iPhone-Hitze: Apple warnt vor Schäden über 35 Grad
25.06.2026 - 22:18:35 | boerse-global.de
Apple hat eine dringende Warnung herausgegeben: Werden iPhones oder iPads bei Temperaturen über 35 Grad Celsius betrieben, drohen dauerhafte Schäden an der Hardware und sofortige Leistungseinbußen.
Die offiziellen Betriebsgrenzen der Geräte liegen zwischen null und 35 Grad. Genau diese Marke wurde am Donnerstag in Großbritannien geknackt: In Teilen Englands kletterte das Thermometer auf 36 Grad. Noch extremer war die Lage am Dienstag in Frankreich, wo örtlich 44,3 Grad gemessen wurden. Auch Italien und die Niederlande meldeten Werte zwischen 39 und 41 Grad.
Wenn das iPhone streikt: Diese Symptome treten auf
Überschreitet die Umgebungstemperatur die 35-Grad-Marke, greifen die internen Schutzmechanismen der Geräte. Die Folgen sind für Nutzer sofort spürbar:
- Das Display wird dunkler oder schaltet sich komplett ab.
- Der Kamerablitz lässt sich vorübergehend nicht nutzen.
- Bei rechenintensiven Aufgaben wird das Gerät deutlich langsamer.
- Die Meldung „Laden pausiert" erscheint, kabelloses Laden verlangsamt sich oder stoppt.
- Die Mobilfunkantennen gehen in den Energiesparmodus, was den Empfang schwächt.
Besonders kritisch: Die Lebensdauer des Akkus kann durch wiederholte Überhitzung dauerhaft sinken.
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Experten raten zu sofortigem Handeln, sobald das Gerät eine Temperaturwarnung anzeigt oder sich ungewöhnlich verhält. Der erste Schritt: Das iPhone ausschalten und in einen kühlen, schattigen Raum bringen.
Weitere Schutzmaßnahmen:
- Hülle abnehmen: Schutzhüllen speichern Wärme. Ohne Hülle kann die Hitze besser entweichen.
- Nicht in den Kühlschrank legen: Der schnelle Temperaturwechsel führt zu Kondenswasser im Gerät – das verursacht Wasserschäden von innen.
- Nie im Auto lassen: In geparkten Fahrzeugen steigen die Temperaturen extrem schnell an, weit über die Außentemperatur.
Deutschland droht neuer Juni-Rekord
Die Hitzewelle hält Europa fest im Griff. Für London und Südostengland gilt die höchste Warnstufe Rot – dort sind bis zu 38 Grad möglich. Zuvor war bereits der Juni-Rekord von 36,1 Grad in Gosport gebrochen worden.
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In Deutschland erwarten Meteorologen für Freitag Temperaturen zwischen 40 und 41 Grad. Damit könnte der bisherige Juni-Rekord von 39,6 Grad aus dem Jahr 2019 fallen. Die Folgen sind bereits jetzt spürbar: In Buckinghamshire mussten über 100 Schulen schließen, in Dresden gelten Wasserbeschränkungen, und zahlreiche Open-Air-Veranstaltungen wurden abgesagt.
Die Behörden bleiben in höchster Alarmbereitschaft. Die Hitzewelle soll bis zum Wochenende anhalten, in vielen Großstädten werden tropische Nächte mit Temperaturen über 25 Grad erwartet.
