Apple, Bildschirme

iPhone 20 Pro: Apple testet 6,4-Zoll-Display für 2027

Veröffentlicht am: 05.08.2026 um 00:32 Uhr | Redaktion boerse-global.de

Apple testet für die iPhone-20-Serie größere Bildschirme und eine unsichtbare Face-ID-Technologie. Die Jubiläumsmodelle sollen zudem mit effizienteren Chips ausgestattet werden.

iPhone 20: Apple plant größere Displays und Under-Display Face ID
Ein futuristischer Smartphone-Prototyp mit rahmenlosem Display und abgerundeten Glaskanten in einer professionellen Studioaufnahme. Illustration mit AI erstellt übermittelt durch boerse-global.de

Apple bereitet offenbar weitreichende Designänderungen für die übernächste Generation seiner Smartphones vor. Jüngsten Berichten zufolge testet der Technologiekonzern derzeit neue Displaygrößen für die Modelle des Jahres 2027, das als 20-jähriges Jubiläumsjahr des iPhones gilt. Dabei sollen insbesondere die Pro-Varianten der iPhone-20-Serie in ihren Abmessungen wachsen, um die Bildschirmfläche weiter zu maximieren.

Evolution der Displaymaße und rahmenloses Design

Informationen eines Brancheninsiders zufolge experimentiert Apple für das iPhone 20 Pro mit einer Displaydiagonale von 6,4 Zoll. Für das iPhone 20 Pro Max stehe sogar ein 7-Zoll-Display im Fokus der Tests. Dies würde eine Abkehr von den aktuellen Maßen bedeuten, die seit dem Jahr 2024 bei 6,3 Zoll für das kleinere Pro-Modell und 6,9 Zoll für die Max-Variante liegen. Bloomberg bestätigte in diesem Zusammenhang, dass Apple die Arbeiten an zwei unterschiedlichen Displaygrößen beschleunigt habe.

Trotz der Vergrößerung der Diagonale solle das Seitenverhältnis der Bildschirme unverändert bleiben. Das Design werde demnach als rahmenlos beschrieben, wobei ein sogenanntes Quad-Curve-Design zum Einsatz kommen könnte, bei dem das Glas auf allen vier Seiten leicht abgerundet ist. Konkret messe das 6,4-Zoll-Display etwa 6,8 mal 14,8 Zentimeter, was einer Steigerung der aktiven Fläche um 3,2 Prozent entspräche. Das größere 7-Zoll-Modell komme auf Maße von 7,4 mal 16,2 Zentimeter, womit die Fläche um 3 Prozent zunähme. In früheren Berichten war für das Pro Max alternativ eine Diagonale von 6,96 Zoll im Gespräch, die auf einem OLED-Panel von Samsung basieren könnte.

Technologische Integration unter dem Display

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Neben den physischen Maßen stehen technologische Neuerungen im Bereich der Sensorik im Vordergrund. Marktbeobachter gehen davon aus, dass Apple die sogenannte Under-Display Face ID implementieren möchte. Dies würde bedeuten, dass die für die Gesichtserkennung notwendige Hardware unsichtbar unter dem Bildschirm verbaut wird. In der Folge könnte die bisherige Aussparung im Display, die Dynamic Island, deutlich reduziert oder vollständig eliminiert werden.

Ergänzt werden diese Entwicklungen durch den möglichen Einsatz der CoE-Display-Technologie (Color Filter on Encapsulation), die eine dünnere Bauweise ermöglicht. Zudem seien neue Treiberchips in einer 16-Nanometer-Fertigung im Gespräch. Ein weiteres Merkmal der kommenden Pro-Serie könnte ein Rahmen sein, der sich am Design des iPhone Air orientiert und so eine besonders schlanke Ästhetik unterstützt.

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Effizienzgewinne durch neue Chip-Generation und Kühlung

Für die Leistungsfähigkeit der Jubiläums-Modelle werde die Integration des A20-Pro-Chips erwartet. Dieser solle im fortschrittlichen 2-Nanometer-Verfahren gefertigt werden. Branchenanalysten rechnen bei dieser neuen Architektur mit einem Leistungsplus von 15 Prozent sowie einer Steigerung der Energieeffizienz um 30 Prozent im Vergleich zu den Vorgängermodellen. Zudem gibt es Spekulationen über einen A21-Chip und den Einsatz von Silizium-Batterien.

Um die Wärmeentwicklung der leistungsstarken Komponenten zu bewältigen, solle die iPhone-20-Serie über ein verbessertes Kühlsystem verfügen. Berichten zufolge ist eine Dampfkammer vorgesehen, die etwa 1 Zoll größer ausfällt als bei aktuellen Pro-Modellen. Für das iPhone 20 Pro Max wird zudem ein Akku mit einer Kapazität von 6.000 Milliamperestunden sowie die Unterstützung für Reverse Wireless Charging, also das kabellose Laden anderer Geräte über das Smartphone, diskutiert.

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