iPhone 20 Pro Max: Apples größtes Display mit 7 Zoll geplant
Veröffentlicht am: 12.08.2026 um 07:22 Uhr | Redaktion boerse-global.de
Neue Informationen zu kommenden Hardware-Spezifikationen von Apple deuten auf eine signifikante Vergrößerung des Displays beim künftigen iPhone 20 Pro Max hin. Berichten vom 12. August 2026 zufolge soll das Spitzenmodell mit einem 7-Zoll-Bildschirm ausgestattet werden, was das bislang größte Display in der Geschichte des iPhones markieren würde. Das Design werde dabei maßgeblich durch Glaselemente geprägt sein und nahezu ohne sichtbare Gehäuserahmen auskommen.
Technologische Neuerungen beim Display und Chipsatz
Zusätzlich zur Vergrößerung des Pro-Max-Modells kursieren Details zum iPhone 20 Pro, das voraussichtlich über ein 6,4-Zoll-Display verfügen wird. Informationen eines Branchen-Leakers zufolge plane Apple für das iPhone 20 Pro Max ein an vier Seiten gewölbtes, fast rahmenloses Display. Als exklusiver Lieferant für diese speziellen Quad-Curved-Panels wird der südkoreanische Hersteller Samsung genannt.
Ein technologischer Sprung wird zudem bei den internen Komponenten erwartet. Der neue Display-Treiber-Chip soll demnach im 16nm-Verfahren gefertigt werden, was eine deutliche Steigerung der Effizienz gegenüber dem bisherigen 28nm-Prozess verspricht. Diese Optimierungen könnten dazu beitragen, den Energiebedarf der immer größer werdenden Bildschirme besser zu bewältigen.
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Kontroverse um das Gehäusedesign zum Jubiläum
Hinsichtlich der äußeren Gestaltung gibt es widersprüchliche Berichte über die Ausrichtung des Konzerns für das Jahr 2027, das den 20. Jahrestag des iPhones markiert. Während Analysten des Bankhauses Jefferies behaupteten, ein ursprünglich geplantes „All-Glass“-iPhone sei aufgrund mangelnder Produktionsausbeute gestoppt worden, widersprach Mark Gurman von Bloomberg dieser Darstellung. Die Entwicklung eines glaszentrierten Redesigns für die Modelle mit den internen Bezeichnungen V73 und V74 sei weiterhin im Plan.
Dieses Design sehe vor, dass Front- und Rückseite aus Glas bestehen, die sich um die Kanten des Geräts wölben und lediglich durch ein dünnes Metallband verbunden werden. Eine noch ambitioniertere Version, die vollständig auf Metall verzichtet hätte, sei jedoch aufgrund von Fertigungsschwierigkeiten bereits in einem frühen Stadium verworfen worden. Die aktuellen Entwürfe befänden sich in einer fortgeschrittenen Testphase und gelten als weitgehend festgelegt.
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Wirtschaftliche Auswirkungen und Marktreaktion
Die Berichte über die komplexen Fertigungsprozesse und potenzielle Verzögerungen bei einem vollumfänglichen Glas-Gehäuse lösten am Markt Reaktionen aus. Analyst Edison Lee von Jefferies stufte die Apple-Aktie auf „Underperform“ herab und senkte das Kursziel von 285,56 US-Dollar auf 263,66 US-Dollar. Die Schätzungen für den Verkaufspreis eines hypothetischen All-Glass-Modells lagen zuvor bei rund 2.060 US-Dollar.
Infolge der Einschätzung von Jefferies und der Berichte über die schwierige Massenproduktion der gewölbten Displays gab die Apple-Aktie um 2,1 Prozent nach. Die Absage an eine reine Glaskonstruktion wird in Branchenkreisen als Rückschlag für das Segment der hochpreisigen Premium-Geräte gewertet, insbesondere vor dem Hintergrund steigender Kosten für Speicherkomponenten. Dennoch bleibt die Erwartungshaltung für die Jubiläumsmodelle im Jahr 2027 hoch, da Apple mit dem glaszentrierten Ansatz weiterhin eine tiefgreifende optische Veränderung der Produktlinie anstrebt.
