Kurzbefehle, GPS

iPhone-Diebstahl: Kurzbefehle sammeln GPS und Fotos automatisch

Veröffentlicht am: 05.08.2026 um 11:13 Uhr | Redaktion boerse-global.de

Neue iOS-Automationen sammeln bei Diebstahl heimlich Beweise. Apple erweitert zudem den Versicherungsschutz und das BSI warnt vor Bluetooth-Lücken.

iPhone-Diebstahl: So wird das Gerät zur Beweisfalle mit AppleCare One
Ein modernes iPhone auf einem dunklen Schreibtisch als Symbol für mobile Sicherheit und technische Beweissicherung. Illustration mit AI erstellt übermittelt durch boerse-global.de

Verlorene oder gestohlene iPhones lassen sich mit einer cleveren Automation in eine Beweisfalle verwandeln. Die Kurzbefehle-App des iPhones kann bei Diebstahl eigenständig GPS-Daten, Fotos und Geräteinfos sammeln und an eine Vertrauensperson mailen.

Die persönlichen Automationen laufen dabei komplett im Hintergrund – ohne dass der Dieb etwas merkt. Sobald ein bestimmter Auslöser greift, schießt die Kamera Fotos, erfasst den Standort und liest Gerätedaten aus. Die gesammelten Indizien gehen automatisch per E-Mail raus. So bleibt die Beweiskette auch dann erhalten, wenn das Gerät nicht mehr in der Hand des Besitzers ist.

AppleCare One: Neuer Diebstahlschutz ab 20,99 Euro

Seit dem 4. August 2026 bündelt Apple seinen Versicherungsschutz in Deutschland im Abo-Modell AppleCare One. Der Basistarif kostet 20,99 Euro im Monat und deckt bis zu drei Geräte ab. Jedes weitere Gerät schlägt mit 5,99 Euro extra zu Buche.

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Der erweiterte Diebstahlschutz gilt jetzt nicht mehr nur fürs iPhone, sondern auch für iPad und Apple Watch. Bis zu zwei Schadensfälle pro Jahr sind abgedeckt. Die Aktivierung läuft über die Systemeinstellungen unter „Garantie und Service“. Geräte bis vier Jahre können aufgenommen werden, bei AirPods liegt die Grenze bei einem Jahr. Bestehende Einzelverträge lassen sich ins Sammel-Abo umwandeln.

BSI warnt: Bluetooth aus – Sicherheitslücken entdeckt

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik rät aktuell, Bluetooth am Smartphone abzuschalten, wenn es nicht gebraucht wird. Hintergrund sind Schwachstellen wie „Whisperpair“, die spezialisierte IT-Dienstleister aufgespürt haben. Angreifer könnten darüber Befehle an Geräte senden oder Kommunikationsdaten abgreifen.

Das Risiko gilt im Alltag zwar als moderat – die Deaktivierung minimiert aber Abhörrisiken und schont nebenbei den Akku.

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Neben der Bluetooth-Deaktivierung gibt es weitere wichtige Handgriffe, um das iPhone optimal und sicher zu bedienen. Apple-Experte Detlef Meyer verrät in seinem Gratis-Leitfaden, welche kritischen Einstellungen viele Nutzer nach einem Update übersehen. Kostenlosen Update-Guide jetzt sichern

SuperDuper! 4: Backups bis zu zehnmal schneller

Für die Datensicherung am Mac gibt es ebenfalls Neuigkeiten: Die Backup-Software SuperDuper! verlangt mindestens macOS 14 und bringt „Smart Update Turbo“ mit. Inkrementelle Sicherungen sollen dadurch zwei- bis zehnmal schneller laufen. Die Software kostet rund 46,30 Euro – wer seine Lizenz nach Juli 2020 gekauft hat, bekommt Rabatt.

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