iPhone-Funktion: WLAN-Unterstützung leert Datenvolumen unbemerkt
26.06.2026 - 18:37:00 | boerse-global.de
Verbraucherschützer und Branchenexperten warnen jetzt vor der Systemeinstellung.
Automatischer Wechsel ins Mobilfunknetz
Die Funktion ist eigentlich praktisch: Bei schwachem WLAN-Signal schaltet das iPhone automatisch mobile Daten dazu. So bleibt die Verbindung stabil. Das Problem: Der Wechsel passiert oft unbemerkt.
Besonders bei Verträgen mit begrenztem Datenvolumen oder im Ausland kann das teuer werden. Experten raten, die Einstellung unter „Mobilfunk“ zu überprüfen. Ein Tück: Nach iOS-Updates aktiviert sich die WLAN-Unterstützung manchmal von selbst wieder.
Vorsicht bei Auslandsreisen
Wer außerhalb der EU unterwegs ist, sollte zusätzlich zur WLAN-Unterstützung auch Hintergrundaktualisierungen und automatische App-Updates deaktivieren. Sonst drohen hohe Roaming-Kosten.
Als Alternative empfehlen Branchenkenner lokale Prepaid-SIM-Karten oder digitale eSIM-Angebote. Auch WLAN-Anrufe im Ausland sind nicht immer günstig – die Abrechnung variiert je nach Anbieter und Zielort. Und: Werden Fotos und Videos automatisch in die Cloud geladen, kann das ebenfalls Datenvolumen fressen.
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Apple erhöht die Preise
Die Warnung vor versteckten Software-Kosten kommt zu einer Zeit massiver Hardware-Preissteigerungen. Apple hat im Juni die Preise für MacBook und iPad deutlich angehoben. Beim Mac Studio liegen die Aufschläge bei bis zu 1300 Euro. Auch MacBook Air und MacBook Pro sind zwischen 13 und 40 Prozent teurer geworden.
Grund ist eine Krise am Speichermarkt: Die Preise für RAM und Flash-Speicher haben sich teilweise vervierfacht. Ausgelöst wurde das durch den KI-Boom. Apple-Chef Tim Cook spricht von einer „außergewöhnlichen Belastungssituation“. Die iPhone-Preise bleiben vorerst stabil – Analysten von J.P. Morgan erwarten aber für die im September erwartete iPhone-18-Pro-Serie einen Aufschlag von bis zu 100 Dollar.
Neues Recht auf Reparatur
Vor einer Auslandsreise sollten iPhone-Nutzer nicht nur die WLAN-Unterstützung ausschalten, sondern auch Hintergrundaktualisierungen und automatische App-Updates deaktivieren. Sonst drohen hohe Roaming-Kosten. Diese Checkliste hilft, das Datenvolumen zu schonen. Checkliste für datensparendes Roaming sichern
Parallel dazu hat der Bundestag Ende Juni ein neues Recht auf Reparatur beschlossen. Ab Ende Juli müssen Hersteller Ersatzteile für Smartphones sieben Jahre lang bereitstellen. Entscheidet sich der Besitzer für eine Reparatur statt Neukauf, verlängert sich die Gewährleistung auf drei Jahre.
Apple reagiert auf die steigenden Kosten auch technisch: Künftige Pro-Modelle sollen eine variable Blende im Kamerasystem und ein hauseigenes Modem bekommen. Das Ziel: weniger Abhängigkeit von externen Zulieferern und deren Preisgestaltung.
