr den Herbst 2027 erwartet, genau zwei Jahrzehnte nach dem Verkaufsstart des ersten iPhones. Neben dem radikal ĂŒberarbeiteten Standarddesign wird zudem ĂŒber die gleichzeitige EinfĂŒhrung eines zweiten, faltbaren iPhone-Modells berichtet. Die Massenproduktion der neuen GehĂ€useformen gilt aufgrund der komplexen Glasbiegung derzeit noch als eine der gröĂten produktionstechnischen Herausforderungen fĂŒr die kommenden Monate.
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